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Schwabstadl

Eine kleine Barockkapelle ist das Zentrum dieser Kriegsgräberstätte. Deutsche und ausländische Tote aus beiden Weltkriegen haben hier ihre letzte Ruhestätte. Schwabstadl ist ein historischer Soldatenfriedhof:
Im Krieg 1870/71 starben auf dem Truppenübungsplatz Lechfeld 140 gefangene französische Soldaten. Sie haben bei der Kapelle ihr Grab. Ein Denkmal, eine symbolische Gruftanlage und eine Namenstafel erinnern an sie.

Aufnahme: H. Joachim

Bilder von Schwabstadl

Schwabstadl_Kriegsgraeberstaette.jpg

Wegbeschreibung

Die historische Kriegsgräberstätte Schwabstadl liegt am Rande des Fliegerhorstes und ist ausgeschildert.

Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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