Werner Rudatzki

Nachname:
Rudatzki
Vorname:
Werner
Dienstgrad:
Gefreiter
Geburtsdatum:
10.03.1921
Todes-/Vermisstendatum:
27.05.1941

Werner Rudatzki

Werner Rudatzki ist als gefallener Angehöriger der Marine namentlich entweder in dem U-Boot-Ehrenmal Möltenort bei Kiel an einer der Wandtafeln oder im Marineehrenmal in Laboe in einem dort ausliegenden Gedenkbuch verzeichnet. Nur in wenigen Einzelfällen konnten die Gebeine der auf See gefallenen Soldaten geborgen und auf einem Friedhof bestattet werden. In diesen Fällen ist der Name des Betreffenden mit Hinweis auf seine Grablage ebenfalls in unserer Datenbank erfasst.

Name und die persönlichen Daten von Werner Rudatzki sind im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Werner Rudatzki mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Kiel-Möltenort, Deutschland

GPS
54°22'46.02"N; 10°11'41.05"O

Gedenkstätte Kiel - Möltenort

Die Gedenkstätte in Möltenort an der Kieler Förde wurde in den Jahren 1936 - 1938 für die im 1. Weltkrieg auf See gebliebenen Angehörigen der deutschen U-Boot-Waffe vom Volksbund errichtet. Sie wurde anlässlich der Einweihung am 12.8.1938 an den früheren deutschen Marinebund übergeben, der damit die Aufsicht und die Pflege des Mahnmales übernahm, das dem Sterben von 4 744 U-Boot-Fahrern während des 1. Weltkrieges gewidmet war.

Während des 2. Weltkrieges und in den ersten Nachkriegsjahren hat es erhebliche Schäden durch Kriegseinwirkung und durch Beraubung erlitten. Schon im Jahre 1950 begann der Volksbund die schlimmsten Schäden zu beseitigen; zu einem späteren Zeitpunkt setzten die Vorbereitungen ein, das Mal zu einer Gedenkstätte auch für die U-Boot-Toten des 2. Weltkrieges werden zu lassen.

Das weit über die Förde hin sichtbare Wahrzeichen besteht aus einem 16 Meter hohen Pfeiler aus rotem Wesersandstein, der von einem in Erz ausgeführten Adler gekrönt wird. Zu beiden Seiten des Steinpfeilers liegen vertieft zwei Gedenkhallen, zu deren Eingängen je eine Treppe hinabführt. In einer der beiden Hallen sind in einer Nische vier metallene Bücher ausgelegt; in ihnen sind Name, Dienstgrad und Todestag der jeweiligen U-Boot-Besatzung des 1. Weltkrieges verewigt. Die Verbindung beider Gedenkräume stellt ein im Halbkreis angelegter Umgang her, in dem jetzt die Namen der insgesamt 27 491 im 2. Weltkrieg gefallenen U-Boot-Männer auf 84 Bronzetafeln verzeichnet sind.

Die Daten der kriegsgeschichtlichen Ereignisse sind - getrennt nach dem 1. und 2. Weltkrieg - auf zwei Bronzetafeln verzeichnet und im Bereich der Eingangshöfe angebracht. Erwähnung verdient die U-Boot-Kameradschaft Kiel, die dem Volksbund für den Ausbau der Gedenkstätte in den vergangenen Jahren beträchtliche Mittel zur Verfügung gestellt hat. Sie hat auch die ständige Pflege des Males und des dazugehörigen Geländes übernommen.

Mit diesem Ausbau wollen sowohl der Volksbund als auch die U-Boot-Kameradschaft Kiel ihre Verbundenheit mit den Angehörigen der Gefallenen der U-Boot-Waffe zum Ausdruck bringen, die nie ein Grab besuchen können.

Gedenkstätte Kiel - Laboe

Die weithin sichtbare Silhouette seines 85 Meter über der Ostsee aufragenden Turms prägt das Gesicht der Kieler Außenförde. Zwei Aufzüge oder 341 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus sich ein einzigartiger Rundblick über Land und Meer öffnet.Ursprünglich dem Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach erneuter Übernahme durch den DMB am 30. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren.Auf 5,7 Hektar Gesamtfläche – nahezu der Größe von acht Fußballfeldern – gehören zu der Anlage neben dem markanten Turm eine unterirdische Gedenkhalle, die Historische Halle mit zahlreichen Schiffsmodellen und anderen marine- und schifffahrtsgeschichtlichen Exponaten sowie eine 7000 Quadratmeter große, mit Wesersandstein belegte Freifläche.Die Planung des auf dem Gelände eines früheren Panzerturms erbauten Denkmals geht auf eine Idee von 1925 zurück. Am 30. Mai 1936 wurde es nach fast siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Etwa 700.000 Reichsmark – überwiegend aus Spenden von Mitgliedern der Marinevereine und der Marineoffiziervereinigung stammend – waren in den Bau geflossen, der heute zu den wenigen architektonischen Beispielen des Expressionismus zählt.Von 1993 - 1998 wurde die Anlage einer umfassenden Renovierung unterzogen – angefangen mit einem neuen Belag der Freifläche und endend mit der notwendig gewordenen Sanierung und Neuverfugung des geklinkerten Turms. Die dafür erforderlichen Finanzmittel in Höhe von nahezu 4,5 Millionen DM/2,3 Mio ? wurden aus Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen aufgebracht sowie aus Spenden, die über die Hälfte des Gesamtbetrages ausmachten. Öffentliche Gelder standen nicht zur Verfügung.Parallel zu den baulichen Maßnahmen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit kompetenten Historikern eine sorgfältige Überprüfung der inhaltlichen Aussagen des Ehrenmals, um unter Wahrung historischer Zusammenhänge missverständliche Darstellungen zu präzisieren und die Gesamtaussage in würdig angemessener Form zu aktualisieren. In diesen noch nicht abgeschlossenen, sondern auch in Zukunft einem stetigen Wandel unterliegenden Prozess fällt auch die 1996 erfolgte Einrichtung der Gedenkstätten für die Deutsche Marine und die Zivile Schifffahrt. Die Historische Halle wird in den kommenden Jahren überarbeitet.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse gn@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 820 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, auf denen etwa zwei Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch Spenden der Förderer dieser humanitären Arbeit sowie durch Beiträge der über 197.000 Mitglieder des Volksbundes.

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