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In unserer "Online-Suche" können Sie nach dem Verbleib bzw. der Grabstätte Ihres Angehörigen forschen.
Über 4,5 Mio. Verlustmeldungen sind derzeit abrufbar. Die Datenbank wird laufend ergänzt.
Erneut Vandalismus auf einer deutschen Kriegsgräberstätte in Frankreich
Am 21./22. August wurden auf der deutschen Kriegsgräberstätte Champ-de-Manoeuvre 72 Metallkreuze abgebrochen und eine jüdische Grabstele zertrümmert. Die Höhe des Schadens beträgt rund 30 000 Euro.
Faszination Workcamp
Internationale Begegnung in Würzburg
Etwas lässt sie immer wiederkommen. Viele der jungen Erwachsenen, die das Workcamp des Volksbund-Landesverbandes Bayern im schönen Würzburg mit Leben füllen, sind nicht zum ersten Mal dabei. Die Begegnung mit Jugendlichen aus anderen Ländern, die interessanten Ausflüge in das sehenswerte Würzburg oder das Erleben der internationalen Gemeinschaft sind dabei nur einzelne Bausteine der Faszination Workcamp. „Aber da ist noch mehr,“ sagt Nele Renken: „Und das versteht man nur, wenn man selbst dabei ist.“
Verteidigungsminister besucht Volksbund-Stand und Kooperation mit dem Bundeswehrsozialwerk unter Dach und Fach
Großer Andrang auf dem Volksbundstand beim Tag der offenen Ministerien
Ein Blitzlichtgewitter der Medien begleitete Karl-Theodor von und zu Guttenberg als er das Festzelt betritt. Der Verteidigungsminister drehte eine ausgiebige Runde über die Veranstaltung seines Ministeriums in der Berliner Stauffenbergstraße und stattete den in diesem Zelt versammelten sozialen Organisationen seinen Besuch ab. Am Stand des Volksbundes wurde er von Generalsekretär Rainer Ruff begrüßt. Guttenberg zeigte großes Interesse und versprach, schnell einen gemeinsamen Termin mit Volksbundpräsident Reinhard Führer und Rainer Ruff zu finden, um die aktuellen Entwicklungen zu besprechen. Mit einer feschen Volksbund-Basecap im Gepäck eilte der Verteidigungsminister weiter – die Pflicht rief.
Metalldiebe stehlen Namenplatten
Große Schäden auf Kriegsgräberstätte Joachimow
Stromkabel, Tore und sogar ganze Dächer – Metalldiebe kennen keine Skrupel. Erneut ist auch der Volksbund betroffen: Diesmal war es die deutsche Kriegsgräberstätte im polnischen Joachimow, die von unbekannten Langfingern erst vor wenigen Tagen heimgesucht wurde. Neben dem nicht unerheblichen Sachschaden, der bei rund 30 000 Euro liegt, leiden darunter auch die Angehörigen der Kriegstoten.
HSV unterstützt Volksbund bei Charity-Auktion
Ersteigern Sie ein exklusives Trikot von HSV Star Mladen Petric
Bitte zugunsten des Volksbundes mitsteigern: Beim Charity-Auktionsportal www.stargebot.de haben Sie bis zum 5. September 2010 die Möglichkeit ein Trikot von Mladen Petric zu ersteigern.
Prager Filmpionier ruht auf deutscher
Kriegsgräberstätte in Eger/Cheb
Svatopluk Innemann wurde 2008 nach Eger umgebettet
Auch der Rechtshistoriker Otto Peterka ist unter den Toten in Eger
Die sterblichen Überreste des Prager Filmpioniers Svatopluk Innemann (1896-1945) sind mit großer Wahrscheinlichkeit im November 2008 auf die deutsche Kriegsgräberstätte in Eger umgebettet worden. Das stellte jetzt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge fest, als er die Unterlagen über die etwa 5 500 Toten auswertete, die er vor zwei Jahren zu der neu entstehenden Anlage in Eger brachte.
Gerhard Schröder: "Fast schon ein Wunder!"
