Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz: 38. Kontaktlehrerseminar im Kloster Neustadt zum Thema Migration

13. September 2018

Respekt und Anerkennung für das Engagement im Bereich der Gewaltprävention und Friedenserziehung an den Schulen sprach Rektor Andreas Hüther von der ADD-Schulaufsicht, Außenstelle Neustadt den anwesenden Lehrerinnen und Lehrern aus. Gemeinsam mit Frau Dr. Heym, der stv. Bezirksvorsitzenden erhielt u.a. Frau Ingrid Erbelding (m.) eine Dankesurkunde für 50 Jahre Schulspende der privaten Realschule St. Katharina in Landstuhl

Bereits zum 38. Mal fand am 13. September das vom Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz organisierte Seminar für Kontaktlehrerinnen und Kontaktlehrer des Volksbundes aber auch für andere interessierte Lehrkräfte im Kloster in Neustadt an der Weinstraße statt. Das vom Pädagogischen Landesinstitut als Fortbildung anerkannte Seminar hat eine lange Tradition im Bezirksverband. Zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer der verschiedenen Schularten konnten auch in diesem Jahr wieder durch den Bezirksgeschäftsführer Ulrich Johann begrüßt werden, darunter auch der neue Geschäftsführer des Landesverbandes Herr Carsten Baus. Die Veranstaltung wird sowohl von der Stiftung Gedenken und Frieden des Volksbundes als auch vom Ministerium für Bildung in Mainz und der Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer finanziell gefördert.

 

Migration, Flucht und Vertreibung

Das Thema Migration stand dieses Mal im Mittelpunkt der Veranstaltung. Heimatverlust ist eine universelle Erfahrung und auch heute sind unzählige Menschen davon betroffen.

Dr. Nils Köhler, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator Dokumentation und Forschung bei der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung aus Berlin konnte als Referent für die Veranstaltung gewonnen werden. (https://www.sfvv.de/de)

Passend dazu wurde auch die Volksbundausstellung „Geflohen – Vertrieben – Angekommen?!“ gezeigt.

www.volksbund.de/mediathek/mediathek-detail/ausstellung-geflohen-vertrieben-angekommen.html

Diese und weitere Ausstellungen können Schulen kostenlos ausleihen.

 

Volksbund-Arbeit

Im Rahmen der Präsentation der Arbeit des Volksbundes hielt Bruno Schwarz, Beauftragter des Bezirksverbandes, einen sehr informativen Vortrag über die Arbeit im Bezirksverband.

Katharina Kreuzarek, Projektmitarbeiterin aus Mainz, stellte die Kooperation der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) und des Volksbundes, Landesverband Rheinland-Pfalz über die kunst-historische Erfassung aller in Rheinland-Pfalz befindlichen Kriegsgräberstätten (KGS) vor. Am Ende dieser Erfassung soll eine Publikation stehen.

Der Bildungsreferent des Landesverbandes, Dennis Köppl präsentierte in seinem Vortrag das Volksbund-Projekt „19 für 19“. Im Jubiläumsjahr des Volksbundes sollen 19 Kriegsgräberstätten in Deutschland und Europa exemplarisch als Lernorte der Geschichte pädagogisch entwickelt werden. Eine Kriegsgräberstätte in Bad Kreuznach wurde in Rheinland-Pfalz ausgewählt. Ziel ist es, diese und mittelfristig weitere KGS für Besuche von Schulen inhaltlich vorzubereiten.

 

Ehrungen für Schulen und Lehrkräfte

Zum Ende der Veranstaltung wurden erneut Schulen für besonders gute Ergebnisse bei den Schulsammlungen oder langjährige Tätigkeiten als Kontaktlehrer -/Innen geehrt. Zum Dank erhielten die Lehrerinnen und Lehrer von Frau Dr. Irmtraud Heym, stv. Bezirksvorsitzende und Rektor Andreas Hüther vom Referat Grundschulen bei der ADD-Außenstelle Schulaufsicht in Neustadt eine Dankesurkunde überreicht. Herr Hüther übermittelte dabei auch die Grüße des ADD-Präsidenten Thomas Linnertz und bedankte sich ausdrücklich bei den Lehrkräften für ihr Engagement im Bereich der Gewaltprävention und Friedenserziehung an den jeweiligen Schulen und betonte die besondere Bedeutung der Arbeit des Volksbundes. UJ

 

 

38. Kontaktlehrerseminar im Kloster Neustadt: Bruno Schwarz, Beauftragter des Bezirksverbandes bei seiner Präsentation der Arbeit des Volksbundes in Rheinhessen-Pfalz.
Migration und die Arbeit der Stiftung waren das Thema von Referent Dr. Nils Köhler, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator Dokumentation und Forschung bei der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung aus Berlin.
Im Rahmen der Fortbildung wurde auch die Volksbundausstellung: „geflohen, vertrieben – angekommen?!“ gezeigt und konnte das Interesse der Lehrerinnen und Lehrer gewinnen.
Katharina Kreuzarek, Projektmitarbeiterin stellte das gemeinsame Projekt von GDKE und Volksbund zur kunsthistorischen Erfassung von Kriegsgräberstätten in Rheinland-Pfalz vor.
Der Bildungsreferent des Landesverbandes, Dennis Köppl präsentierte das Projekt zur pädagogischen Entwicklung einer KGS als Lernort der Geschichte, mit dem Ziel, möglichst viele Schulklassen für einen Besuch einer KGS gewinnen zu können.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

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BIC: COBADEFFXXX

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