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Pirmasens: Ehrenamtliches Engagement in der Südwestpfalz: Peter Henky neuer Beauftragter des Volksbundes
Ernennungstermin bei Landrätin Dr. Ganster
17. April 2019
  • Rheinland-Pfalz

Peter Henky aus Schindhard ist der neue ehrenamtliche Beauftragte des Bezirksverbandes Rheinhessen-Pfalz im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. für den Landkreis Südwestpfalz. Im Beisein von Frau Landrätin Dr. Susanne Ganster und dem Vorsitzenden des Bezirksverbandes Rheinhessen-Pfalz Herrn Landrat Clemens Körner sowie Herrn Karl Tomberger erhielt Peter Henky die Ernennungsurkunde sowie eine Arbeitsmappe überreicht. Der Termin fand am Mittwoch, 03.04. in der Kreisverwaltung Südwestpfalz statt.

„Ich bin mir sicher, dass ein geeigneter Kümmerer für die Aufgaben gefunden wurde.", zeigte sich Landrätin Dr. Ganster erfreut. Sie kennt ihn als Lehrer der Grundschule Fischbach und ist sich sicher, dass er verschiedene Zugänge ausprobieren wird, um Geschichte erfolgreich zu vermitteln.

Landrat Körner zeigte die wichtigen Aufgaben im Rahmen dieser ehrenamtlichen Tätigkeit beim Volksbund auf. Beispielsweise nannte er die Haus- und Straßensammlung als grundlegendem Beitrag für die Arbeit des Volksbundes, sowie die Kontakte zu den Mitgliedern und Spendern zu fördern, ebenso die Kommune und weitere Institutionen und Organisationen zu unterstützen. Ein besonders wichtiges Anliegen ist Peter Henky, die völkerverbindende Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit des Volksbundes. Er unterstützt diese bereits seit vielen Jahren als Lehrer an der Grundschule Sauertal in Fischbach und möchte die Jugendarbeit forcieren. Peter Henky übernimmt das Amt von Karl Tomberger aus Lemberg, der das Amt des ehrenamtlichen Beauftragten bis 2018 ausgeübt hat. Ebenso anwesend bei dem Ernennungstermin war Manfred Schmenger, der ehrenamtliche Beauftragte des Volksbundes für die Stadt Pirmasens.

Wie die Sternfahrt und Landrätewanderung „Darum Europa“ am 18.05., zu der die Beteiligten nochmals einluden, begleitet Henky das Kontaktlehrerseminar ebenfalls nach Niederbron les bains zur Jugendbildungs- und Begegnungsstätte des Volksbundes im September. Auch Tomberger ist zufrieden mit der Wahl seines Nachfolgers. Er habe Henky als einen der wenigen für die Geschichte engagierten Lehrer kennengelernt. Auch darauf gründet er seine Hoffnung, dass die Geschichte und die Besonderheit von 70 Jahre Frieden in unmittelbarer Nähe zur Grenze mit ihren Kriegsgräberstätten geeignete Rahmenbedingungen finden, um auch ohne Zeitzeugen fortwährend in Erinnerung gehalten werden können. (Thorsten Höh/UJ)