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Neuenkirchen-St. Arnold-Missionsfriedhof



Bilder von Neuenkirchen-St. Arnold-Missionsfriedhof

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Wegbeschreibung

Das Missionshaus St. Arnold der Steyler Missionare wurde ab 1941 als Reservelazarett eingerichtet, mit teilweise über 400 Verletzten. Für die Soldaten, die ihren Verletzungen erlagen, wurde neben dem Klosterfriedhof ein Soldatenfriedhof angelegt, der 1946 von Weihbischof Roleff feierlich eingeweiht wurde. Viele der Toten wurden später umgebettet und fanden ihre letzte Ruhestätte in ihren Heimatorten. Geblieben sind dort 56 Gräber, darunter auch ein unbekannter und mehrere russische Soldaten. - Der obere freie Teil des Soldatenfriedhofs wurde später mit Gräbern verstorbener Priester und Brüder aus dem Missionshaus belegt. Am Kopf des Friedhofs steht eine Bruchsteinmauer mit Kreuz und den beiden Tafeln mit den Namen der Gefallenen aus dem Missionshaus und aus St. Arnold.Auf dieser Kriegsgräberstätte ruhen 56 deutsche Kriegstote.

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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