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Viele Menschen, die es mit dem Volksbund in die Ferne zieht, bewegt dabei ein weiteres Anliegen: Neben der Schönheit der besuchten Länder dient die Reise der Erinnerung an gefallenen Angehörige. Wie auch in den vergangenen Jahren haben wir mit unseren Partnern wieder ein interessantes Angebot von Reisen zusammengestellt, das nahezu alle Regionen abdeckt, in denen unser Kriegstoten ruhen und das den Teilnehmern bleibende Erlebnisse bieten wird.

Weitere Informationen gibt es unter: www.volksbund.de/service/reisen.html

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Eine Beilage des Landesverbandes Bayern zur Pädagogischen Handreichung „14/18 – Mitten in Europa“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Gerne können Sie das Original der Publikation direkt beim Landesverband Bayern: bayern@volksbund.de bestellen. Als gemeinnützige Organisation sind wir auf Spenden für unsere Friedensarbeit aus der Bevölkerung angewiesen. Deshalb freuen wir uns sehr, wenn Sie diese Arbeit mit einer Spende unterstützen.

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Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg veranstaltet der Volksbund in Zusammenarbeit mit dem Office National des Anciens Conbattants et Victimes de Guerre (ONACVG) einen deutsch-französischen Schulwettbewerb.

Unsere Handreichung enthält praktische Anregungen für den Unterricht sowie ausführliche Informationen zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen.

Mit unserem Wettbewerb möchten wir junge Menschen dazu anregen, in ihrem direkten Umfeld, in ihrer Stadt, ihrer Familie nach Geschichten vom Ende des Ersten Weltkriegs zu suchen und diese in einem Comic umzusetzen.

Es soll nicht um „die deutsche“ oder „die französische“ Geschichte gehen, wenn es diese denn überhaupt gibt, nicht um „Meistererzählungen“, sondern um viele kleine Geschichten von Menschen und Begebenheiten zum Ende eines Krieges.

In diesen Geschichten einzelner können Themen angesprochen werden, die vielen Menschen gemeinsam sind, über Nationen-, Standes-, Gruppengrenzen hinweg. Themen wie Erfahrungen von Leid, Elend, Verlust lieber Menschen, Angst, Trauer aber auch Freude, Hoffnung ob des Endes des Krieges und ggf. neuer gesellschaftlicher Möglichkeiten.

Unseren Flyer zum Wettbewerb finden Sie hier:

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  • Allgemeine Reihe

Im Sommer ‘43 fiel mein Vater am Kuban. Ich war vier Jahre alt. Im Dezember ‘43 veranstaltete die Wehrmacht, das heißt die in den hiesigen Kasernen stationierten Soldaten, eine Weihnachtsfeier für Kriegshalbwaisen: lauter Kinder, deren Väter gefallen waren, in Begleitung ihrer wohl vor Schmerz versteinerten Mütter. Der Festsaal war wundervoll geschmückt, überall mit Tannengrün. Und viele, viele Spielsachen und Geschenke warteten dort auf uns. Was ich alles sah, kann ich nicht detailliert schildern, aber den Eindruck, den ich hatte, werde ich nie vergessen. Ich ging an der Hand meiner Mutter, die mir nur als schweigend, wie ein Schatten, in Erinnerung ist. Junge Soldaten beugten sich zu uns Kindern, nahmen uns auf den Arm. Ich habe vergessen, was meiner sagte oder tat, aber ich weiß, wie jung er aussah. Sicher wollte er mir etwas geben, war mir ganz nah, und Goldenes und Silbernes glitzerte überall. Ein Schlitten fällt mir ein, eine mich staunen machende Fülle. Ich glaube, ich wollte von all dem nichts annehmen. Ob ich Dinge berührte, prüfte? Ich schaute schweigend. Ich sah, als ob ich durch alles hindurchsähe – so erscheint es mir heute. Doch ich weiß, was ich spürte: eine unbeschreiblich liebevolle Zuwendung und Fürsorglichkeit all dieser Soldaten mit all den Dingen im festlichen hohen Raum. Sie wollten uns etwas geben, was unsere Väter zu geben gewünscht hätten. Ich spürte eine so große mitleidsvolle Liebe von allem ausgehend. Sicher hatten die Soldaten sehr vieles von diesen Christgeschenken selbst gearbeitet. Ich spürte so viel, ich fühlte nur Gefühle, keine äußeren Berührungen, und erfasse heute, wie still ich dies ertragen habe. Vielleicht führte ich meine Mutter, nicht sie mich.
Vielleicht hat einer dieser wissenden Soldaten doch erreicht, dass ich wenigstens einen blauschwarzen Samthund an mich drückte – ich weiß nicht mehr, woher ich den „Rolf“ hatte. Er stammte aus jener Zeit. Doch diese tiefe, tragende Wehrmachtsweihnacht für die Kinder ohne Vater wäre eine mögliche Erklärung, wieso mir der kleine Stoffhund so unsagbar viel bedeutete.

