Gemeinsam für den Frieden

Jugendliche und junge Erwachsene pflegen Kriegsgräber in Alfeld

30. August 2019

Kriegsgräberstätte in Alfeld |Foto Volksbund

Alfeld. Kriegsgräber sind keine Fake-News! Sie verweisen unmissverständlich auf das, was Menschen anderen Menschen antun können.

Ein Grund mehr für viele Jugendliche und junge Erwachsene sich in Zeiten des zunehmenden „Säbelrasselns“ für den Erhalt dieser „Mahnmale für den Frieden“ einzusetzen. So sieht es auch Clara Franzke (21 Jahre), die für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Niedersachsen die Arbeit der jungen Ehrenamtlichen betreut.

Am Wochenende 6. bis 8. September treffen sich die Jugendlichen der Projektgruppe „Frieden“ in Alfeld. Sie kommen aus ganz Niedersachsen, weil sie sich für diese Arbeit interessieren und die Gelegenheit nutzen, sich mit Freunden zu treffen und um gemeinsam etwas Sinnvolles zu bewirken. An diesem Wochenende wollen Sie sich insbesondere mit der Geschichte der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Alfeld auseinandersetzen, einem Thema, das auch Bürgermeister Beushausen am Herzen liegt. Auch deswegen wird er selbst am Samstagvormittag (10 Uhr) die interessierten Jugendlichen über den Friedhof führen und fachkundig Auskunft geben zu Aspekten der Alfelder Geschichte vor und nach 1945. Im Anschluss werden die Jugendlichen im Rahmen einer Aufräumaktion selbst Hand anlegen und die Gräber der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter pflegen und wieder herrichten.

Am Sonntag, den 8. September um 11 Uhr wollen die Jugendlichen dann eine kleine Gedenkveranstaltung bei den gepflegten Gräbern abhalten. Die Gedenkfeier ist öffentlich.
Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen.

Weiterführende Informationen zu den Kriegsgräbern in Alfeld finden Sie hier.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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