Worms: Gedenk- und Friedensfeier nach Arbeitseinsatz

Bundeswehr und Fallschirmjägerkameradschaft pflegen Alliiertenfriedhof

8. August 2018

Gedenkkranz vor dem Gräberfeld des Alliiertenfriedhofes in Worms, auf dem der Arbeitseinsatz stattgefunden hat.

Worms: In der Zeit vom 30. Juli bis 3. August 2018 fand im Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz ein einwöchiges Arbeits- und Friedensprojekt mit 16 freiwilligen Helfern der Fallschirmjäger Kameradschaft Fritz Walter aus Zweibrücken und der Luftlandeaufklärungskompanie 260 aus Lebach auf dem Alliiertenfriedhof des Wormser Hauptfriedhofs statt. Geleitet wurde der Einsatz von Hauptmann a.D. Peter Krug aus Zweibrücken, der u.a. auch ehrenamtlicher Beauftragter des Volksbundes ist und in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier und des Integrationsbetriebs Friedhof der Stadt Worms durchgeführt wurde.

Umfängliche und nachhaltige Instandsetzungsarbeiten waren vorgesehen. Auf der Gedenkstätte befinden sich die Grabstätten ausländischer Kriegsgefangener aus den Weltkriegen 1914 – 1918 und 1939 – 1945, die Gräber von Briten, Italiener, Rumänen und Russen aus dem Ersten und Polen aus dem Zweiten Weltkrieg.

 

Zum Abschluss des Arbeitseinsatzes fand am 2. August eine Gedenk- und Friedensfeier am Alliiertenfriedhof statt. Neben dem Oberbürgermeister der Stadt Worms, Michael Kissel, nahmen auch die Vizepräsidentin der ADD, Frau Begoña Hermann und Dieter Burgard, Mitglied des Landesvorstandes im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. teil und sprachen zu den Teilnehmern des Arbeitseinsatzes und den Gästen der Gedenkfeier. (UJ)

 

(Fotos: Volksbund)

Peter Krug, Hauptmann a.D. leitete den Arbeitseinsatz und erklärte einigen Gästen der Gedenkfeier die erledigten Arbeiten auf dem Gräberfeld des Alliiertenfriedhofes in Worms:
Begoña Hermann, Vizepräsidentin der ADD Trier, Gisela Kosubek, ehrenamtliche Beauftragte des Volksbundes für die Stadt Worms und Dr. Dagmar Schartmann, Ministerialrätin des Landesinnenministeriums (v.l.n.r.)
Insgesamt arbeiteten 16 Freiwillige der Fallschirmjägerkameradschaft Fritz Walter aus Zweibrücken und der Luftlandeaufklärungskompanie 260 aus Lebach eine Woche lang an den Gräberstätten. Michael Kissel, Oberbürgermeister der Stadt Worms und Dieter Burgard, Mitglied des Landesvorstandes im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. würdigten in ihren Ansprachen den hohen Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer.

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