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Trümmer im Fels: Gedenken an der Absturzstelle
„Hamburger Abendblatt“ berichtet vom 14. Juni 1944 und vom Volksbund-Engagement in den Pyrenäen
23. Oktober 2020
  • Hamburg

Wenn alles gutgeht, werden an dem steilen Hang in den französischen Pyrenäen irgendwann deutsche, französische und britische Jugendliche zusammenkommen, um Zeichen der Versöhnung und des Friedens zu setzen. Dann sind Richard Smyth und Dr. Christian Lübcke am Ziel. Es geht um die Besatzung des Bombers 4555 der deutschen Luftwaffe, um Gedenken als Mahnung und um Frieden für die Angehörigen der Männer, die dort im Juni 1944 starben.

Das „Hamburger Abendblatt“ hat diese Geschichte erzählt. In der Ausgabe vom 20. Oktober 2020 rückt Autor Peter Wenig das Engagement von Richard Smyth in den Mittelpunkt, ein in Burma geborener 78-jähriger Hamburger, der heute auch in Toulouse lebt. Sein ehrenamtliches Engagement für den Volksbund ergänzt Christian Lübcke, hauptamtlicher Geschäftsführer des Landesverbandes Hamburg.

Mit Bedacht und Beharrlichkeit hat Richard Smyth erreicht, dass ihm der Hang in den nördlichen Pyrenäen überschrieben wurde. Und dass er dort Gedenktafeln aufstellen darf – mit dem Volksbund-Logo und dem der französischen Partnerorganisation "Le Souvenir français". Christian Lübcke schaffte es, dass der Volksbund Angehörige in den USA ausfindig machte, die jetzt ein Grab auf der Kriegsgräberstätte Berneuil besuchen können. 

„Sie können sich nicht vorstellen, was für eine unwahrscheinliche Erleichterung und Freude es war, (...) endlich etwas vom Schicksal meines Vaters zu erfahren. 76 Jahre nach seinem Tod!“, zitiert das „Abendblatt“ die Tochter des Piloten Kurt Faust. Mit „Kriege sind schrecklich“ zitiert es Richard Smyth, der die Gedenktafeln aus eigener Tasche finanziert. Neben den Namen der Kriegstoten steht darauf auf französisch: „Gemeinsam für Frieden und in Erinnerung“.

Den Artikel des „Hamburger Abendblatts“ vom 20. Oktober 2020 finden Sie hier.

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Christiane Deuse
Redakteurin
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