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"Red Hand Day" im Landtag
Übergabe der roten Hände an die Landtagspräsidentin
06. Februar 2020
  • Sachsen-Anhalt

Über 500 Schülerinnen und Schüler aus ganz Sachsen-Anhalt beschäftigten sich im letzten Jahr mit dem Thema Kindersoldaten. Im Rahmen der Schularbeit des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. nahmen engagierte Jugendliche an der Aktion Rote Hand teil und setzten mit ihrem Handabdruck ein Zeichen, dass Kinder vor der Rekrutierung als Kindersoldaten geschützt werden müssen.

Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei Hintergründe und Schicksale von Kindern in Kriegen kennen – ein höchst aktuelles Thema. Denn noch immer sind mehr als 250.000 Kinder in bewaffnete Konflikte involviert.

Die Aktion findet ihren Abschluss am 12. Februar 2020, dem „Red Hand Day“. Dieser Tag wurde von ehemaligen Kindersoldaten und Menschenrechtsorganisatoren eingeführt. Denn an diesem Tag trat das Fakultativprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten in Kraft.

Eine Delegation des Landesverbandes Sachsen-Anhalt des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. und der Landeszentrale für politische Bildung übergab die von den Kindern erstellten roten Hände der Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch mit der Bitte, sie an den Bundestag weiterzugeben, damit dieser seinen Einfluss bei den Vereinten Nationen geltend machen und für ein intensiveres Vorgehen gegen den Einsatz von Kindersoldaten werben kann.

Einen Bericht von MDF1 über die Übergabe der roten Hände finden Sie über folgenden Link