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Suchen Sie nach der Grabstätte Ihres Angehörigen!
In unserer "Online-Suche" können Sie nach dem Verbleib bzw. der Grabstätte Ihres Angehörigen forschen.
Über 4,5 Mio. Verlustmeldungen sind derzeit abrufbar. Die Datenbank wird laufend ergänzt.
Starke Sturmschäden in Pomezia
Gedenkveranstaltung am 12. Juni nicht gefährdet
Daisy – so lautete der harmlos klingende Name des Tiefs, das unlängst in Italien für zahlreiche Überschwemmungen, Sturmschäden und Blitzeinschläge sorgte. Ebenfalls stark betroffen war die bekannte deutsche Kriegsgräberstätte Pomezia in der Region Latium. „Dieses Unwetter war wirklich heftig. Meterhohe Bäume knickten um wie Streichhölzer. Unglücklicherweise wurden dabei auch Gebäude und Grünanlagen unserer Kriegsgräberstätte stark beschädigt,“ sagt Friedhofsverwalter Filippo Contino.
didacta 2010: Volksbund ist dabei!
Kriegsgräberfürsorge wirbt auf Europas größter Bildungsmesse
Die didacta ist die größte Bildungsmesse Europas – der Volksbund weltweit der einzige Kriegsgräberdienst, der eine eigene außerschulische und schulische Jugendarbeit betreibt. Vom 16. bis 20. März kommen beide zusammen: Unter den etwa 800 Ausstellern aus 15 Ländern wird sich der Volksbund bei der didacta 2010 in den Kölner Messehallen mit einem umfangreichen Informationsangebot präsentieren.
370 Euro für ein HSV-Trikot
Volksbund erhält Spende aus Charity-Auktion
Die Auktion war ebenso spannend wie manch ein Fußballspiel des Hamburger Sportvereins (HSV). Quasi kurz vor dem Abpfiff ersteigerte ein bisher unbekannter Bieter das vom HSV gespendete und Hand signierte Fußballhemd für satte 370 Euro zugunsten des Volksbundes. „Dafür möchte ich mich beim Bieter und auch beim HSV, der das Trikot gespendet hatte, ganz herzlich bedanken,“ sagte Volksbund-Mitarbeiterin Christina Kopplin.
Wer kümmert sich um die „vergessenen Gräber des Holocaust“?
Stellungnahme des Präsidenten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Reinhard Führer, zu aktuellen Medienberichten
Mehrere Organisationen haben sich nach Medienberichten dafür ausgesprochen, die Massengräber jüdischer Opfer in Osteuropa zu suchen, als Grabstätten zu schützen und so die Erinnerung an die Ermordeten zu bewahren. In diesem Zusammenhang wird auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erwähnt, der nach Aussage von Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden, dabei eine wichtige Rolle spielen könnte.
Erdgas-Pipeline durch den Kessel von Halbe
OPAL-Trasse wird nach Kriegstoten abgesucht
Volksbund und WINGAS-Gruppe arbeiten zusammen
Beim Bau der Erdgas-Pipeline OPAL, die von Lubmin an der Ostsee 470 Kilometer nach Süden bis nach Tschechien führt, haben Archäologen bisher zahlreiche Funde insbesondere aus der Steinzeit sichergestellt. In den nächsten Wochen werden die Bautrupps jedoch auch auf Überreste aus der jüngeren Vergangenheit stoßen. Dann beginnen die Erdarbeiten östlich von Berlin und weiter südlich im einstigen Kessel von Halbe. In diesen Regionen kamen zum Ende des Zweiten Weltkrieges Zehntausende ums Leben: Zivilisten auf der Flucht vor den erbitterten Kämpfen um Berlin, deutsche und sowjetische Soldaten. Ein Großteil der sterblichen Überreste und eine Unmenge an Munition und Kriegsschrott liegen bis heute unentdeckt in den märkischen Wäldern.
Begegnung mit der Geschichte
Das Reiseprogramm 2010 des Volksbundes liegt vor
Die Gruppenreisen, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge alljährlich vorbereitet, heben sich deutlich vom übrigen touristischen Angebot ab. Nicht Sonne, Spaß und Strand sind deren Ziel, sondern die Begegnung mit der Vergangenheit: Der Volksbund führt die Reisenden an die Kriegsgräberstätten der beiden Weltkriege. Per Bus, Bahn, Schiff oder Flug besichtigen die jährlich etwa 5 000 Teilnehmer Orte und Erinnerungsstätten in rund 15 Ländern.
