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Reisen, die das Leben verändern können

Die Reiseangebote des Volksbundes verbinden Generationen

14. Februar 2018

Das Foto zeigt die deutsche Kriegsgräberstätte in Costermano/Italien (Foto: Andrea Fritzsche).

Sie wissen, es gibt da noch einen Großonkel, der im Zweiten Weltkrieg in Kreta starb. Vielleicht haben Sie auch einen Großvater, der seit der Schlacht um Stalingrad vermisst wurde? Über 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges werden jedes Jahr noch 30.000 deutsche Kriegstote gefunden. Viele Familien wissen nicht, dass ihr Angehöriger ein Grab irgendwo auf einer Kriegsgräberstätte hat. Über 800 solcher Friedhöfe gibt es in 46 Staaten weltweit.

Der Volksbund unterstützt die Suche kostenlos bei "Gräbersuche online" auf www.volksbund.de. Dort sind über vier Millionen Namen erfasst, viele mit einer konkreten Information zum Grab auf einer Kriegsgräberstätte.

Es gibt viele Gründe, eine deutsche Kriegsgräberstätte im Ausland zu besuchen - natürlich für Angehörige, aber auch, wenn Sie an Geschichte und Kultur interessiert sind. Der Volksbund bietet Reisen an, die historische Erkenntnisse, interessante Entdeckungen und bleibende Eindrücke bieten. Der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, führt einen weiteren Grund an: "Wer an Europa zweifelt, sollte Soldatenfriedhöfe besuchen!"

Es heißt, im Tod seien alle gleich. Hier ruhen der einfache Soldat neben dem General, der Jugendliche neben dem Greis und die Krankenschwester neben dem Seemann. Kriegsgräber sind Mahnmale für den Frieden. Die Begegnung mit der Vergangenheit, mit den Menschen vor Ort, mit unterschiedlichen Kulturen sind wichtige Bausteine des gelebten europäischen Zusammenlebens. So umfassen diese Reiseangebote neben emotional bewegenden Besuchen von Friedhöfen auch das Kennenlernen herausragender Sehenswürdigkeiten, die heute in einem friedlichen Europa mit den Schrecken der Vergangenheit versöhnen. Dabei steht das gemeinsame Erbe über dem einstmals Trennenden.

Kriegsgräberstätten entwickeln sich von Orten der persönlichen Trauer zu Gedenkstätten für die nachgeborenen Generationen. Die Reisen des Volksbundes sind deshalb so attraktiv, weil sie die Vergangenheit mit der Gegenwart verbinden. Die von professionellen Reiseveranstaltern betreuten Reisen werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Volksbundes begleitet.

Die Reiseveranstalter bieten Transfermöglichkeiten vom Wohnort zu dem jeweiligen Startpunkt der Reise und zurück an (gegen Aufpreis). Bei einigen Busreisen werden Zustiegsmöglichkeiten an verschiedenen Orten angeboten.

Neu im Programm 2018 sind drei Bildungsreisen: nach Berlin, an die französische Atlantikküste und nach Südtirol. Dafür kann beim Arbeitgeber Bildungsurlaub beantragt werden.

Die "Klassiker" werden wieder die Angehörigenreisen zu Zielen in ganz Europa sein: auf den Balkan, nach Benelux, Belarus, Estland/Lettland, Frankreich, Griechenland, Italien, Moldawien, Österreich/Ungarn, Polen, Rumänien, Russland, Tschechien. Auf den afrikanischen Kontinent werden Reisen nach Ägypten und nach Namibia führen.

Gefragt sind auch die Reisen zu Gedenkveranstaltungen: Sie führen in der Saison 2018 nach Rossoschka/ Russland (75 Jahre Schlacht um Stalingrad), nach Kiew/ Ukraine (Eröffnung einer Ausstellung), Apsheronsk/ Russland (10 Jahre), Ploudaniel/ Frankreich (50 Jahre), Budaörs/Ungarn (Eröffnung einer Ausstellung) und El Alamein/Ägypten (76 Jahre Schlacht um El Alamein).

Wünschen Sie weitere Informationen?

Sie erreichen unsere Reisestelle unter: 0561-7009 (-0, -166 oder -152), info(at)volksbund.de.

Den Reisekatalog als pdf-Datei zum Herunterladen finden Sie hier.

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