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Spurensuche auf der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn
15 Schüler*innen aus Übach-Palenberg untersuchten im Workshop die Kriegsgräberstätte Ysselsteyn in den Niederlanden und diskutieren über die deutsch-niederländische Erinnerungskultur(en).
17. Mai 2019
  • Köln-Aachen

Übach-Palenberg. Ende April 2019 sprachen Schüler*innen des Demokratiekurses des Magnus-Carolus-Gymnasiums im Jugendzentrum Übach-Palenbergs drei Stunden über die Kriegsgräberstätte Ysselsteyn in den Niederlanden. Sie beschäftigten sich mit der Geschichte des Ortes und setzten sich kritisch mit den dort bestatteten Kriegstoten auseinander. Neben Deutschen fanden Georgier, Belgier, Niederländer und weitere Nationen hier die letzte Ruhe. Aber nicht nur Zivilisten und KZ-Insassen sondern auch Kriegsverbrecher sind auf dieser Kriegsgräberstätte bestattet worden.

Im Abschlussgespräch beleuchteten die Schüler*innen, welchen hohen Stellenwert die Kriegsgräberstätte in der deutsch-niederländischen Verständigung hat. Die dortige Begegnungsstätte und regelmäßig stattfindende deutsch-niederländische Gedenkfeiern unterstreichen den Versöhnungscharakter des Ortes und zeigen, wie wichtig der Austausch über Grenzen hinweg ist.

(Text und Bild: Geschäftsstelle Rheinland)