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Die aktuellen Schwerpunkte der Arbeit des Volksbundes für das Jahr 2017/2018

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Eine wahre Weihnachtsgeschichte

Weihnachten 1945... wir waren froh, den Bombenangriffen und dem Kelleralltag entronnen zu sein. Das Ausmaß der Zerstörung war groß, aber das Haus, in dem ich mit meinen Eltern wohnte, war weitgehendst unzerstört und wies nur kleine Einschüsse auf. Für mich – ich war damals neun Jahre alt – änderte sich nicht viel in meiner kleinen Welt. Bevor mein Vater Schwerbeschädigter zum Volkssturm eingezogen wurde sagte er: „Verlasst dieses Haus nicht, es wird stehen bleiben“. Und so war es.

Die Versorgung war außerordentlich knapp. Wir hatten das große Glück, dass mein Vater vor den Weihnachtsfeiertagen aus der Gefangenschaft gesund entlassen wurde. Unsere kleine Wohnung beherbergte außer uns die Großeltern sowie die Schwester meines Vaters mit Mann und Kind, die alle aus Memel geflüchtet waren. Somit war die Familie väterlichseits vereint, wenn auch unfreiwillig. Wir saßen eng aufeinander. Für mich als Kind hatte das keine Bedeutung, im Gegenteil, ich liebte alle und fühlte mich gut aufgehoben. Meine Mutter sah das bestimmt etwas anders.

Zur Weihnachtszeit, wie auch sonst im Elternhaus, wurde viel gesungen. Mein Vater hatte ein wunderbare Stimme und spielte Harmonika. Als der Heilige Abend heran kam, war ich sehr enttäuscht, dass nur ein ganz kleines Bäumchen auf dem Tisch stand. Der Baum war immer das wichtigste für mich, doch was half´s. An Leckereien war nicht zu denken, außer selbstgemachten Bonbons aus Rübenzucker, die in der Pfanne zubereitet wurden und steinhart waren. Die Bescherung wurde sehr klein geschrieben, lediglich meine Puppe erhielt ein neues Kleid aus Stoffresten hübsch genäht. Ich war glücklich. Was meine Mutter für alle an Essen auf den Tisch brachte, weiß ich nicht mehr. Nach dem Essen verließ mein Vater still das Haus. Abends, nach seiner Rückkehr, stand er in der Tür mit einem Rucksack auf dem Rücken, den er auf dem Tisch entleerte. Heraus fielen viele kleine Tüten und eingewickelte Dinge, die sich als Plätzchen aller Art offenbarten. Woher kamen die plötzlichen Herrlichkeiten? Mein lieber Vater ging mit einem Freund und seiner Harmonika auf di Höfe Berlins Weihnachtslieder vortragen. Die Menschen waren berührt inmitten der Trümmerwüsten die schönen Weisen zu hören und kamen herbei, jeder mit einer Kleinigkeit, die er gern hergab.

Es ist heute – nach so vielen Jahren – nicht einfach zu vermitteln, unter welchen Schwierigkeiten aber auch mit Tapferkeit die Menschen das Weihnachtsfest 1945 erlebten.

Meinem Vater bin ich noch heute dankbar für das, was er getan hat.
Regina Umlauf-Kerwinski

Weitere Hörbücher mit Weihnachtsgeschichten aus schwerer Zeit finden Sie hier.

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Heiligabend in Apostolowo Russland 1943
Es war der 17. Dezember 1943 – nach knapp einjähriger Ausbildung als Artillerist stand ich als 18-jähriger Fahnenjunker-Unteroffizier auf dem Breslauer Hauptbahnhof und wartete auf den Transportzug Richtung Osten – mein erster Fronteinsatz!
Tränenreiche Abschiede entlang dem Bahnsteig – Mütter, Frauen, Mädchen, Kinder umarmten die Soldaten. Unfassbar für viele, so kurz vor Weihnachten die Fahrt antreten zu müssen. Mein Vater drückte mir lange die Hand – er kannte das, war er doch 1914/18 dabei gewesen. Mutters letzte Umarmung presste auch mir Tränen in die Augen, so dass ich kaum merkte, wie sie mir ein verschnürtes Paket in die Hand drückte und gerade noch mit erstickter Stimme herausbrachte: „Junge, das ist für den Heiligen Abend.“ Ich spürte noch die Arme meiner Schwester um meinen Hals – ein letztes Winken – die Räder rollten ins Ungewisse. ...