10 Jahre Kriegsgräberstätte Sologubowka
Wie mag wohl ein alter Schuhriemen schmecken oder der Kleister der Tapete? Es klingt nahezu unvorstellbar, doch einige St. Petersburger, die im Zweiten Weltkrieg 871 Tage eingekesselt waren und dies überlebten, können heute darüber Auskunft geben. Im Gedenkraum für die hauptsächlich zivilen Opfer auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof füllen diese Bilder des Elends die dunkel gehaltenen Wände. Die Geschichten des Hungers und der Not sollen der Nachwelt als Mahnung erhalten bleiben. „Die Belagerung der Stadt war ein Todesurteil. Sie hatte nur ein Ziel: Die Vernichtung der Stadt und ihrer Menschen. Das Leid war unermesslich“, sagt Altbundeskanzler Gerhard Schröder nach dem Besuch der St. Petersburger Gedenkstätte: „Und so ist es fast schon ein Wunder, dass heute Deutsche und Russen gemeinsam an die Toten des Weltkrieges erinnern und Seite an Seite für den Frieden eintreten!“
„Krieg macht keinen Sinn!“
Internationales Workcamp des Volksbundes in Berlin-Spandau
Im 60. Jubiläumsjahr des Berliner Volksbund-Landesverbandes sind 35 Jugendliche aus ganz Europa nach Spandau gereist. „Man sieht, dass Krieg keinen Sinn macht. So viele Menschen mussten ohne Grund sterben!“, sagt Todor Bozhinov (21), der aus dem bulgarischen Pleven nach Berlin gekommen ist. Zusammen mit den anderen Jugendlichen aus elf Ländern hat er rund 250 Kriegsgräber auf dem Friedhof „In den Kisseln“ gepflegt.
Gedenken an Hiroshima
Ginkgo symbolisiert Hoffnung
Jedes Jahr am 6. August um 8.15 Uhr hält das Leben in Hiroshima für eine Minute inne: Die Einwohner der japanischen Küstenstadt gedenken dann der Opfer des ersten Atombombenabwurfs vor nunmehr 65 Jahren. Mehr als 140 000 Menschen kamen damals ums Leben, zehntausende weitere starben an den Spätfolgen. Vier Tage danach zerstörte eine zweite Atombombe Nagasaki. Für die Welt wurden diese Fanale des Schreckens zur Verpflichtung, sich für den Frieden und gegen Atomwaffen einzusetzen.
Wiederholt Vandalismus am Golm
Unbekannte zerstören Inschrift der Kriegsgräberstätte
„Lasst das Licht des Friedens scheinen, dass nie eine Mutter mehr Ihren Sohn beweint.“ Diese Zeilen stammen ursprünglich aus dem zweiten Vers der Nationalhymne der ehemaligen DDR. Zugleich begegnen die Besucher der Kriegsgräberstätte Golm auf Usedom der zentralen Aussage dieses Denkspruchs, wenn sie das Rondell, den Gedenkplatz für die hauptsächlich zivilen Opfer der Bombardierung Swinemündes (Swinoujscie) betreten. Doch die Inschrift, „Dass nie mehr eine Mutter ihren Sohn beweint,“ ist nun zerstört wurden. „Es ist bereits das zweite Mal, dass dies in diesem Jahr passiert,“ sagt Volksbund-Mitarbeiter Dr. Nils Köhler.
Erste Einbettungen in Duchowschtschina
Auftakt für deutschen Soldatenfriedhof bei Smolensk
Im Beisein von Volksbund-Präsident Reinhard Führer und Vizegouverneur Dmitrij Witjaglowskij hat der Volksbund am 9. Juli 2010 die ersten 720 deutschen Gefallenen auf der Kriegsgräberstätte bei Duchowschtschina, nahe Smolensk, beigesetzt. Die Umbettungsarbeiten gehen voran. Mittlerweile haben dort 3720 Gefallene eine würdige Ruhestätte gefunden. Am Ende des Jahres werden es über 5 000 sein. Eingeleitet wird damit der Aufbau des letzten großen vom Volksbund betreuten Sammelfriedhofes in Russland, auf dem bei seiner Fertigstellung etwa 70000 Kriegstote bestattet sein werden.
Nationales Gedächtnis in Deutschland und Polen
Kulturwissenschaftliches Europa-Kolloquium
der Hanns-Seidel-Stiftung und des Volksbundes
29./30. Juli 2010, Bildungszentrum Kloster Banz, Staffelstein
Wie erinnert sich die Mehrheit der Polen an den Zweiten Weltkrieg? Worin unterscheidet sich diese Geschichtsdeutung von der in Deutschland üblichen Sicht auf die Vergangenheit? Welche Auswirkungen haben die unterschiedlichen Erinnerungs- und Gedenkkulturen auf das Zusammenleben von Deutschen und Polen? Kann die historische Wissenschaft zu einer Versachlichung des Gedächtnisses beiderseits der Oder führen und können auf diese Weise Mythen und Ressentiments abgebaut werden?