Monica Hittenkofer

Diese und weitere Geschichten aus schwerer Zeit finden Sie in unserem Buch Band 11 "Unter den Sternen".

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Die aktuellen Schwerpunkte der Arbeit des Volksbundes für das Jahr 2017/2018

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Eine wahre Weihnachtsgeschichte

Weihnachten 1945... wir waren froh, den Bombenangriffen und dem Kelleralltag entronnen zu sein. Das Ausmaß der Zerstörung war groß, aber das Haus, in dem ich mit meinen Eltern wohnte, war weitgehendst unzerstört und wies nur kleine Einschüsse auf. Für mich – ich war damals neun Jahre alt – änderte sich nicht viel in meiner kleinen Welt. Bevor mein Vater Schwerbeschädigter zum Volkssturm eingezogen wurde sagte er: „Verlasst dieses Haus nicht, es wird stehen bleiben“. Und so war es.

Die Versorgung war außerordentlich knapp. Wir hatten das große Glück, dass mein Vater vor den Weihnachtsfeiertagen aus der Gefangenschaft gesund entlassen wurde. Unsere kleine Wohnung beherbergte außer uns die Großeltern sowie die Schwester meines Vaters mit Mann und Kind, die alle aus Memel geflüchtet waren. Somit war die Familie väterlichseits vereint, wenn auch unfreiwillig. Wir saßen eng aufeinander. Für mich als Kind hatte das keine Bedeutung, im Gegenteil, ich liebte alle und fühlte mich gut aufgehoben. Meine Mutter sah das bestimmt etwas anders.

Zur Weihnachtszeit, wie auch sonst im Elternhaus, wurde viel gesungen. Mein Vater hatte ein wunderbare Stimme und spielte Harmonika. Als der Heilige Abend heran kam, war ich sehr enttäuscht, dass nur ein ganz kleines Bäumchen auf dem Tisch stand. Der Baum war immer das wichtigste für mich, doch was half´s. An Leckereien war nicht zu denken, außer selbstgemachten Bonbons aus Rübenzucker, die in der Pfanne zubereitet wurden und steinhart waren. Die Bescherung wurde sehr klein geschrieben, lediglich meine Puppe erhielt ein neues Kleid aus Stoffresten hübsch genäht. Ich war glücklich. Was meine Mutter für alle an Essen auf den Tisch brachte, weiß ich nicht mehr. Nach dem Essen verließ mein Vater still das Haus. Abends, nach seiner Rückkehr, stand er in der Tür mit einem Rucksack auf dem Rücken, den er auf dem Tisch entleerte. Heraus fielen viele kleine Tüten und eingewickelte Dinge, die sich als Plätzchen aller Art offenbarten. Woher kamen die plötzlichen Herrlichkeiten? Mein lieber Vater ging mit einem Freund und seiner Harmonika auf di Höfe Berlins Weihnachtslieder vortragen. Die Menschen waren berührt inmitten der Trümmerwüsten die schönen Weisen zu hören und kamen herbei, jeder mit einer Kleinigkeit, die er gern hergab.

Es ist heute – nach so vielen Jahren – nicht einfach zu vermitteln, unter welchen Schwierigkeiten aber auch mit Tapferkeit die Menschen das Weihnachtsfest 1945 erlebten.

Meinem Vater bin ich noch heute dankbar für das, was er getan hat.
Regina Umlauf-Kerwinski

Weitere Hörbücher mit Weihnachtsgeschichten aus schwerer Zeit finden Sie hier.

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Die App "Lost Generation" kann auch von Schulen und Bildungseinrichtungen genutzt werden.

