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Kehl

Nach dem 2. Weltkrieg wurden vom amerikanischen Gräberdienst 890 deutsche Soldaten aus Feldgräbern und kleinen Feldfriedhöfen im Elsaß und in den Vogesen nach Kehl umgebettet.
Hier liegen auch die vorher auf dem Zivilfriedhof bestatteten Gefallenen und weitere Tote aus Streulagen in der Oberrheinischen Tiefebene.

Der Friedhof liegt am Kinzigdamm und ist mit einem Wassergraben umgeben. Über das Gräberfeld sind Granitkreuze verteilt.
Die Namen und Daten von jeweils vier Toten sind auf Namensteinen festgehalten.
Auf der Höhe des Kinzigdammes steht ein offener Rundbau, der in seinem Inneren einen Gedenkstein birgt.

Bilder von Kehl

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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