Für den Frieden am Ball
Nationaltorwart Neuer unterstützt Volksbund
Nationaltorhüter Manuel Neuer kann in diesen Tagen wie all seine Teamkameraden des deutschen Fußball-WM-Kaders auf die Unterstützung der Fans in der Heimat zählen. Doch für den Nationaltorwart gilt dies auch umgekehrt: Denn der 24-Jährige zeigt auch auf sozialen Gebieten großes Engagement – zum Beispiel für die Friedensarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Das letzte Andenken
1 500 Blumen für Recogne-Bastogne
Einen Tag vor Weihnachten 1944 schreibt Franz Fischer seinen letzten Brief aus den Ardennen. Um ihn herum herrscht eisiger Winter, tobt der Krieg – und er ist mittendrin. In diesem Moment fühlt sich der Soldat Fischer aber vor allem als Ehemann und Vater. Während die Schlacht um die belagerte Stadt Bastogne immer verlustreicher wird, denkt er nur noch an seine Familie, die er nie mehr wiedersehen wird. Doch das weiß er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dass er bald zum dritten Mal Vater sein wird, weiß er ebenfalls nicht.
50 Jahre deutsche Kriegsgräberstätte Pomezia/Italien am 12. Juni 2010
„Es ist das kleine weiße Kreuz in fremder Erde – von dem ich nicht mehr loskommen werde"
Über die zweispurige Via Pontina erreicht man völlig überraschend nach kurzer Ausfahrt die Kriegsgräberstätte Pomezia. Fast ist man geneigt, an der Abfahrt vorbei zu fahren, weil man an der stark befahrenen italienischen Autobahn nicht mit einem solchen Ort der Ruhe rechnet. Auf der Kriegsgräberstätte angekommen, sind der Lärm und die Hektik der Autobahn auch schon nach wenigen Schritten vergessen.
Sarkozy spricht sein Mitgefühl aus
Betroffenheit über Grabschändung in Guebwiller
Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy zeigt sich tief betroffen, von der Schändung der deutschen Kriegsgräberstätte im elsässischen Guebwiller. Auf der Kriegsgräberstätte, auf der deutsche und französische Soldaten des Zweiten Weltkrieges beerdigt sind, hatten Anfang Mai Unbekannte zahlreiche Grabkreuze zerstört. Dem Volksbund liegt der persönliche Brief des französischen Staatspräsidenten an den deutschen Bundespräsidenten vor, welchen wir im Folgenden ungekürzt wiedergeben:
Erinnerung an den Massenmord in Riga-Bikernieki
Zehn Jahre Deutsches Riga-Komitee
9. Juli 2010, 13 Uhr, Gedenkstunde im Wald von Bikernieki
Repräsentanten aus 24 Städten, die Mitglied im Deutschen Riga-Komitee sind, werden am 9. Juli 2010 an der Gräber- und Gedenkstätte in Riga-Bikernieki der über 20 000 Menschen gedenken, die 1941/42 an diesem Ort ermordet wurden.
Brandenburg und Volksbund errichten Bildungsstätte in Halbe
Einweihung im Herbst 2011 geplant
Nach Jahren der erfolgreichen Arbeit der „Denkwerkstatt Halbe“ ist es gelungen, in Kooperation des Landes Brandenburg, des Landkreises Dahme-Spreewald, des Amtes Schenkenländchen, der Gemeinde Halbe und des Volksbundes die finanzielle Grundlage für eine feste Institution für die Vermittlung der Ereignisse in und um Halbe im Frühjahr 1945 zu schaffen.
Anstoß zum Frieden
Fischer, Anderbrügge, Fichtel und Co kicken für Kriegsgräberfürsorge
Im Sturm spielt Klaus Fischer, dahinter verteilt Ingo Anderbrügge die Bälle und In der Abwehr gibt Klaus „Tanne“ Fichtel mal wieder alles: Beim Benefizspiel am 5. Juni begeisterten die Schalker Fußball-Legenden beim 7:1 Erfolg gegen eine Altherrenauswahl rund 600 Zuschauer in der Bezirkssportanlage Hagen-Haspe. Der Erlös dieses Spiels ging unter anderem an ein gemeinsames Projekt der Waldorfschule und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Mit Wort und Tat
Dank an Volksbund-Schirmherrn Horst Köhler
Wie seine Vorgänger im höchsten Staatsamt hatte Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler gern die Schirmherrschaft für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge übernommen. Mit seinem Rücktritt verliert der Volksbund aber nicht nur seinen hoch geschätzten Schirmherrn, sondern auch einen seiner wichtigsten Förderer an prominenter Stelle.