Dazu werden hier pädagogische Materialien zum Download angeboten:

didaktische Hinweise

Manual für Schüler und Lehrer

Arbeitsblätter

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Heiligabend in Apostolowo Russland 1943
Es war der 17. Dezember 1943 – nach knapp einjähriger Ausbildung als Artillerist stand ich als 18-jähriger Fahnenjunker-Unteroffizier auf dem Breslauer Hauptbahnhof und wartete auf den Transportzug Richtung Osten – mein erster Fronteinsatz!
Tränenreiche Abschiede entlang dem Bahnsteig – Mütter, Frauen, Mädchen, Kinder umarmten die Soldaten. Unfassbar für viele, so kurz vor Weihnachten die Fahrt antreten zu müssen. Mein Vater drückte mir lange die Hand – er kannte das, war er doch 1914/18 dabei gewesen. Mutters letzte Umarmung presste auch mir Tränen in die Augen, so dass ich kaum merkte, wie sie mir ein verschnürtes Paket in die Hand drückte und gerade noch mit erstickter Stimme herausbrachte: „Junge, das ist für den Heiligen Abend.“ Ich spürte noch die Arme meiner Schwester um meinen Hals – ein letztes Winken – die Räder rollten ins Ungewisse. ...

Die ganze Geschichte und weitere können Sie in unserem Buch Band 6 - Weihnachtsgeschichten aus schwerer Zeit lesen.

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"Weihnachten sind wir zu Hause" - Paul Balkes
Am 6. Dezember 1945 rollte ein Güterzug in den Bahnhof Frankfurt/Oder. Seit dem 17. November war er unterwegs gewesen. Er kam aus Mittelrußland und hatte eine elende Fracht geladen. Nur schwerkranke und total abgemagerte Kriegsgefangene brachte er mit. Aus Lazaretten und Krankenlagern brachte er die, bei denen die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu lange gedauert hätte und zu kostspielig für den Sowjetstaat geworden wäre. Also ab mit ihnen nach Deutschland. Deshalb kamen auch nicht alle in Frankfurt an, die eingestiegen waren; wie viele unterwegs verscharrt wurden, weiß niemand. Aus unserm Wagen waren es zwei.

Als die Türen geöffnet wurden und den Gefangenen bewußt wurde, daß sie wieder auf deutschem Boden standen, kam verhaltene Freude auf. „Jetzt haben wir´s geschafft. Weihnachten sind wir zu Hause!“ Was wir monatelang erträumt hatten, schien nun greifbar nahe. Wir hatten kaum ein Auge für die trostlose Umgebung, für die Trümmer um uns, für die Frauen in Lumpen, die Bahnsteige und Geleise von Unrat und Exkrementen säuberten und die auch nicht besser dran waren als wir. Nur ein Ziel stand vor uns: Weihnachten zu Hause! ...

Lesen Sie die ganze und weitere Geschichten im Band 11 "Unter den Sternen"

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CD „Besinnliche Weihnachten" mit einer Auswahl der schönsten Lieder zu Weihnachten, wie „Vom Himmel hoch", "Ich steh an deiner Krippen hier" und viele mehr.

Weitere CDs und Bücher zu Weihnachten finden Sie hier.

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Mit fünf Jahren erlebte ich erstmals die Vorweihnachtszeit ganz bewusst mit all ihrem Zauber und Geheimnis. Wir Kinder konnten in der Zeit 1944 bis 46 wahrlich keine großartigen Geschenke erwarten oder mit üppigen Festlichkeiten rechnen. Es waren vielmehr die kleinen Dinge, die uns mit Vorfreude erfüllten. Wir dachten an den Baum und seinen Schmuck, an die Lichter und ihren Glanz, an die Stube und ihren weihnachtlichen Duft. Mit allen Sinnen warteten wir auf das große Fest und die vielen kleinen Dinge, die es zu sehen und zu schmecken, zu fühlen und zu erleben gab. Für unsere Mutter war diese wunderbare Zeit der Lichter und Geheimnisse von dunklen Schatten und tiefem Bangen überdeckt. Noch immer hatte sie keine Nachricht von unserem Vater und dem ältesten Bruder. Die Hoffnung, dass sie noch lebten und aus der Gefangenschaft nach Hause kämen, musste immer wieder gegen Angst und Sorge um ihr Wohlergehen kämpfen. ...

Die Geschichte von Fryderyk Tegler finden Sie in unserem Buch Band 6 "Weihnachtsgeschichten aus schwerer Zeit"

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  • Volkstrauertag

Der estnische Ministerpräsident Jüri Ratas hat in der Gedenkstunde zum Volkstrauertag betont, dass der „unablässige Schutz der Menschenrechte“ die Gesellschaft festigt und ein „unabdingbares Mittel für die Aufrechterhaltung des Friedens“ ist. Ratas, derzeit auch Präsident des Rates der Europäischen Union, sagte am Sonntag, 19. November 2017, im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes in Berlin, um die Stabilität des Friedens müssten sich alle kümmern und dafür Verantwortung übernehmen. (Quelle: Deutscher Bundestag)

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Weitere Informationen unter: www.volkstrauertag.de

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  • Volkstrauertag

Zur zentralen Gedenkfeier des Landesverbandes Baden-Württemberg im Weißen Saal des Neuen Schlosses konnte der Landesvorsitzende des Volksbundes Johannes Schmalzl rund 300 Gäste begrüßen.

