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Kalender 2027: Blick ins Fotoalbum

Volksbund lädt mit zwölf Motiven zu Zeitreise in die 1950er und 1960er Jahren ein

Jedes der Fotos im neuen Kalender schreibt ein Stück Volksbund-Geschichte – vom VW-Käfer am Rande der Wüste über Jugendliche beim Kartoffelschälen bis hin zum Feldgrab am Havelstrand. Fundstücke aus seinem Archiv hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. für 2027 zusammengetragen. Mit dem Kalender dankt er allen, die sein Friedensengagement unterstützen.
 

Die Szene am Havelstrand zeigt drastisch, wie sehr die Folgen des Zweiten Weltkrieges noch über Jahre hinweg zum Alltag gehörten. Raus aus dem Alltag war dagegen die Devise vieler Jugendlicher, die in den 1950er und 1960er Jahren die Chance nutzten, die der Volksbund ihnen bot: ins Ausland reisen, junge Leute anderer Nationen kennenlernen, tatkräftig mit anpacken für eine friedliche Zukunft.

Gerade die „Jugendlager” waren es, die Verständigung und Aussöhnung zwischen den früheren Gegnern förderten.
 

Jahrzehnte alt, provisorisch, neu angelegt

Entstanden sind die meisten Fotos – auch die im Editorial – in Italien, Frankreich und England auf ganz unterschiedlichen Schauplätzen: auf Friedhöfen des Ersten Weltkrieges, die instand gesetzt werden mussten oder ausgebaut wurden wie Cheppy und Nampcel in Frankreich. Auf provisorischen Anlagen, die während des Zweiten Weltkrieges angelegt wurden wie in der Nähe von Guérin, ebenfalls Frankreich.

Manche wurden später aufgelöst, andere Kriegsgräberstätten wurden erweitert – Orglandes in der Normandie zum Beispiel. Überall waren helfende Hände hoch willkommen und die Jugendlichen packten offensichtlich gerne mit an.
 

Bergen und reisen

Das Bergen von Kriegstoten und Reisen zu Friedhöfen im Ausland spielten in den Nachkriegsjahren zentrale Rollen beim Volksbund. Umbetter sind am Rande der libyschen Wüste und in den Bergen Kretas zu sehen und eine Reisegruppe blickt auf dem Weg nach Belgien in Trier an der „Porta Nigra” in die Kamera. 

Bestellen und verschenken

Den Kalender 2027 können Sie kostenfrei über die Mediathek bestellen – für Sie selbst und gerne auch für andere. Wir freuen uns über eine Spende! Wenn Sie ihn weitergeben, tragen Sie dazu bei, die Volksbund-Arbeit noch bekannter zu machen – und auch das hilft uns sehr.

 

Der Volksbund ist …

… ein gemeinnütziger Verein, der im Auftrag der Bundesregierung Kriegstote im Ausland sucht, birgt und würdig bestattet. Mehr als 5.500 waren es im vergangenen Jahr. Der Volksbund pflegt ihre Gräber in 45 Ländern und betreut Angehörige. Mit seinen Jugend- und Bildungsangeboten erreicht er jährlich knapp 50.000 Menschen. Für seine Arbeit ist er dringend auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen.
 

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