Kinder und Waffen

Schüler/-innen des Gymnasiums Gardelegen setzen sich mit dem Thema "Kindersoldaten" auseinander

14. Februar 2012

Die Fotos von kleinen Kindern mit Waffen in den Händen machen die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten betroffen: "Das passt irgendwie nicht zusammen." findet eine Schülerin mit Blick auf einen Jungen, der eine Kalaschnikow trägt.

Und trotzdem ist es trauriger Alltag - bis zu 300.000 Kinder müssen heutzutage an Kriegen und bewaffneten Konflikten teilnehmen. Warum das so ist, was für Folgen dieser Umstand hat und was man dagegen tun könnte, darüber sprachen zwei Klassen der 9. und 10. Stufe des Gymnasiums Gardelegen am 14.02.2012 mit dem Schul- Jugendreferenten des Volksbundes in Sachsen-Anhalt.

In Gruppenarbeit informierten sich die Schülerinnen und Schüler über die verschiedenen UN Resolutionen zu dem Thema, die Geschichte von jungen Flak-Helfern im zweiten Weltkrieg und über die Aktion Rote Hand. Ihre Ergebnisse präsentierten sie in anschaulichen Plakaten und sogar einem kurzen Theaterstück dem Rest der Gruppe.

Schließlich schlossen sich die Schüler den Forderungen der Aktion Rote Hand durch einen eigenen Handabdruck mit Unterschrift an. Die Forderungen können sie hier nachlesen.

Im Sommer möchten die Schülerinnen und Schüler ihre roten Handabdrücke dem Landtagspräsidenten Gürth überreichen und so ein öffentliches Zeichen setzen.

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