Sie sind hier: Startseite

Listenansicht der KriegsgräberstättenZur Kartenansicht wechseln

Waterberg

Die Fotos zeigen die Restaurierungsarbeiten des Friedhofes am Waterberg im Herbst 2013 durch Eigeninitiative der ehrenamtlichen Helfer der Kriegsgräberfürsorge Namibia.

Aufnahmen und Wegebeschreibung: Harald Koch, 1. Vorsitzender der Kriegsgräberfürsorge Namibia

Bilder von Waterberg

Instandsetzungsarbeiten+Friedhof+Waterberg+2013.jpgInstandsetzungsarbeiten+Friedhof+Waterberg+2013_2.jpgInstandsetzungsarbeiten+Friedhof+Waterberg+2013_5.jpgInstandsetzungsarbeiten+Friedhof+Waterberg+2013_4.jpgInstandsetzungsarbeiten+Friedhof+Waterberg+2013_3.jpg

Wegbeschreibung

Von Windhoek kommend auf der B1 nach Norden an Okahandja vorbeifahren. 143 km nach Okahandja und 28 km vor Otjiwarongo rechts ab auf die C22 Richtung Okakarara. Nach 42 km links abbiegen auf die Schotterstraße D2512. Nach 18 km links zum Waterberg Plateau Park einbiegen. Von dort bis zu den Gräbern sind es 2 km. Diese 2 km Fahrt führt durchs Eingangstor vom Park, dann rechts an dem Verwaltungsbüro vorbei bis zu einer Gabelung. Der gepflasterte Weg führt zur alten Polizeistation, rechts zum Campingplatz und der linke Weg immer links haltend zu den Gräbern.

Karte der Kriegsgräberstätten


Auf der Karte anzeigen

Landesinformation für Namibia

In Namibia arbeitet seit Jahrzehnten die "Kriegsgräberfürsorge Namibia" ehrenamtlich mit sehr großem Engagement für den Volksbund. Sie betreuen etwa 2.300 Gräber an 140 Orten in Namibia und Südafrika. Jährlich legen die Helfer bei ihren Pflegeeinsätzen eine Strecke von 15.000 Kilometern und mehr zurück, die sie durch Busch und Savanne führt. Zur Geschichte des Landes: 1884 schloss die deutsche Reichsregierung die ersten "Schutzverträge" mit eingeborenen Häuptlingen in Namibia ab. Von einer Besitzergreifung im eigentlichen Sinne konnte dabei noch keine Rede sein, denn das Deutsche Reich war zunächst nur durch drei Beamte vertreten. 1889 wurde die sogenannte Schutztruppe gebildet und mehrfach verstärkt. Sie bestand aus gedienten deutschen Soldaten, die jedoch zunächst nur durch Privatvertrag dem ersten Landeshauptmann Kurt v. Francois verpflichtet waren. 1894 wurde sie in eine Kaiserliche Schutztruppe umgewandelt und bestand bis zum Ende der deutschen Herrschaft. Am 09. Juli 1915 ergab sich die Schutztruppe den Südafrikanern. Ihre aktiven Angehörigen wurden bis Kriegsende (ausgenommen die gegen Parole entlassenen Offiziere) im Kriegsgefangenenlager "Aus" im Südwesten Namibias interniert. Die Stärke der Schutztruppe betrug 1894 etwa 300, dann bis zum Beginn der sogenannten Großen Aufstände (1904 - 07) bis zu 700 Mann, wurde während dieser Aufstände zeitweise auf 15.000 Mann verstärkt, danach wieder rapide abgebaut und zählte bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges etwa 2.000 Mann, die durch Reservisten auf knapp 6.000 verstärkt wurden. Die Schutztruppe rekrutierte sich aus Freiwilligen aller Truppenteile des damaligen deutschen Heeres, vom Garderegiment bis zum Trainbataillon. ... Anders als in den anderen deutschen Schutzgebieten bestand die Schutztruppe in SWA nur aus Weißen. Eingeborene wurden nur als Hilfswillige eingesetzt. Allerdings waren die einzelnen Stämme durch den mit dem Deutschen Reich abgeschlossenen Verträge verpflichtet, Heeresfolge gegen andere, aufständische Stämme zu leisten. Dieses Verfahren wurde Ende 1904 gegenstandslos, da es fast keine verbündeten Eingeborenenstämme mehr gab. Die einschlägigen Literatur berichtet, dass die Verluste durch Krankheiten und Unglücksfälle sehr viel höher waren als die Gefechtsverluste.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank Kassel