Nachricht
"Frieden braucht Mut" – die Reden des Jubiläumsjahres 
Neuer Band präsentiert die wichtigsten Beiträge des Volksbundes
20. März 2020

"Kriege brechen nicht aus, sie werden gemacht. Sie können entstehen auf einer Basis von Feindbildern, Fremdenfeindlichkeit und autoritären Denkweisen. Wer diese Gemengelage verhindern will, muss dafür sorgen, dass die Menschen sich für Frieden und Demokratie engagieren." Das sagte Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan zum Auftakt des großen Jubiläumsjahres "100 Jahre Volksbund" in Kassel. Unter dem Motto "Frieden braucht Mut" war es zentrales Thema - nicht nur bei der feierlichen Eröffnung und beim Besuch des Bundespräsidenten, sondern auch bei der offiziellen Feierstunde im Deutschen Bundestag in Berlin. Auch die Landesverbände des Volksbundes begingen in zahlreichen Feierstunden der Landeshauptstädte das hundertjährige Bestehen des Volksbundes. Die sehr lesenswerten Beiträge und Gedanken von Politikern, Historikern und Ehrenamtlichen sind in diesem Band dokumentiert.

Der Volkstrauertag 2019 stand vielerorts in Deutschland und bei unseren europäischen Nachbarn im Zeichen der Erinnerung an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Rafal Dutkiewicz, Festredner bei der Feierstunde im Deutschen Bundestag und ehemaliger Stadtpräsident von Breslau, unterstrich vor dem Hintergrund des Überfalls der Wehrmacht auf Polen die heutige Bedeutung des deutsch-polnischen Verhältnisses. Währenddessen machte Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, bei der Erinnerung an den Holocaust auf dem jüdischen Friedhof Weißensee deutlich, dass niemand die Gefahren des Rechtsextremismus in Deutschland unterschätzen dürfe.

Den Forumband "Frieden braucht Mut" finden Sie hier: https://www.volksbund.de/mediathek/mediathek-uebersicht/

Wenn Sie die Arbeit des Volksbundes in dieser Zeit unterstützen wollen, können Sie uns auch jederzeit gern per Telefon: 0561-7009-0 oder online unter: www.volksbund.de/helfen unterstützen.

Harald John