Was machst du diesen Sommer?
Workcamps und Schulprojekte im In- und Ausland /
Gesamtkatalog 2010 liegt vor
Mit einem Ferienangebot ganz anderer Art wendet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auch in diesem Jahr wieder an junge Leute, die sich engagieren wollen. Wer zwischen 16 und 25 Jahren alt ist, kann in Workcamps nicht nur Land und Leute kennen lernen, sondern auch tatkräftig bei der Pflege von Kriegsgräber- und Gedenkstätten helfen und sich mit der Geschichte auseinandersetzen.
Haltern am See und Marl treten dem Deutschen Riga-Komitee bei
27. Januar, 12 Uhr im Schulzentrum Haltern am See/
19.15 Uhr Rathaus Marl
Haltern am See und Marl werden Mitglieder im Deutschen Riga-Komitee. Die Vereinigung hat sich zur Aufgabe gestellt hat, an das Schicksal der über 20 000 Juden zu erinnern, die 1941/42 nach Riga deportiert und in ihrer überwiegenden Zahl dort im Wald von Bikernieki ermordet wurden. Bürgermeister Bodo Klimpel wird am 27. Januar um 12 Uhr in der Aula des Schulzentrums Haltern am See die Beitrittsurkunde unterzeichnen. Sein Amtskollege, Bürgermeister Werner Arndt, wird dies um 19.15 Uhr im Anschluss an einen ökumenischen Gottesdienst (Beginn 18.00 Uhr) im Sitzungssaal des Marler Rathauses tun.
Der Blick geht gen Osten
Einweihungen und Gedenkveranstaltungen 2010
Neues Jahr, neue Hoffnung: Auch in 2010 arbeitet der Volksbund für die Angehörigen weiter daran, möglichst viele Kriegstote zu bestatten. Die Zeit drängt. Daher wird der Volksbund seine Arbeit – besonders in Osteuropa – in den kommenden fünf Jahren noch weiter intensivieren. Zwei der dafür nötigen Kriegsgräberstätten weiht der Volksbund aktuell im russischen Jemantscha bei Woronesh und im tschechischen Eger (Cheb) ein. Der Blick richtet sich in 2010 auch in Bezug auf die Jahrestage weiterer Kriegsgräberstätten gen Osten. Hier setzt der Volksbund wichtige Schwerpunkte in seiner Friedens- und Versöhnungsarbeit.
Bewährte und erfolgreiche Zusammenarbeit
Grußwort des Bundesaußenministers Dr. Guido Westerwelle
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. feierte am 16. Dezember seinen 90. Gründungstag. Dazu möchte ich Ihrer Organisation, aber auch den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Volksbundes ganz herzlich gratulieren.
Den Frieden gewinnen
Nachlese zur Gedenkansprache von Horst Köhler
„Fast zehn Millionen Menschen sind im Ersten Weltkrieg ums Leben gekommen, weit mehr als fünfzig Millionen im Zuge des Zweiten Weltkriegs und viele weitere Millionen Menschen in Hunderten Konflikten seit 1945. Es gibt kaum ein Jahr, in dem nicht irgendwo auf der Welt Krieg herrscht. Wir zählen die Opfer, aber die Summen übersteigen unser Vorstellungsvermögen.“ Mit diesen Worten stimmte Bundespräsident zum Volkstrauertag 2009 viele Menschen nachdenklich. In seiner Gedenkrede im Deutschen Bundestag würdigte er zugleich das Engagement des Volksbundes und seiner Förderer:
Abbitte für britische Bomben
Volkstrauertag in Braunschweig
„Es gibt ein philosophisches Problem, wenn man sich für die Dummheit anderer entschuldigt. Aber der Apostel Paulus lehrte uns, dass wir alle Teile des Leibes Menschheit sind. Und wenn ein Teil leidet, leidet der ganze Körper.“ Dies sind die Worte von Reverend Christopher Armstrong zum Volkstrauertag in Braunschweig. Es ist der Ausdruck tief empfundenen Mitgefühls. Es gilt allen Kriegsopfern weltweit, aber speziell den tausenden Toten, welche die britischen Bomben in der heutigen Partnerstadt Blackburns forderten. Es gilt den Millionen verlorener Leben die der Zweite Weltkrieg und alle folgenden Konflikte weltweit verschuldeten. Entschuldigen kann man sich dafür nicht – aber Mitleid empfinden und so dazu beitragen, dass es nie wieder geschieht.