Diese Trauer ist privat
Ansprechstelle der Bundeswehr für Hinterbliebene
Im Jahr 2002 starben am Hindukusch die ersten deutschen Soldaten. Über 50 Soldaten der Bundeswehr haben bis heute in Afghanistan das Leben verloren. Die Zahl der Familien steigt, die sich mit dem jähen Tod eines lieben Menschen auseinandersetzen müssen.
Es ist inzwischen eine Menge geschehen, auch im Bewusstsein derer, die selbst an vorderer Front stehen. Die Post traumatische Belastungsstörung wird auch von „harten Männern“ (und Frauen) nicht mehr als ehrenrührig, auch am Stammtisch nicht mehr als „Scheinkrankheit ängstlicher Drückeberger“ abgetan. Die Bundeswehr hat sich darauf eingestellt, dass ihre Soldatinnen und Soldaten im Einsatz verwundet werden und sterben können. Eine der Maßnahmen war die Einrichtung der Ansprechstelle für Hinterbliebene. Man findet sie in der Julius- Leber-Kaserne in Berlin. Ihre Leiterin Birgitt Heidinger gibt in unserem Interview Auskunft über ihre Arbeit. Weiterlesen ...