Andreas Hofner

Nachname:
Hofner
Vorname:
Andreas
Dienstgrad:
Unteroffizier
Geburtsdatum:
09.11.1920
Geburtsort:
Schrobenhausen
Todes-/Vermisstendatum:
08.03.1946
Todes-/Vermisstenort:
Russ.Gef.Memel

Andreas Hofner

Andreas Hofner ruht auf der Kriegsgräberstätte in Klaipeda.

Endgrablage: auf diesem Friedhof

Name und die persönlichen Daten von Andreas Hofner sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Andreas Hofner mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Memel / Klaipeda, Litauen

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt im Norden Klaipedas, am Südende einer großen Parkanlage (ehem. Hindenburghain).Von Vilnius/Kaunas fährt man den Baltijos prospektas, dann den Taikos prosp. weiter über die Tiltu gatve in die Manto gatve, die zum Friedhof führt.

GPS
55°43'52.09"N; 21°07'23.10"E

Diese Kriegsgräberstätte für Gefallene des Zweiten Weltkrieges hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. im Auftrag der deutschen Regierung als Sammelfriedhof ausgebaut. Seine Mitglieder und Spender finanzieren die Pflege und Erhaltung dieser Anlage mit ihren Beiträgen und Spenden. Junge Menschen aus Europa helfen in internationalen Jugendcamps bei der Pflege und bauen Brücken der Verständigung.

Bereits während des Ersten Weltkrieges forderten die Kämpfe im Memelgebiet zahlreiche Opfer. Etwa 100 Soldaten erhielten 1915 auf dieser Anlage ihre letzte Ruhestätte. In den 30-er Jahren spendeten Memeler Bürger das Geld für eine Neugestaltung.

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der Friedhof erweitert. Bis 1945 kamen etwa 1 300 Gefallene hinzu. Die meisten Soldaten starben bei den Rückzugskämpfen im Herbst 1944.

1995 begann der Volksbund das Friedhofsgelände als Sammelfriedhof für deutsche Gefallene aus den Bezirken Klaipeda (Memel), Telsiai (Telschen), Siauliai (Schaulen), Taurage (Tauroggen) und Raseiniai (Raseinen) neu zu gestalten. Nach Ende der Umbettungen werden hier etwa 5 000 Tote ihre letzte Ruhestätte haben.

Am 28. August 1998 wurde dieser Friedhof der Öffentlichkeit übergeben.

Die Toten dieses Friedhofes mahnen zum Frieden.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse gn@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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