Die ganze Geschichte und weitere können Sie in unserem Buch Band 6 - Weihnachtsgeschichten aus schwerer Zeit lesen.

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"Weihnachten sind wir zu Hause" - Paul Balkes
Am 6. Dezember 1945 rollte ein Güterzug in den Bahnhof Frankfurt/Oder. Seit dem 17. November war er unterwegs gewesen. Er kam aus Mittelrußland und hatte eine elende Fracht geladen. Nur schwerkranke und total abgemagerte Kriegsgefangene brachte er mit. Aus Lazaretten und Krankenlagern brachte er die, bei denen die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu lange gedauert hätte und zu kostspielig für den Sowjetstaat geworden wäre. Also ab mit ihnen nach Deutschland. Deshalb kamen auch nicht alle in Frankfurt an, die eingestiegen waren; wie viele unterwegs verscharrt wurden, weiß niemand. Aus unserm Wagen waren es zwei.

Als die Türen geöffnet wurden und den Gefangenen bewußt wurde, daß sie wieder auf deutschem Boden standen, kam verhaltene Freude auf. „Jetzt haben wir´s geschafft. Weihnachten sind wir zu Hause!“ Was wir monatelang erträumt hatten, schien nun greifbar nahe. Wir hatten kaum ein Auge für die trostlose Umgebung, für die Trümmer um uns, für die Frauen in Lumpen, die Bahnsteige und Geleise von Unrat und Exkrementen säuberten und die auch nicht besser dran waren als wir. Nur ein Ziel stand vor uns: Weihnachten zu Hause! ...

Lesen Sie die ganze und weitere Geschichten im Band 11 "Unter den Sternen"

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CD „Besinnliche Weihnachten" mit einer Auswahl der schönsten Lieder zu Weihnachten, wie „Vom Himmel hoch", "Ich steh an deiner Krippen hier" und viele mehr.

Weitere CDs und Bücher zu Weihnachten finden Sie hier.

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Mit fünf Jahren erlebte ich erstmals die Vorweihnachtszeit ganz bewusst mit all ihrem Zauber und Geheimnis. Wir Kinder konnten in der Zeit 1944 bis 46 wahrlich keine großartigen Geschenke erwarten oder mit üppigen Festlichkeiten rechnen. Es waren vielmehr die kleinen Dinge, die uns mit Vorfreude erfüllten. Wir dachten an den Baum und seinen Schmuck, an die Lichter und ihren Glanz, an die Stube und ihren weihnachtlichen Duft. Mit allen Sinnen warteten wir auf das große Fest und die vielen kleinen Dinge, die es zu sehen und zu schmecken, zu fühlen und zu erleben gab. Für unsere Mutter war diese wunderbare Zeit der Lichter und Geheimnisse von dunklen Schatten und tiefem Bangen überdeckt. Noch immer hatte sie keine Nachricht von unserem Vater und dem ältesten Bruder. Die Hoffnung, dass sie noch lebten und aus der Gefangenschaft nach Hause kämen, musste immer wieder gegen Angst und Sorge um ihr Wohlergehen kämpfen. ...

Die Geschichte von Fryderyk Tegler finden Sie im unseren Buch Band 6 "Weihnachtsgeschichten aus schwerer Zeit"

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Der estnische Ministerpräsident Jüri Ratas hat in der Gedenkstunde zum Volkstrauertag betont, dass der „unablässige Schutz der Menschenrechte“ die Gesellschaft festigt und ein „unabdingbares Mittel für die Aufrechterhaltung des Friedens“ ist. Ratas, derzeit auch Präsident des Rates der Europäischen Union, sagte am Sonntag, 19. November 2017, im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes in Berlin, um die Stabilität des Friedens müssten sich alle kümmern und dafür Verantwortung übernehmen. (Quelle: Deutscher Bundestag)

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Weitere Informationen unter: www.volkstrauertag.de

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Zur zentralen Gedenkfeier des Landesverbandes Baden-Württemberg im Weißen Saal des Neuen Schlosses konnte der Landesvorsitzende des Volksbundes Johannes Schmalzl rund 300 Gäste begrüßen.

