Nachricht
Von Ladelund nach Tondern
Mitgliederfahrt der Kreisverbände Flensburg und Schleswig-Flensburg
25. Juni 2019
  • Schleswig-Holstein

Die alljährliche Tagesfahrt der Kreisverbände Flensburg und Schleswig-Flensburg führte in diesem Jahr 42 Mitglieder, Spender und Förderer unter der Leitung der beiden Kreisgeschäftsführer Michael Riedel und Konstantin Henkel zuerst in die KZ-Gedenkstätte nach Ladelund.

Dort wurde die Gruppe von der Leiterin Frau Dr. Happe in Empfang genommen. Nach einer kurzen Einführung wurde die Gruppe geteilt, eine Hälfte begann mit einem Film während sich die andere Hälfte die neu gestaltete Ausstellung ansah. Dann wurde gewechselt und es gab die Gelegenheit sich ein Stück des damals zu schaufelnden Panzergrabens anzusehen. Mit der Niederlegung eines Gesteckes und dem Verlesen des Totengedenkens fand der Besuch dieser beeindruckenden Gedenkstätte einen würdigen Abschluss.

Wer wollte, konnte dann noch einen Blick in die Kirche von Ladelund werfen. Anschließend ging es weiter nach Dänemark. Im kleinen Grenzort Rutebüll wartete die Inhaberin des Hostels und Wanderheimes Frau Kirsten Bossen mit einem leckeren Mittagessen auf uns. Es gab Schweinelendchen in brauner Champignonsauce, Blumenkohl und neue Kartoffeln und zum Nachtisch selbstgemachtes Krokanteis. Alles schmeckte sehr lecker, wie bei Muttern zu Hause.

Der Aufbruch fiel schwer, ein Mittagsschläfchen wäre eigentlich angebracht, aber in Tondern wurden wir im Garnisons- und Zeppelinmuseum erwartet. Anders Jacobsen, einer von 5 ehrenamtlichen Mitarbeitern, begrüßte uns und wies uns an einer großen Übersichtstafel ein. Dann wurde auch hier die Gruppe geteilt. Eine Hälfte begann mit einem Film, die andere führte Herr Jacobsen durch das Museum. Dann wurde gewechselt und zum Abschluss fuhren alle zur letzten noch existierenden riesigen Zeppelinhalle. Hier wurden uns die Dimensionen eines Zeppelins besonders deutlich. In Tondern stieß auch der Beauftragte des Volksbundes für Nordschleswig, Hans Christian Kier, zu uns und begleitete uns für den Rest des Tages.

Bevor wir die Rückfahrt antraten erwartete uns noch eine besondere Überraschung. Kirsten Bossen hatte in Rutebüll zum Kaffee aufgetischt. Nicht weniger als 5 selbstgemachte Torten warteten auf uns. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen uns schlugen kräftig zu. Beim Kaffee trinken berichtete Hans Christian Kier über den neuen Grenzverlauf von 1920 und zeigte uns vor Ort einige interessante Grenzsteine, u.a. mitten auf der Straße. Voller neuer Eindrücke und wirklich sehr lecker beköstigt machten wird uns dann über Flensburg und Schleswig auf den Heimweg.