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Öffentliche Gedenkstunde zum Volkstrauertag im Neuen Rathaus Hannover
Beginn: 17. November um 11:30 Uhr
28. Oktober 2019
  • Hannover

Hannover. In wenigen Wochen jährt sich der Gründungstag des Volksbundes, der 16. Dezember 1919, zum 100. Mal. Ein Jahr war nach dem Ende des Ersten Weltkrieges vergangen. Es gab so viel zu tun,
Aufgaben, vor denen man verzagen konnte. Europa war auch nach Ende dieses Krieges kein Kontinent des Friedens. Innere Wirren erschütterten nicht nur unser Land.

Was die Menschen von damals nicht wissen konnten, steht heute in unseren Geschichtsbüchern:
Ein weiterer Krieg würde nur 20 Jahre später noch mehr Elend und Tod über den leidgeprüften
Kontinent bringen. Vor 80 Jahren begann mit Deutschlands Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg in Europa. Seine Folgen wirken bis heute nach. Nicht mit allen unseren Nachbarländern gibt es ein entspanntes, belastungsfreies Verhältnis.

Wir haben gelernt, mit unserer Geschichte sensibel umzugehen. Wir bemühen uns redlich, sie
auch aus der Perspektive anderer Nationen zu betrachten. So schwierig das manchmal ist, so
lohnend ist es doch. Die Bereitschaft, zu verstehen und uns zu versöhnen, der Verzicht auf die
unbedingte Durchsetzung eigener Interessen ist elementar für die Bewahrung des Friedens.
Demagogie und Ressentiments, rücksichtslose Egoismen und Bereitschaft zur Gewaltanwendung dürfen niemals wieder in Europa die Oberhand gewinnen. Das ist die bittere Lehre aus unserer Geschichte. Daran erinnern wir am Volkstrauertag.

In Hannover findet die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am 17. November 2019 um 11:30 Uhr im Neuen Rathaus, Hodlersaal, Trammplatz 2 als eine gemeinsame Veranstaltung mit der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover statt. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Gedenkstunde werden Kränze an der Aegidienkirche und am Holocaust-Mahnmal niedergelegt.

Programm der Gedenkstunde

Begrüßung
Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover

Gedenkrede
Karl-Heinz Mönkemeyer, Bezirksvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Schülerbeitrag
Schülerinnen und Schüler der IGS Südstadt

Anschließende gemeinsame Kranzniederlegungen
Aegidienkirche
Holocaust-Mahnmal, Opernplatz

Parkmöglichkeiten stehen in begrenzter Anzahl vor dem Neuen Rathaus zur Verfügung. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln Station Aegidientorplatz, Bus 100, 120, 200 oder der Stadtbahn der Linien 1,2,4,5,6,8,11.

Barrierefreiheit Neues Rathaus: Die Parkplätze neben dem Portal des Neuen Rathauses sind für Menschen mit Behinderung reserviert. Der Zugang ist, über den Fahrstuhl rechts vom Portal, ohne Schwellen und Stufen möglich.