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PEACE LINE trifft Botschafterin Petra Drexler in Skopje

Volksbund-Jugendformat: 26 junge Menschen aus 16 Ländern auf Gelber Route auf dem Westbalkan unterwegs

Nach einem Jahr Pause führte die Gelbe Route des Volksbund-Projekts PEACE LINE wieder über den Westbalkan. Ein besonderes Highlight zum Ende war ein Gespräch mit der deutschen Botschafterin in Nordmazedonien, Petra Drexler.
 

26 junge Europäerinnen und Europäer aus 16 Nationen waren zwei Wochen lang in Bosnien und Herzegowina, Serbien und Nordmazedonien unterwegs und setzten sich mit der komplexen Geschichte dieser Region auseinander.
 

Vom Auswärtige Amt getragen

Das Projekt PEACE LINE wird seit 2020 vom Auswärtigen Amt finanziert. Sein Auftrag: zum besseren Austausch unter jungen Menschen und damit langfristig zu einem offenen und toleranten Europa beitragen.

Darum kam es nicht von ungefähr, dass die Gruppe im „Europe House” mit der Botschafterin Petra Drexler zusammentraf. Das „Europe House” ist eine Einrichtung der EU, die die Beteiligung junger Menschen an Entscheidungsprozessen fördert und europäische Werte vermittelt. 
 

Thema EU-Erweiterung

Nach der Vorstellung der allgemeinen Arbeit der Botschaft und einem Länderbriefing hatte die Gruppe die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Botschafterin Drexler gab Auskunft zur EU-Erweiterung und ihre Bedeutung für Nordmazedonien, zum angespannten Verhältnis zum Nachbarn Griechenland, zur wirtschaftlichen Rolle Deutschlands für Nordmazedonien und zur Bedeutung von Geschichte auf dem Balkan.

Petra Drexler betonte, dass der Beitrittswille zur EU im Land immer noch hoch sei und die Zusammenarbeit zwischen EU und Nordmazedonien von großer Bedeutung sei. Dies zeige sich schon allein dadurch, dass Nordmazedonien in das EU-Förderprogramm „Erasmus” eingebunden ist, das sich wie PEACE LINE auf interkulturellen Austausch konzentriert.

 

Auf dem Friedhof in Prilep

Neben dem Treffen mit Petra Drexler begleitete Kevin Maaß, Leiter des Kultur- und Pressereferats der Botschaft in Skopje, die Gruppe nach Prilep. Dort besuchten sie die Kriegsgräberstätte, die der Volksbund betreut und pflegt.

Auf diesem Friedhof sind die sterblichen Überreste deutscher Soldaten bestattet, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg in Mazedonien ihr Leben verloren. Die 1933 eingeweihte Kriegsgräberstätte wurde ab 2003 hergerichtet und 2009 der Öffentlichkeit wieder übergeben. Auch an diesem Ort wurde der Gruppe deutlich, wie sehr die Arbeit des Volksbundes im gesamten Europa verankert ist. 

Mehr zum Volksbund-Format für 18- bis 26-Jährige finden Sie hier: PEACE LINE

Text: Verena Bartsch, Projektkoordinatorin PEACE LINE
Kontakt
 

Der Volksbund ist …

… ein gemeinnütziger Verein, der im Auftrag der Bundesregierung Kriegstote im Ausland sucht, birgt und würdig bestattet. Mehr als 5.500 waren es im vergangenen Jahr. Der Volksbund pflegt ihre Gräber in 45 Ländern und betreut Angehörige. Mit seinen Jugend- und Bildungsangeboten erreicht er jährlich knapp 50.000 Menschen. Für seine Arbeit ist er dringend auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen.
 

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