Praktikumsbericht: Pascal Simon

Für 2 Wochen war Pascal Simon als Schülerpraktikant im Landesverband Sachsen-Anhalt aktiv. In seinem Praktikumsbericht blickt er auf die Wochen zurück und zieht Bilanz.

21. Februar 2017

Mein Name ist Pascal und ich habe beim Volksbund für Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein zweiwöchiges Praktikum im Januar  gemacht. Ich bin 16 Jahre alt und gehe auf die Bbs Hermann Beims und absolviere dort ein berufsvorbereitendes Jahr.

Auf der Suche nach einem Schülerpraktikum im Berufsbereich Verwaltung habe ich Bewerbungen an die verschiedensten Unternehmen verschickt. Leider kam immer eine Absage oder Antworten wie: „Leider können wir Sie in diesem Zeitraum nicht annehmen“. Dies war eine sehr frustrierende Erfahrung.

In der Volksstimme ist mir schließlich die Anzeige vom Volksbund aufgefallen und nach sofortiger Erkundigung über die Arbeit des Volksbundes habe ich mich dazu entschlossen eine E-Mail an den Volksbund zu senden. Nach ein paar Tagen erhielt ich eine Antwort, in welcher ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Nach  einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch konnte ich am 17.01.17 mit dem Praktikum beginnen.

Zum Einstieg wurden mir die Räumlichkeiten gezeigt, danach erhielt ich einen Überblick über die Programmpunkte der nächsten Wochen und Monate des Volksbundes. Im Laufe des Tages lernte ich zusätzlich noch Herrn Steinecke kennen, den Vorsitzenden des Vereins. Am nächsten Tag nahmen wir an einer Veranstaltung im Landtag teil, in welcher die Bundewehr eine Auszeichnung erhielt. Da ich vorher noch nie an so einer formalen Veranstaltung teilgenommen habe, war dies eine dementsprechend interessante Erfahrung für mich.Nach der Veranstaltung hatte ich die Gelegenheit mich mit Offizieren zu unterhalten bei denen ich unter Anderem nach meinen späteren Berufsabsichten gefragt wurde.

Im Laufe der nächsten Tage half ich vor allem bei der Sortierung der Quittungen für die Spendeneinnahmen für den Zeitraum Oktober bis November. Am Samstag den 21.01.17 fand in Magdeburg die neunte Meile der Demokratie statt. Dabei handelt es sich um eine  große Veranstaltung auf dem Breiten Weg  und auch dieses Jahr nahmen wieder viele Menschen teil.

Der Volksbund war natürlich mit einem Stand vertreten, an welchem viele interessierte Leute vorbeikamen. Einige berichteten von ihren Reisen, auf denen sie auch Kriegsgräberstätten besuchten. Zusätzlich gab es an unserem Stand noch verschiedene Aktionen, wie z.B. das „Nazi-Bullshit-Bingo“ oder unser Flaggenquiz. Für die Aktionen erhielten wir fast durchweg positive Rückmeldungen.

In der folgenden  Woche mussten Anträge fertig gemacht werden.  Dabei konnte ich dem Jugendreferenten Friedrich Armin Bethke über die Schulter schauen und ihm helfen.  Im Laufe der zwei Wochen konnte ich ein gutes Bild über die Arbeit des Volksbundes gewinnen. Auch kann ich von keiner negativen Erfahrung berichten und kann mir auf jeden Fall vorstellen dort noch einmal ein Praktikum zu machen. Auch würde ich Anderen ein Praktikum beim Volksbund empfehlen.  Für mich  waren es zwei sehr schöne Wochen, in welchen ich die Gelegenheit hatte viele nette Menschen kennenzulernen.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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