Angebot für Lehrkräfte: Im Westen viel Neues - Nationale Erinnerungskulturen und europäisches Gedenken an den Ersten Weltkrieg

Lehrerstudienfahrt - Bis 21. August anmelden!

14. August 2019

Jugendbegegnungsstätte Lommel

Eine Lehrerstudienfahrt des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach Belgien und Nordfrankreich (an die Somme und in den Artois) vom 30. September bis 3. Oktober 2019

Zum Hintergrund
Der 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs hat in Frankreich vier Jahre lang zahlreiche Aktivitäten entfaltet, die in Deutschland manchmal mit Verwunderung aufgenommen wurden, manchmal belächelt, oft aber in ihrer Bedeutung nicht erfasst worden sind. Neben traditionellen Formen des Gedenkens sind zahlreiche neue, innovative Museen und Denkmäler entstanden. Sie brechen die bislang dominierenden nationalen und patriotischen Perspektiven auf, schaffen Ansätze zu einer europäischen Erinnerung und heben bislang wenig oder nicht beachtete Aspekte des Ersten Weltkriegs hervor. Dazu gehören der „Ring der Erinnerung“ bei Souchez, der alle in der Region Nord-Pas de Calais getöteten Soldaten verzeichnet und von einem neu konzipierten Museum begleitet wird, das besonders die unterschiedliche Betroffenheit der Zivilbevölkerungen in Deutschland und Frankeich vom Krieg thematisiert.
Ähnlich der Gedenkort für den sog. Weihnachtsfrieden 1914, die Verbrüderung zwischen englischen, französischen und deutschen Soldaten. Daneben stehen die traditionellen nationalen Gedenkorte, wie Notre Dame de Lorette oder Neuville Saint Vaast, die größten französischen und deutschen Nekropolen des Ers-ten Weltkriegs sowie das innovative trinationale Weltkriegsmuseum in Péronne, das Historial de la Grande Guerre.

Die Fahrt
Die Lehrerstudienfahrt des Volksbunds wird diese Orte aufsuchen und auf dem Weg auch in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Lommel (Belgien) Station machen. Die Kolleginnen und Kollegen lernen hier die Möglichkeiten kennen, die eine Jugendbegegnungsstätte des Volksbunds für ihren Unterricht bietet. Im weiteren Verlauf der Reise werden sie vor Ort die jüngste Entwicklung der Gedenkkultur des Ersten Weltkriegs nachvollziehen, Anregungen für ihren Unterricht gewinnen und Ideen für Studien- und Klassenfahrten oder für Drittortbegegnungen sammeln. Die Fahrt richtet sich mithin nicht nur an die Fächer Geschichte oder Politik, sondern auch an Französisch und alle Kolleginnen und Kollegen, die an den Fragen nach einer europäischen Erinnerungskultur interessiert sind.

Organisatorische Hinweise

Die Bezirksverbände Braunschweig, Hannover und Weser-Ems im Landesverband Niedersachsen des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge betreuen die Fahrt. Sie wird vom Busunternehmen Mundstock (Vechelde) durchgeführt. Ein Bus wird am Morgen des 30. September in Braunschweig starten, und in Hannover und Osnabrück einen Zwischenstopp einlegen. Am 3. Oktober abends wird der Bus die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder in Osnabrück, Hannover und Braunschweig absetzen.

Der Volksbund fördert die Fahrt aus eigenen Mitteln. Dennoch ist ein Eigenanteil von 429 Euro erforderlich. Für Auskünfte über den Eigenanteil setzen Sie sich bitte mit dem Bildungsreferenten Coskun Tözen (Tel. 0511-32 73 63 oder per Mail coskun.toezen(at)volksbund.de) in Verbindung.

Die Teilnahme an der Studienfahrt (als Fortbildungsveranstaltung im überwiegend dienstlichen Interesse) kann auf Antrag durch die Niedersächsische Landesschulbehörde (NLSchB) als so genannten „andere dienstlich veranlasste Reise“ genehmigt werden. Der Antrag muss spätestens einen Monat vor Antritt der Reise auf dem Dienstweg der NLSchB vorgelegt werden.

Alle weiteren Informationen finden Sie in den Anlagen. Hier finden Sie auch das Anmeldeformular.

Bitte senden Sie uns Ihre Anmeldung bis spätestens zum 21. August 2019 zu.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

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