Ungarischer Kriegsgräberdienst
Ungarischer Kriegsgräberdienst
Das Institut und Museum für Militärgeschichte wurde 1918/1993 gegründet und ist eine staatliche Einrichtung. Es untersteht dem parlamentarischen Staatssekretär des ungarischen Verteidigungsministeriums. Das Institut und Museum für Militärgeschichte hat sechs Fachdirektionen, darunter die Direktion für Kriegsgräber und Heldenkult.
Ungarische Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wurden auf dem Gebiet von 35 heutigen Staaten beigesetzt. Die Zahl der Friedhöfe geht in die Tausende. Das Institut und Museum für Militärgeschichte hat rund 180 Mitarbeiter.
Durch die Pflege der Kriegsgräber möchten wir das Opfer der gefallenen Helden würdigen. Das militärische Gedächtnis stärkt das nationale kulturelle Gedächtnis. Die Auseinandersetzung mit den Verlusten der Kriege kann uns und den zukünftigen Generationen helfen, weitere blutige Konflikte zu vermeiden.
Generell ist eine stärkere Beachtung der Verbindung zwischen Gesellschaft und Kriegsgräbern erforderlich. In Ungarn und den Nachbarländern ist es wichtig, die Beziehung zwischen den heimischen Kriegsgräbern und den lokalen Gemeinschaften oder zwischen den ungarischen Kriegsgräbern in den Nachbarländern und den ungarischen nationalen Minderheiten zu stärken.
Auf jeden Fall möchten wir, dass ungarische Besucher die Kriegsgräber in Ungarn und im Ausland entdecken. In der Zwischenzeit ist es unsere Aufgabe, alle ungarischen Soldaten, die im Krieg vermisst oder gefallen sind, zu finden und zu lokalisieren und ihre Angehörigen und Familien darüber zu informieren. Es ist uns wichtig, die Kriegsgräber unserer Helden zu pflegen.