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Gestohlene Grabplatten in Frankreich: spenden und teilen

Kriegsgräberstätte St.-Laurent-Blangy: Volksbund setzt auf Crowdfunding und hofft auf breite Unterstützung

Fassungslos haben viele auf die Nachricht reagiert, dass Unbekannte im französischen St.-Laurent-Blangy Metallplatten von einer deutschen Kriegsgräberstätte gestohlen und weitere beschädigt haben. Die Spendenbereitschaft ist groß. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. hat darum eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.
 

Er hofft, damit möglichst viele Menschen zu erreichen, denn Crowdfunding funktioniert so: Wer den Link zum Spendenaufruf erhält, teilt ihn mit möglichst vielen anderen und bittet sie, ihrerseits dasselbe zu tun. Jeder, der mitmacht, erhöht die Chance, dass die Platten so bald wie möglich ersetzt werden können.
 

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Echo in Frankreich

Auch in Frankreich ist die Hilfsbereitschaft groß: Bürgermeister, Gemeindepräsidenten und der Geschäftsführer der Tourismusregion Arras haben ihrerseits zu einer Spendenaktion aufgerufen. Stand heute sind dabei schon fast 1.200 Euro zusammengekommen.

Durch den Raub ist dem Volksbund ein Schaden von rund 150.000 Euro entstanden, denn die Platten waren mit den Namen Tausender Toter beschriftet. Mehr lesen Sie hier: Metalldiebe reißen 25 Grabplatten aus den Verankerungen.

Sollten am Ende mehr Spenden eingehen als für neue Platten nötig sind, werden wir sie für Erhalt und Pflege deutscher Kriegsgräberstätten einsetzen.
 

Der Volksbund ist …

… ein gemeinnütziger Verein, der im Auftrag der Bundesregierung Kriegstote im Ausland sucht, birgt und würdig bestattet. Knapp 6.000 waren es im vergangenen Jahr. Der Volksbund pflegt ihre Gräber in 45 Ländern und betreut Angehörige. Mit seinen Jugend- und Bildungsangeboten erreicht er jährlich rund 38.000 junge Menschen. Für seine Arbeit ist er dringend auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen.

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Zineb Ayyadi Referatsleiterin Marketing