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Die Narben des Krieges
Bürgerkrieg, Balkan und die Brücke von Mostar
11. Oktober 2018

„Von Split nach Belgrad: eine Journalistenreise auf den Balkan.“ Unter diesem Titel bereisen mehrere Journalisten in Begleitung der Volksbund-Pressesprecherin Diane Tempel-Bornett viele Länder, in denen noch heute deutliche Spuren und Narben des Bürgerkrieges zu sehen sind. Hier können Sie die einzelnen Stationen dieser "Reise in die Vergangenheit" nachvollziehen. Die folgenden Fotos und die kurzen Beschreibungen dazu geben einen weiteren Einblick in die aktuelle Situation auf dem Balkan:

Kriegsspuren in Mostar… an vielen Häusern sieht man zahllose Einschusslöcher, beziehungsweise Fassaden, die nach Dauerbeschuss regelrecht durchlöchert erscheinen

 

Zwischen Bürgerkrieg und Tourismus: eine Momentaufnahme aus dem heutigen Mostar, die zeigt, dass die Erinnerung an den Krieg heute einen nahezu selbstverständlichen Teil des gesellschaftlichen und auch ökonomischen Lebens auf dem Balkan darstellt

Die Brücke von Mostar…ein eindrückliches Symbol. Sie wurde im Bürgerkrieg solange beschossen, bis sie in den Fluten des Flusses versank. Die Zerstörung dieses symbolträchtigen Bauwerkes zeigte auch die Unversöhnlichkeit zwischen ehemaligen Nachbarn.

Interview in den Straßen Sarajevos: auch für viele Jüngeren ist der Krieg, unter denen ihre Eltern-Generation zu leiden hatte, bis heute ein großes Thema. Die schmerzlichen Erfahrungen von Krieg und Gewaltherrschaft werden gewissermaßen von einer Generation zur nächsten weitergegeben

Sarajevo-Rosen. Überall dort, wo Granaten eingeschlagen sind und Menschen getötet wurden, sind die Einschlagspuren rot eingefärbt.

Die Gedenkstätte Potocari liegt unweit von Srebrenica, wo serbische Einheiten während des Bosnienkrieges im Jahr 1995 ein Massaker an der Zivilbevölkerung verübt hatten.

 

Auf der Gedenkstätte Potocari - Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates, Dr. Stefan Troebst (rechts), im Gespräch mit dem taz-Korrespondenten Erich Rathfelder