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Volksbund-Präsident unterschreibt ein Dokument

Der Volksbund baut das „European House of Peace“

Neue Büros und Bildungsangebote entstehen in Kassel-Wilhelmshöhe

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. kehrt zurück nach Kassel. Am Montag, den 7. September, hat Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan den Kaufvertrag für die neue Immobilie unterzeichnet. Das „European House of Peace“ an der Druseltalstraße 150 in Bad Wilhelmshöhe wird künftig moderne Büros, Tagungsräume, eine multimediale Dauerausstellung, Archive und die größte Fachbibliothek zum Thema Kriegsgräber beherbergen.
 

Volksbund-Präsident Schneiderhan zeigte sich über den Kauf der neuen Bundesgeschäftsstelle sehr erfreut: „Die Immobilie ist funktional, aber repräsentativ und garantiert die Sichtbarkeit des Volksbundes in der Öffentlichkeit.“ Künftig werden von Kassel aus die weltweiten Aktivitäten des Vereines in 45 Staaten sowie im Inland koordiniert. 
 

„European House of Peace“

Das „European House of Peace“ wird die Arbeit des Volksbundes für die Öffentlichkeit erlebbar machen. Schulklassen, internationale Besuchergruppen und alle Interessierten können sich in einer multimedialen, mehrsprachigen Ausstellung über die Geschichte des Volksbundes, die aktuelle Arbeit der Kriegsgräberfürsorge, die zahlreichen Bildungsangebote und die Herausforderungen der künftigen europäischen Gedenkkultur informieren. Auch für Wanderausstellungen und externe Veranstaltungen wird es attraktive Räumlichkeiten geben. Der Einzug ist für das Jahr 2028 geplant, zunächst stehen umfangreiche Renovierungsarbeiten an.

Der Umzug zum Ende des nächsten Jahres ist einer der Gründe, warum vom ursprünglichen Projekt eines Neubaus abgesehen wurde. „Das geplante Bauprojekt an der „Trompete“ in der Kasseler Innenstadt hätte sehr lange gedauert und konnte wegen fehlender Bundesmittel nicht realisiert werden“, bedauert Volksbund-Generalsekretär Dirk Backen. 
 

Der Volksbund ist …

… eine humanitäre Organisation. Sie widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Suche und Bergung von deutschen Kriegstoten und die Klärung ihrer Schicksale. Er engagiert sich in der Erinnerungskultur und fördert die Begegnung und Bildung junger Menschen europaweit. Der Volksbund finanziert seine Arbeit hauptsächlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie über Fördermittel des Bundes.
 

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