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Sofia

Deutscher Soldatenfriedhof Sofia

Auf dem großen Zentralfriedhof von Sofia befindet sich auch der deutsche Soldatenfriedhof, direkt neben dem britischen und in der Nähe des französischen und italienischen Soldatenfriedhofes, die für die Toten aus dem Krieg 1914/18 angelegt wurden.

Auf dem deutschen Friedhof haben 278 gefallene Soldaten des I. Weltkrieges ihre letzte Ruhestätte gefunden. Während des II. Weltkrieges wurden dort auch 64 Gefallene bestattet, deren Gräber oberirdisch nicht erkennbar sind.

Ein zentrales Mal mit der Inschrift: Dem Gedächtnis seiner gefallenen Söhne. Sie kämpften, sie starben, sie leben. Das dankbare deutsche Vaterland, dominiert den kleinen Gedenkplatz. Grabzeichen und Grabplatten aus Beton und Marmor kennzeichnen die beiden Gräberfelder.

Eine mit dem Bulgarischen Roten Kreuz getroffene Übereinkunft über eine zentrale namentliche Ehrung aller in Bulgarien gefallenen deutschen Soldaten auf dem noch erhaltenen deutschen Soldatenfriedhof des I. Weltkrieges in Sofia führte im Herbst 1988 zum Erfolg. Auf diesem Friedhof wurden dann im Juni 1989 Aluminium-Tafeln mit den Namen von 1.400 für Bulgarien gemeldeten deutschen Kriegstoten angebracht. Sie befinden sich rechts und links des Friedhofsweges.

Der Friedhof wird von der Deutschen Botschaft in Sofia betreut, die dort auch jedes Jahr zum Volkstrauertag eine Gedenkfeier veranstaltet.

Bilder von Sofia

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Landesinformation für Bulgarien

Kriegsgräberabkommen: Ein Kriegsgräberabkommen wurde bisher nicht abgeschlossen, auch keine Verhandlungen aufgenommen. Zur Arbeit des Volksbundes in Bulgarien: Beim Besuch von Bundeskanzler Helmut Schmidt im Mai 1979 gab der bulgarische Staatspräsident die Zustimmung zu Verhandlungen mit dem Volksbund über die Instandsetzung deutscher Kriegsgräber. Danach konnte der Volksbund zum ersten Mal mit dem Präsidenten des Bulgarischen Roten Kreuzes verhandeln, aber erst 1987 erklärte sich die bulgarische Seite bereit, die Unterlagen des Volksbundes (Verlustmeldungen und Grablagehinweise) zu überprüfen. Ein Jahr später wurden erste Arbeiten auf dem Gräberfeld des Zentralfriedhofes in Sofia gestattet. In Sofia wurden am zentralen Ehrenmal des Ersten Weltkrieges alle Namen der registrierten Kriegstoten des II. Weltkrieges angebracht. Die vorhandenen kleinen Anlagen wurden größtenteils durch Jugendlager aus Baden-Württemberg mit einfachen Mitteln instand gesetzt. Die deutschen Verluste im Zweiten Weltkrieg betragen nach Schätzungen 1.800 Kriegstote, von denen 1.255 namentlich registriert sind. Zu deutschen Verlusten im Ersten Weltkrieg gibt es keine Angaben; beim Volksbund liegen 230 Einzelmeldungen vor. Die deutschen Soldatengräber befinden sich in 114 Orten. Soldatenfriedhöfe mit mehr als 50 Toten gibt es in sechs Orten, in denen zwei Drittel aller Gefallenen ruhen.

Kriegsgräberabkommen in Bulgarien

Ein Kriegsgräberabkommen wurde bisher nicht abgeschlossen, auch keine Verhandlungen aufgenommen.

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