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„Von Stalingrad nach Rossoschka“
Ausstellung Siegburg
14. Januar 2013
  • Köln-Aachen

70 Jahre nach der Kesselschlacht um Stalingrad mahnt die nahe Wolgograd (ehemals Stalingrad) errichtete Kriegsgräberstätte Rossoschka zu Frieden, Versöhnung und Völkerverständigung. Das Gräberfeld des neu angelegten Sammelfriedhofes liegt wie eine Scheibe auf der Steppe auf und ist durch einen Weg mit dem ehemaligen deutschen Gefallenfriedhof Gumrak und einem sowjetischen Soldatenfriedhof verbunden. Die Namen der identifizieren Kriegstoten sind auf Schrifttafeln an der Rundmauer um den Sammelfriedhof dokumentiert. Mit mehr als 55.000 deutschen Gefallenen ist sie die derzeit größte, vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Russischen Föderation betreute deutsche Kriegsgräberstätte. Der Verlauf der Kämpfe um Stalingrad, Ankauf, Errichtung und Einweihung der Kriegsgräberstätte Rossoschka, die deutsch-russische Aussöhnung, die gemeinsame Gedenk- und Erinnerungskultur und der intensive Jugendaustausch bilden die Inhalte der Wanderausstellung „Von Stalingrad nach Rossoschka“, die noch bis zum 30.01.2013 im Foyer des Rathauses Siegburg am Kaiser-Wilhelm-Platz zu sehen sein wird.