Peace Monument - Workshops auf dem Sachsen-Anhalt-Tag 2015 ein voller Erfolg!

Auch unser Landesverband war Ende Mai auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Köthen in der vertreten. Durch die tatkräftige Unterstützung unseres Jugendarbeitskreies (JAK) wurde das Wochenende ein voller Erfolg. Ein Erlebnisbericht von unserem JAKie Martin Noffke.

9. Juni 2015

Michael Nagel (JAK Sachsen), Marcus Barwitzki (Künstler und Ideengeber), Charline Leglemann (stellvertretende Sprecherin JAK Sachsen-Anhalt), Anna Brose und Martin Noffke (beide JAK Sachsen-Anhalt) und Friedrich Armin Bethke (Jugend-, Schul- und Bildungsreferent im LandesVerband Sachsen-Anhalt)

Endlich ist war es wieder soweit…

 

 

 

Das kleine Land der Frühaufsteher, die Heimat von Martin Luther, Johann Sebastian Bach, Otto von Guericke und Johann-Joachim Winckelmann, besser bekannt als Sachsen-Anhalt stellt sich an drei Tagen irgendwo zwischen Harz und Elbe vor und feiert sein 25-jähriges Bestehen.

Dieses Jahr wurde als Austragungsort Köthen gewählt. Man muss den Landesverwaltern zu dieser Wahl gratulieren, ist die Bachstadt doch zentral gelegen und aus allen Landesteilen in etwa gleich gut zu erreichen.

Dieses Jahr war zugleich das Erste seit 2013, in dem der Sachsen-Anhalt-Tag für mich wieder zu erreichen war. Es galt den Landesverband und den Jugendarbeitskreis (JAK) möglichst gut ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und insbesondere diejenigen Besucher mit Informationen und Auskünften zu versorgen, die nicht nur Kugelschreiber und/ oder Feuerzeuge erwerben wollten. Leider hatte sich im letzten Jahr nur ein Mitglied des JAK gefunden, die diese Aufgabe zusammen mit Landesgeschäftsführer Jan Scherschmidt und Jugend-, Schul- und Bildungsreferent Friedrich Armin Bethke übernehmen konnte.

Dieses Jahr fand sich neben Charline Lelgemann (2 v.R.), Anna Brose, Nadja Rudorf und mir (Martin Noffke, rechts im Bild) auch ein Teilnehmer ein, die selbst nicht aus dem Land der Frühaufsteher stammen. Verstärkung bekamen wir durch Michael Nagel der für den JAK Sachsen aus Dresden angereist war.



Der Landesverband hat schon 2014 ein faszinierendes Projekt angeschoben. In der Landeshauptstadt Magdeburg soll ein Friedensdenkmal entstehen. Ist das eine neue Idee? Ich denke schon. Es gibt, allein in Magdeburg, unzählige Mahnmale, die an Krieg, Zerstörung und Leid erinnern. Genau das soll das Friedensdenkmal „Floris Pax“ genannt, eben nicht tun. Vielmehr wird es uns auf die Errungenschaften aufmerksam machen, dass Krieg, Zerstörung und Leid in vielen Teilen der Welt Geschichte sind sowie die Tatsache, dass die Aufrechterhaltung von Frieden der Zusammenarbeit und Pflege bedarf. Als Datum für die Einweihung des „Floris Pax“ ist das Jahr 2018, also das 100-jährige Ende des Ersten Weltkrieges vorgesehen. Über 2.500 Menschen soll ermöglicht werden, an der Gestaltung dieses Werkes mitzuwirken und sich zu verewigen. Dafür können sie persönliche Botschaften auf so genannten „Friedenskacheln“ erstellen oder Ihr Gesicht zur Verfügung stellen. Vom eigenen Antlitz wird in atemberaubendem Tempo und ohne Schmerzen oder Gesundheitsrisiken ein Abdruck genommen. Mit Hilfe des Abdruckes wird später eine Replik des Gesichtes gefertigt, die Teil der „Floris Pax“ wird.



Vom 29.05.2015 bis 31.05.2015 hatten die Besucher der Themenstraße "weltoffenes Sachsen-Anhalt" des 19. Sachsen-Anhalt-Tages die Möglichkeit eigene Beiträge zu entwerfen. Zwei Überlebende des Holocausts aus der Ukraine nahmen diese Möglichkeit gern wahr und haben sich so einen Platz auf dem Mahnmal reserviert. Gemeinsam mit einer internationalen Gruppe junger Leute wurden die Zeitzeugen durch den Landesvorsitzenden des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.v. in Sachsen-Anhalt, Herrn Dieter Steinecke (MdL) begrüßt und zur Mitarbeit eingeladen.

 

 

Die tatkräftige Unterstützung der JAK-Mitglieder zahlte sich aus. Es gelang uns über 80 Besucher des Sachsen_Anhalt-Tages davon zu überzeugen sich am „Floris Pax“-Workshop zu Beteiligung und einen Beitrag zum Friedensdenkmal zu leisten. Angeleitet vom Künstler Marcus Barwitzki erfuhren die Besucher interessantes über die kunsthistorische Entwicklung und Ausprägung europäischer Erinnerungskulturen und konnten sich ausführlich über das „Peace Monument – Floris Pax“ informieren.

 

 

Der Sachsen-Anhalt-Tag war, aus Sicht des JAK eine absolut gelungene Veranstaltung. Wir würden uns freuen, wenn die nächsten Events mit Hilfe weiter JAK-Mitglieder und neuer Interessenten noch besser würden.

 

Liebe Grüße und bis bald!

Martin Noffke

P.S. weitere Fotos gibt es im facebook!

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