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Workcamps 2026: Geschichte erleben und neue Horizonte entdecken

Volksbund lädt zu internationalen Jugendbegegnungen und Workcamps in ganz Europa ein

Geschichte verstehen, neue Perspektiven kennenlernen, Freundschaften knüpfen: Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. bietet auch in diesem Jahr über 30 internationale Jugendbegegnungen und Workcamps in ganz Europa an. Die Themen reichen vom Erinnern an die Weltkriege bis zu gemeinsamen Schreibworkshops zur Geschichte. 
 

Ob in Bayern oder Sachsen-Anhalt, Großbritannien oder Ungarn – Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen Fragen an die Geschichte: Welche Bedeutung hat sie heute? Wie sehen sie die anderen? Die gemeinsamen Erlebnisse an den authentischen Orten machen Geschichte für die Jugendlichen greifbar. 

Themen des Workcamps im dänischen Oksbøl sind Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzung und Flucht als Kriegsfolge. Neben Gesprächen mit Zeitzeugen, Workshops und Museumsbesuchen werden die Jugendlichen den Friedhof pflegen, auf dem vorrangige Frauen und Kinder bestattet sind, die aus den deutschen Ostgebieten flüchteten.

 

Historisch bedeutsame Städte erkunden

Großbritannien erleben: das können Jugendliche in einem Workcamp in der Grafschaft Staffordshire. Bei Pflegearbeiten auf der Kriegsgräberstätte Cannock Chase erfahren sie von den Schicksalen der Kriegstoten und besuchen historisch bedeutsame Städte wie Coventry und Cambridge.

Neben fordernden und anspruchsvollen Themen gehören Freizeitprogramme und Ausflüge zu den Workcamps für junge Europäerinnen und Europäer. Das alles bietet einen Blick über den Tellerrand hinaus und garantiert einen unvergesslichen Sommer. Die internationale Jugendarbeit des Volksbund ist seit mehr als 70 Jahren eine Erfolgsgeschichte und erreicht jährlich rund 38.000 junge Menschen. 

 

Der Volksbund, …

… gegründet 1919, birgt noch immer die Toten der Weltkriege, informiert die Angehörigen und pflegt rund 830 Kriegsgräberstätten weltweit. Von dieser Arbeit leitet die humanitäre Organisation ihren Auftrag ab, sich für den Frieden zu engagieren. Sie finanziert sich überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.