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Die neue Frieden ist da

Historischer Rückblick: Vor 80 Jahren überfiel das Deutsche Reich die Sowjetunion

Das „Unternehmen Barbarossa“ und seine Folgen, historische Analysen und persönliche Rückblicke, aber auch die Arbeit des Volksbundes in der Russischen Föderation sind Themen dieser Ausgabe.

Der Krieg gegen die Sowjetunion war von den nationalsozialistischen Machthabern als Vernichtungskrieg mit dem Ziel der wirtschaftlichen Ausbeutung geplant. Dr. Jörg Morré beschreibt Hintergründe, Pläne und Ziele des „Unternehmen Barbarossa“.

Die Suche nach den Schicksalen

Ein Dreivierteljahrhundert nach Kriegsende sind noch zahllose Schicksale von sowjetischen und deutschen Kriegsgefangenen ungeklärt. Doch ein gemeinsames deutsch-russischen Projekt recherchiert nach den Schicksalen.  Projektkoordinatorin Dr. Heike Winkel erzählt von mühsamer Puzzlearbeit und  überraschenden Ergebnissen.

Noch in den Sechziger Jahren spielten die Jungs in den Höfen Krieg: Russen gegen „die Deutschen“. Die deutsche Sprache, vor dem Zweiten Weltkrieg eine gern und häufig erlernte Fremdsprache, galt nun als „hässlich“. Bürgerrechtlerin Irina Sherbakowa aus Moskau erinnert sich und analysiert die Folgen des Angriffs auf ihr Heimatland. Mit dem Abschluss des deutsch-russischen Kriegsgräberabkommen konnte der Volksbund in Russland arbeiten. Passende Erinnerungsorte für die vielen Toten und Vermissten zu schaffen, war ebenso herausfordernd wie die klimatischen Bedingungen – und manchmal auch die politischen. Davon erzählt Daniela Lehmann, Leiterin des Referates Bau in „Ein Band zwischen den Völkern“.

Verstreut an gegnerischen Fronten

Der polnische Naturwissenschaftler Jerzy Parusel hat die Spuren seiner Familienangehörigen im Zweiten Weltkrieg verfolgt. In Erinnerungen statt Gräber“ zeigt  Perzy Parusel, wie der Krieg die Männer der Familie an die europäischen Fronten verstreut hat. 

Wer kennt noch den „Sedantag?“ Der Krieg von 1870/71 ist vorrangig historisch Interessierten präsent. Der Historiker Dr. Berthold Seewald skizziert die  Archäologie einer Erbfeindschaft“.

Im Mai 1917 wurden bei einem französischen Artillerieangriff  auf dem Chemin des Dames nahe Reims  über 200 Soldaten verschüttet. Versuche, sie zu bergen, scheiterten. Doch über hundert Jahre später ist das  Interesse nach den Toten im Tunnel riesig… Diane Tempel-Bornett beschreibt in „Die Toten im Winterbergtunnel“ die Geschichte der schwierigen Suche.

Gibt es auch „Opas gegen Rechts“? Daniela Schily stellt eine erstaunlich bewegliche Bürgerinitiative vor.  Und wie wird der Deutsche Friedenspreis des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge aussehen? Die Entscheidung ist gefallen.

Auch für die Jugend- und Bildungsarbeit des Volksbundes ist die Pandemie eine echte Herausforderung. Das Zusammengehörigkeitsgefühl einer Gruppe und das Lernen an authentischen Orten lassen sich digital kaum ersetzen. Die Referentinnen und Referenten erzählen, was sie „Corona-Sommer“ doch alles auf die Beine stellen konnten und was sie für 2021 geplant haben.

Riga – eine schöne Stadt mit einer langen Geschichte mit dunklen Kapiteln. Riga war Deportations- und Todesort für tausende jüdischer Menschen aus dem Deutschen Reich, Österreich und dem besetzten Böhmen und Mähren. Thomas Rey stellt neu erschienene Medien, Broschüren und eine Ausstellung vor.

Lernen an authentischen Orten

Schon seit einigen Jahren entwickelt der Volksbund Kriegsgräberstätten zu Lernorten weiter. In Cassino, Italien, in Maleme auf Kreta, in Riga-Bikernieki, Lettland und in Cannock Chase, England werden neue, meist multimediale Ausstellungen entwickelt. Harald John beschreibt, wie sie aussehen werden. Ein besonderes Fundstück stellt der neue Ausstellungsreferent Danny Chahbouni vor: In dem Feldkoffer eines Militärpfarrers finden sich neben Kreuz, Kelch und Gesangbuch auch ein „Altartuch mit Eisernem Kreuz“. Abschließend folgen ein Rückblick auf ein Jahr im Ausnahmezustand für Bundesebene und Länder und ein kleiner Auszug von den vielen Rückmeldungen an die Redaktion.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Rückmeldungen.

Ihre Redaktion 

 

 

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