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Ausstellung „14/18 – mitten in Europa“
Überarbeitete Fragebögen ab sofort über den Landesverband verfügbar
06. März 2019
  • Hessen
  • Jugend

Ausstellungen werden gelegentlich als „Flachware“ abgetan, mit der man niemanden mehr im Zeitalter digitaler Medien begeistern könne. Auf Ausstellungen, die für sich alleine stehen, mag das zutreffen. Aber die Ausstellungen des Volksbunds begleiten vielfältige Materialien: Handreichungen mit passgenauen Stundenentwürfen, digitale Angebote wie die App „Lost Generation“ oder das Geschichtsspiel „Swinemünde“ und eben auch Fragebögen.

Die Fragebögen dienen der Erschließung und Sicherung der Inhalte, die die Ausstellung "14/18 - mitten in Europa" darbietet. Der alte Fragebogen beschränkte sich ganz wesentlich auf das Niveau von „W-Fragen“ und kam über die Reproduktion der Inhalte kaum hinaus. Hier setzte die Überarbeitung an. Neben der Wiedergabe von reinen Fakten und Ereignissen werden nun auch die Anforderungsbereiche II und III angesteuert: die Analysefertigkeit und die historische Urteilsbildung der Schülerinnen und Schüler.

Darum bieten die Fragebögen an verschiedenen Stellen zusätzliche Materialien, um zu den Inhalten und Aussagen der Ausstellung ein Spannungsverhältnis aufzubauen, das die Analyse, die Reflexion und die Urteilsbildung der Schülerinnen und Schüler herausfordert und schärft. Gerade diese Teile des Fragebogens ermöglichen – im eigentlichen Sinn – nachhaltiges Lernen, indem sie kein Gewicht auf isolierte und detaillierte Fakten und Einzelheiten legen, dafür aber das Bewusstsein für Zusammenhänge und Wirkungen schärfen.

Die Fragebögen existieren in zwei Varianten für die Anforderungen der Sekundarstufe I sowie der Sekundarstufe II, zu denen es  jeweils zusätzliche Lösungsbögen gibt. Die entsprechenden Lösungsbögen sind über die Landesgeschäftsstelle erhältlich.

Dr. Rainer Bendick (Bezirksverband Braunschweig im Landesverband Niedersachsen)
Judith Sucher (Landesverband Hessen)