Volksbundmitglied Raban von Studnitz gedenkt auch der Toten fern der Heimat

Ein letzter Gruß aus Brandenburg in Taschkent

9. Dezember 2019

Blick auf das Gräberfeld in Taschkent (Foto: v. Studnitz)

Raban von Studnitz aus Jüterbog engagiert sich seit Jahren für den Erhalt und die Vermittlung des Volksbundgedankens an die kommenden Generationen.

Sein berufliches Engagement führt in u.a. in die postsowjetischen Republiken. Diese Dienstreisen nutzt er auch, um den Volksbundgedanken aus Brandenburg sichtbar an Kriegsgräberstätten in den jeweiligen Regionen zu tragen.

Etwa in Taschkent in Usbekistan, wo er es nicht versäumte, den dortigen Kriegsgefangenenfriedhof zu besuchen und ein paar Blumen mit der Schleife des Volksbundes in Brandenburg niederzulegen.

Raban von Studnitz zeigt mit seiner kleinen Initiative auf, dass die Fellenen auch fern der Heimat nicht vergessen sind und die Kultur und das Anliegen des Volksbundes weit über unsere Landesgrenzen hinaus getragen werden kann.

 

In 1997 wurde der Kriegsgefangenenfriedhof in Taschkent wiederhergestellt. Auf dieser Anlage ruhen 19 Kriegsgefangene. Die Anlage ist 400 Quadratmeter groß und wird durch Granitpfosten mit Granitbalken umgeben. Die Gräber werden durch 19 Marmorplatten gekennzeichnet.

Zentrales Mahnmal ist eine 2 Meter hohe Namensstele.
Hier ist auch die Gedenkaussage:

HIER RUHEN KRIEGSGEFANGENE, OPFER DES ZWEITEN WELTKRIEGES

 

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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