Der Schülerchor und ein Streichquartett des Albert-Einstein-Gymnasiums Böblingen unter der Leitung von Stephan Bergdolt hatten die Veranstaltung mit der Motette „Ave verum corpus“ von W.A. Mozart eröffnet.

Nach der Begrüßungsansprache des Landesvorsitzenden brachten sie das Lied Dietrich Bonhoeffers „Von guten Mächten“ in der Vertonung von Siegfried Fietz zu Gehör. Dann übernahm das Holzbläsertrio des Heeresmusikkorps Ulm die weitere musikalische Umrahmung.

Drei Schülerinnen und ein Schüler der Klasse 12 des Pestalozzi-Gymnasiums Biberach stellten ihren Überlegungen  zum Friedenszustand der Welt und Europas im Jahre 2017 Zitate aus Feldpostbriefen aus der Zeit des deutsch-französischen Krieges 1870-71 voran, die den Abschiedsschmerz eines zum Kriegsdienst eingezogenen jungen Mannes zeigen.

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Das Vergissmeinnicht ist aufgrund seines Namens ein internationales Symbol für die Erinnerung sowie für liebevollen Abschied, verbunden mit dem Wunsch nicht aus dem Gedächtnis eines geliebten Menschen verdrängt zu werden. Es trägt in vielen Sprachen einen Namen mit der gleichen Bedeutung. Über diese Blume existieren zahlreiche Gedichte und Lieder.

Die "blaue Blume" ist ein bekanntes Motiv in der deutschen Romantik. Sie steht für Sehnsucht und Liebe. Mit ihr wird unter anderem das Streben nach Idealem ausgedrückt, wie auch die Vergeblichkeit menschlicher Suche nach dem vollständigen Glück.

Viele junge Kriegsfreiwillige romantisierten und verklärten, in Unkenntnis der modernen Waffen und deren grausamer Folgen, zu Anfang des Ersten Weltkrieges die persönliche Aufopferung für das Vaterland. Die in der "blauen Blume" der Romantik versinnbildlichte Selbsterkenntnis ist ein zutiefst individualistisches Motiv. Mit dem Blick von heute wird bei dessen Verwendung als Gedenkblume ein Kontrapunkt zu dem gnadenlosen Massensterben in beiden Weltkriegen, ja in Kriegen überhaupt gesetzt.

Auch andere Nationen setzten Blumenmotive zum Gedenken an die Kriegstoten ein: So erinnert das "Poppy", die rote Mohnblume, an die Kriegstoten der Commonwealth Staaten und das "Bleuet de France", die blaue Kornblume, an die Kriegstoten Frankreichs. Seit dem 18. Jahrhundert ist das Gedenken an Kriegstote mit der Symbolik des Vergissmeinnichts im deutschen Sprachraum nachweisbar.

Das Logo in der Mitte der Blüte, entlehnt einem Foto des sogenannten Vier-Grenadier-Grabes aus dem Ersten Weltkrieg in Grabowiec/Polen, stellt die Verbindung zur Kriegsgräberfürsorge her. Dieses Zeichen steht international für die Gräber von Kriegstoten, die es zur Mahnung und Erinnerung an das Leid zu erhalten gilt. Die Kriegsgräberfürsorge fühlt sich in besonderer Weise der Bewahrung des Andenkens an die Kriegstoten, Gefallenen und im Dienst verstorbenen Soldaten unserer Bundeswehr und anderer Einsatzkräfte verpflichtet.

Die Vergissmeinnichtblüte dient als Anstecker zur Identifikation aller Träger mit dem Wunsch, dass die Opfer der Kriege und Gewalt, ohne Unterschiede der Nation und der Zeit ihres Todes oder ihrer Verwundung, nicht vergessen werden dürfen. Sie wird hauptsächlich an den stillen Gedenktagen: Volkstrauertag, Allerheiligen, Totensonntag und zu besonderen Anlässen, wie Gedenkveranstaltungen auf Friedhöfen, getragen.

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