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Osterholz

Geschichte des Osterholzer Friedhofes

1907 erwarb die Stadt Bremen 67 ha Land (mit altem Eichenbestand), um darauf den Friedhof anzulegen. Dieser sollte nach Berechnungen die nächsten 100 Jahre ausreichen.
Im Jahr 1909 erfolgte eine Ausschreibung zur Gestaltung und Neuanlage des Friedhofes, in deren Anschluss Paul Freye und Franz Seeck mit der Ausführung betraut wurden. Ihr Entwurf verband ländliche Aspekte mit Parkelementen. Zudem wurde der Friedhof terrassenförmig angelegt, sodass sowohl Doppelbelegungen ermöglicht wurden als auch das Problem des hohen Grundwasserspiegels in die Planung mit einbezogen wude. 1916 war der erste Teil des Friedhofes fertig.
Da 1917 die alten Friedhöfe Doventor und Herdentor aufgelöst wurden, stellte man viele alte bzw. wertvolle Grabmale auf den Osterholzer Friedhof um.
Am 22. Mai 1920 erfolgte die Inbetriebnahme und offizielle Eröffnung. Da zu dieser Zeit der neue Friedhof außerhalb der Stadt lag, wurde eigens für das Trauergefolge bei Bestattungen eine Straßenbahnlinie von der Innenstadt bis zum Haupttor eingerichtet.
Nach dem II. Weltkrieg wurde der Friedhof das erste Mal und 1967 ein zweites Mal auf rund 80 ha erweitert. Mittlerweile ist die Anlage nicht nur Friedhof und Park, sondern auch ein Kulturdenkmal und steht unter Denkmalschutz. Heute ruhen auf ihm rund 120.000 Tote.
Übersicht Gräberfelder
Gräberfeld K

1. Weltkrieg:                           143 Tote
U 51:                                        21 Tote
2. Weltkrieg:                           653 Tote
KZ-Opfer:                           1.367 Tote

Gräberfeld NN
Ausländische Kriegstote: 2.136 Tote

Gräberfeld N
Niederländische Kriegstote: 169 Tote

Gräberfeld Q
Bombenofer: 1.703 Tote
Kriegstote beider Weltkriege:  6.192 Tote

Bilder von Osterholz

Osterholz.jpgOsterholzer_Friedhof_kapelleda0e9151dc.jpg

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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