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Nachlese zum Jahrestag 22. Juni 1941

Von Thüringen bis Belarus: Erinnerung an den deutschen Angriff auf die Sowjetunion vor 80 Jahren

Erfurt, Osaritschi und Schtschatkowo  drei Namen, die stellvertretend für viele andere stehen. Für Orte, an denen die Erinnerung an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren und seine Folgen wachgehalten wird.

In Thüringen fand am 22. Juni 2021 zum ersten Mal eine zentrale Gedenkveranstaltung zu diesem Jahrestag statt. Dazu hatte die Deutsch-Russische Freundschaftsgesellschaft in Thüringen auch den Volksbund eingeladen. Der Ort: der sowjetische Ehrenhain des Erfurter Hauptfriedhofes.

Zu den Gästen gehörten unter anderem Ministerpräsident Bodo Ramelow, die stellvertretende Landtagspräsidentin Dorothea Marx, der Generalkonsul der Russischen Förderation in Leipzig, Dronov Andrej Yurevich, und für den Volksbund der Landesvorsitzende Dr. Michael Krapp.
 

Szenische Lesung junger Leute

Auch junge Menschen waren am Programm beteiligt: So gehörte eine szenische Lesung zum Programm. Freiwillige, die in der Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers Buchenwald Dienst leisten, hatten sie vorbereitet. Zu ihnen gehörte auch Tim-Benedikt Attow, der Vorsitzende des Bundesjugendarbeitskreises im Volksbund. 

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung auf dem Erfurter Hauptfriedhof wurde eine Ausstellung auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald eröffnet. Sie setzt sich ebenfalls mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion auseinander.
 

Botschafter legt Kränze nieder

In Belarus waren die Gedenkstätte Todeslager Osaritschi und die deutsche Kriegsgräberstätte Schtschatkowo Orte des Erinnerns. Dort legte der deutsche Botschafter Manfred Huterer in Begleitung des Verteidigungsattachés Oberstleutnant i. G. Leibner Kränze nieder.

Auf der Kriegsgräberstätte Schtschatkowo bei Bobruisk, die 2011 eingeweiht worden war, sind mehr als 34.000 deutsche Soldaten begraben. Bereits im Vorfeld des Jahrestages hatte der Botschafter Manfred Huterer die zentralen Gedenkstätten Chatyn und Maly Trostenez besucht. Einen ausführlichen Bericht finden Sie im Gedenkportal.
 

Berichte und Stimmen aus Berlin und Moskau zum 80. Jahrestag des Überfalls sind hier zusammengefasst.

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