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Marino Pole

Zur Geschichte des deutschen Soldatenfriedhofes
Die Kämpfe um die Metaxas-Linie am 6./7. April 1941 erforderten im Gebiet des Rupelpasses besonders viele Opfer unter den deutschen Soldaten. Während ein Teil der Gefallenen sofort nach Marinopole gebracht wurden, wurden andere in Griechenland (Rupelpaß; Dragotin) beerdigt und erst im Herbst 1941 nach Marinopole umgebettet.

Nach den Unterlagen des VDK sind hier 353 Tote des Zweiten Weltkrieges beerdigt.

Bilder von Marino Pole

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Wegbeschreibung

Der deutsche Soldatenfriedhof liegt am nördlichen Ortseingang, westlich der Durchgangsstraße nach Kulata. Im Gegensatz zu Sandanski, Petritsch und Goce Delchev liegt er außerhalb des Gemeindefriedhofes.

Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Bulgarien

Kriegsgräberabkommen: Ein Kriegsgräberabkommen wurde bisher nicht abgeschlossen, auch keine Verhandlungen aufgenommen. Zur Arbeit des Volksbundes in Bulgarien: Beim Besuch von Bundeskanzler Helmut Schmidt im Mai 1979 gab der bulgarische Staatspräsident die Zustimmung zu Verhandlungen mit dem Volksbund über die Instandsetzung deutscher Kriegsgräber. Danach konnte der Volksbund zum ersten Mal mit dem Präsidenten des Bulgarischen Roten Kreuzes verhandeln, aber erst 1987 erklärte sich die bulgarische Seite bereit, die Unterlagen des Volksbundes (Verlustmeldungen und Grablagehinweise) zu überprüfen. Ein Jahr später wurden erste Arbeiten auf dem Gräberfeld des Zentralfriedhofes in Sofia gestattet. In Sofia wurden am zentralen Ehrenmal des Ersten Weltkrieges alle Namen der registrierten Kriegstoten des II. Weltkrieges angebracht. Die vorhandenen kleinen Anlagen wurden größtenteils durch Jugendlager aus Baden-Württemberg mit einfachen Mitteln instand gesetzt. Die deutschen Verluste im Zweiten Weltkrieg betragen nach Schätzungen 1.800 Kriegstote, von denen 1.255 namentlich registriert sind. Zu deutschen Verlusten im Ersten Weltkrieg gibt es keine Angaben; beim Volksbund liegen 230 Einzelmeldungen vor. Die deutschen Soldatengräber befinden sich in 114 Orten. Soldatenfriedhöfe mit mehr als 50 Toten gibt es in sechs Orten, in denen zwei Drittel aller Gefallenen ruhen.

Kriegsgräberabkommen in Bulgarien

Ein Kriegsgräberabkommen wurde bisher nicht abgeschlossen, auch keine Verhandlungen aufgenommen.

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