Der Schülerchor und ein Streichquartett des Albert-Einstein-Gymnasiums Böblingen unter der Leitung von Stephan Bergdolt hatten die Veranstaltung mit der Motette „Ave verum corpus“ von W.A. Mozart eröffnet.

Nach der Begrüßungsansprache des Landesvorsitzenden brachten sie das Lied Dietrich Bonhoeffers „Von guten Mächten“ in der Vertonung von Siegfried Fietz zu Gehör. Dann übernahm das Holzbläsertrio des Heeresmusikkorps Ulm die weitere musikalische Umrahmung.

Drei Schülerinnen und ein Schüler der Klasse 12 des Pestalozzi-Gymnasiums Biberach stellten ihren Überlegungen  zum Friedenszustand der Welt und Europas im Jahre 2017 Zitate aus Feldpostbriefen aus der Zeit des deutsch-französischen Krieges 1870-71 voran, die den Abschiedsschmerz eines zum Kriegsdienst eingezogenen jungen Mannes zeigen.

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Das "Vergissmeinnicht" des Volksbundes erinnert an das Leid der Soldaten in den Weltkriegen.

Seit dem 18. Jahrhundert ist das Gedenken an Kriegstote mit der Symbolik des Vergissmeinnicht im deutschen Sprachraum nachweisbar. Das Logo in der Mitte der Blüte, entlehnt einem Foto des sogenannten Vier-Grenadier-Grabes aus dem Ersten Weltkrieg in Grabowiec/Polen, stellt die Verbindung zur Kriegsgräberfürsorge her. Dieses Zeichen steht international für die Gräber von Kriegstoten, die es zur Mahnung und Erinnerung an das Leid zu erhalten gilt. Die Kriegsgräberfürsorge fühlt sich in besonderer Weise der Bewahrung des Andenkens an die Kriegstoten, Gefallenen und im Dienst verstorbenen Soldaten unserer Bundeswehr und anderer Einsatzkräfte verpflichtet. Die Vergissmeinnichtblüte in der oben abgebildeten Form dient als Anstecker zur Identifikation aller Träger mit dem Wunsch, dass die Opfer der Kriege und Gewalt, ohne Unterschiede der Nation und der Zeit ihres Todes, nicht vergessen werden dürfen. Sie wird hauptsächlich an den stillen Gedenktagen: Volkstrauertag, Allerheiligen, Totensonntag und zu besonderen Anlässen wie Gedenkveranstaltungen auf Friedhöfen und dem Nationalfeiertag getragen. 

Der Anstecker aus Metall hat eine Größe von ca. 20 mm und einen Butterfly-Verschluss.

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Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg veranstaltet der Volksbund in Zusammenarbeit mit dem Office National des Anciens Conbattants et Victimes de Guerre (ONACVG) einen deutsch-französischen Schulwettbewerb.

Hier finden Sie demnächst die begleitende Handreichung zum deutsch-französischen Comic Wettbewerb für junge Menschen zum kostenlosen Herunterladen.

Sie enthält die Teilnahmebedingungen, Hintergründe und praktische Anregungen für den Unterricht.

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Notre exposition de posters en 16 parties intitulée «Les Droits de l'homme pendant la guerre» au format A1 est accompagnée d'un questionnaire destiné aux lycéens. Il permet aux élèves de comprendre et même d'approfondir les contenus, seuls ou en groupe. C'est avec plaisir que nous vous enverrons les solutions, il suffit de les demander sur schule@volksbund.de.

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Notre exposition de posters en 16 parties intitulée «Les Droits de l'homme pendant la guerre» au format A1 est accompagnée d'un questionnaire destiné au premier cycle. Il permet aux élèves de comprendre et même d'approfondir les contenus, seuls ou en groupe.
C'est avec plaisir que nous vous enverrons les solutions, il suffit de les demander sur schule@volksbund.de.

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We bieden u een vragenlijst aan voor het voortgezet onderwijs bij onze 16-delige postertentoonstelling ‚Mensenrechten in de oorlog‘. Hiermee kunnen de scholieren de inhoud afzonderlijk of in groepen ontdekken en/of uitdiepen. We sturen u de oplossingen graag toe als u deze aanvraagt via schule@volksbund.de.

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