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Schwalbach/Saar, Kath. Friedhof

Bereits im Winter 1944/1945 wurden im Waldgebiet von Elm-Sprengen Soldaten von der Truppe bestattet, die im Frontabschnitt Saarlouis gefallen waren. Eine Aufzeichnung über Anzahl und genaue Identität dieser Toten lag nicht vor. Deshalb wurden nach dem Krieg diese Gräber zum Zweck der Identifizierung geöffnet. Die Wiedereinbettung erfolgte dann in Einzelgräbern. Die Anlage wurde durch Zubettungen erweitert, die aus dem Saargau und anderen Gemeinden vorgenommen wurden. 1957 hat sich der Volksbund in die Gestaltung dieser Kriegsgräberstätte eingeschaltet und dafür gesorgt, dass die Gräber dauerhafte Grabzeichen erhalten. Später ist das Gräberfeld neu überarbeitet und mit Gruppenkreuzen versehen worden.

Diese Kriegsgräberstätte liegt eingebettet im Zivilfriedhof des Ortes 66773 Schwalbach/Saar und wurde bereits während des Ersten Weltkrieges 1914 angelegt und ab 1939 für die Bestattung von Opfern und gefallenen Soldaten weiter genutzt.
Hier fanden 14 Soldaten und Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Ihre letzte Ruhe
I. WK:
6 deutsche
II. WK:
6 deutsche
2 sonstige
 
Pflege:
Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst der Gemeinde betreut.

Aufnahmen: S. Kräker

Bilder von Schwalbach/Saar, Kath. Friedhof

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Wegbeschreibung

Die Kriegsgräberstädte Schwalbach/Saar Kath. Friedhof liegt eingebettet im Gemeindefriedhof der Ortes Schwalbach/Saar inmitten der Schulstraße.

Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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