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Sonthofen

Der Friedhof für Tote aus beiden Weltkriegen liegt außerhalb des Ortes auf einem bewaldeten Höhenrücken im "Schwäbeleholz". Die meisten der hier Bestatteten waren Schwerkranke, die in alpenländischen Lazaretten auf Heilung gehofft hatten. Allein in Sonthofen waren über 300 an Tuberkulose gestorben.

Nach dreijähriger Bauzeit wurde der Friedhof am 23.09.1956 eingeweiht.
Sein Wahrzeichen ist ein 15 m hoher Turm, dessen große Glocke die Inschrift trägt: Gedenkt der Millionen Toten aus zwei Weltkriegen, 1914-1918/1939-1945.

Bilder von Sonthofen

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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