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Lesung, Gespräche und Ausstellung zum 8. Mai

Virtuelle Formate in der Gedenkwoche zum 76. Jahrestag des Kriegsendes

In eine Gedenkwoche ist der 8. Mai 2021 als Jahrestag des Kriegsendes vor 76 Jahren eingebettet. Dazu gehören auch eine Lesung, Gespräche, ein Film und eine Führung durch eine Foto-Ausstellung – alles digitale Formate, die der Volksbund zusammen mit Partnern anbietet.

Lesung und Autorengespräch mit Harald Jähner stehen für den 4. Mai 2021 um 19 Uhr im Terminkalender. Sein Buch „Wolfszeit – Deutschland und die Deutschen 1945 bis 1955“ ist eine Mentalitätsgeschichte, in der Jähner zeigt, wie Heimatlose – Flüchtlinge und Vertriebene, Ausgebombte, Zwangsarbeiter und entlassene Kriegsgefangene – im ersten Jahrzehnt nach dem Krieg zusammenfinden. Für sein Werk erhielt Harald Jähner den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse.

Der Volksbund lädt im Rahmen der Kapellengespräche zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein. Bei der online-Übertragung gibt es die Möglichkeit, live Fragen zu stellen, zu kommentieren oder sich interaktiv am Gespräch zu beteiligen. Nähere Informationen finden Sie im Gedenkportal.
 

Fotoausstellung Berlin 1945

Das einzelne Schicksal und die tiefe Sehnsucht nach Frieden spiegeln sich in den Fotos des sowjetischen Frontfotografen Valery Faminsky aus dem zerstörten Berlin bei Kriegsende wieder. Einer der virtuellen Rundgängen durch die Ausstellung findet am 8. Mai von 17 bis 18 Uhr statt, vorgestellt von dem Verleger und Fotografie-Experten Thomas Gust, der Faminskys Fotos mit veröffentlicht hat. Zu Gast ist dabei der ukrainische Fotojournalist Arthur Bondar, der erzählt, wie er die unbekannten Fotos 2016 in Moskau entdeckte.

Weitere Termine für Rundgänge durch die Ausstellung sind der 1., der 9. und der 30. Mai. Nähere Informationen dazu finden Sie ebenfalls im Gedenkportal. Der Bildband „Berlin Mai 1945“ zur Ausstellung ist hier vorgestellt.
 

Filmgespräch vor ZDF-Ausstrahlung

Bereits am 3. Mai steht der Dokumentarfilm „Der Krieg in mir – Kriegsfolgen im Familiengedächtnis“ von Sebastian Heinzel im Fokus. Er fragt: Welche Spuren hat die Kriegsgeneration in uns hinterlassen? Wie prägen sie uns bis heute? Ab 19 Uhr lädt der Volksbund per Livestream zu einem Filmgespräch mit dem Regisseur, dem Protagonisten Klaus Heinzel und der Therapeutin Ingrid Meyer-Legrand ein.

Anschließend wird der Film erstmals im Fernsehen ausgestrahlt: im ZDF am 4. Mai ab 0.30 Uhr („Das kleine Fernsehspiel“ - jetzt schon abrufbar). Sebastian Heinzel dokumentiert Gespräche und seine Reise an die Orte, an denen sein Großvater im Zweiten Weltkrieg stationiert war. Weitere Informationen zu diesem Angebot gibt es hier.

Zur Gedenkwoche rund um den 8. Mai gehören außer diesen drei virtuellen Formaten weitere Veranstaltungen in Berlin – über sie informiert der Volksbund online, sobald absehbar ist, was unter Pandemie-Bedingungen möglich ist. Einen Überblick mit Hintergrundinformationen finden Sie hier.
 

Der Volksbund ist...

ein gemeinnütziger, mehr als 100 Jahre alter Verein, der seine Arbeit vor allem aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden unterstützt.

 

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