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Leipzig, Südfriedhof

In unmittelbarer Nähe des Völkerschlacht-Denkmales wurde 1886 auf einem ehemaligen Schlachtfeld (hier starben 52.300 Russen, Preußen, Österreicher und Schweden sowie 100.000 Franzosen) einer der größten deutschen Hain- und Parkfriedhöfe angelegt.

Auf dem 82 Hektar großen Gelände gibt es vier Grabanlagen für die Gefallenen der beiden Weltkriege, der Luftkriegsopfer und der Opfer des Nationalsozialismus.

Zentraler Punkt der Anlage für die gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges ist ein Rundbau, dessen Außenseite an die Schlachten des 1. Weltkrieges erinnert. An die Gefallenen des 2. Weltkrieges wird auf mehreren in die Erde eingelassene Bronzetafeln gedacht. Ein Gedenkstein erinnert an die Bombenopfer.

Eine Gedenkanlage für die Opfer des Nationalsozialismus befindet sich zwischen Nordeingang und Gedenkhalle.

Aufnahmen: Birgit Degen

Bilder von Leipzig, Südfriedhof

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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