9. Dezember 2019

Kooperationsprojekte mit Roswitha-Gymnasium/Oberschule Bad Gandersheim

Geschichts- und Erinnerungstafeln werden in 2020 aufgestellt

Bad Gandersheim. Zwei Kooperationsprojekte bezüglich Geschichts- und Erinnerungstafeln auf den beiden Friedhöfen in der Kernstadt gewinnen aktuell an Konturen. Der Bezirksverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit Sitz in Braunschweig engagiert sich seit geraumer Zeit durch seinen Bildungsreferenten Dr. Rainer Bendick gemeinsam mit Lehrkräften und insbesondere mit örtlichen Schülerinnen und Schülern für die Erinnerungskultur auf dem Salzberg- und dem St.-Georgsfriedhof. Auf dem Salzbergfriedhof soll der Opfer der Zwangsarbeit im ehemaligen KZ-Außenlager von Buchenwald gedacht werden, die 1945 beigesetzt wurden und für die dort erst einige Jahre später ein Gedenkstein errichtet wurde. Dieses Projekt wird durch Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe der Oberschule unter Leitung des Lehrers Wilko Kühnberg aufbereitet und dokumentiert. Auf dem St.-Georgsfriedhof soll eine Geschichts-...

2. Dezember 2019

Perspektivwechsel – Den Umgang mit Geschichte verstehen

Filmvorführung und Diskussion im Filmpalast am 22. Januar 2020

Wolfenbüttel. Zum deutsch-französischen Tag – Mittwoch, 22. Januar 2020 – wird um 19 Uhr im Filmpalast Wolfenbüttel, Lange Straße 5, 38300 Wolfenbüttel der deutsch-französische Dokumentarfilm „Die Geschichte der anderen – L’histoire des autres“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.Wie erinnern Schülerinnen und Schüler in Deutschland und Frankreich heutzutage an die Geschichte des Ersten Weltkriegs? Das fragte sich die französische Filmemacherin Marie Gautraud und entschloss sich, darüber einen Dokumentarfilm zu drehen. Dazu nahm sie mit deutschen und französischen Schüler*innen, Lehrkräften und Historiker*innen Kontakt auf. Sie ging mit in ihren Geschichtsunterricht, begleitete sie bei Gedenkstätten- und Museumsbesuchen (Deutsches Historisches Museum in Berlin, Gedenkstätte Esterwegen) und betrachtete, wie nationale Feiertage – etwa in Frankreich der „Jour de l’armistice / Tag des Waffenstillstands“ am 11....

19. November 2019

Prominentensammlung in Braunschweig

Traditioneller Auftakt zum Volkstrauertag

In Braunschweig ist es eine Tradition: Am Vortag des Volkstrauertags findet eine Straßensammlung statt. Am 17. November gingen Mitglieder aus dem Vorstand des Bezirksverbands, Freunde und Förderer des Volksbunds, Vertreter der Stadtverwaltung und die örtliche Reservistenkameradschaft mit Sammelbüchsen durch die Braunschweiger Innenstadt. Die Gemeinde der evangelisch-lutherischen Sankt Martinikirche unterstützte die Sammelaktion. Ein Stand auf dem Kohlmarkt bot Informationsmaterial zu den Aufgaben der Kriegsgräberpflege im In- und Ausland sowie zur Bildungsarbeit des Volksbunds. Das Blasorchester der katholischen Gemeinde St. Cyriakus sorgte für gute Stimmung und trug auch zum Erfolg der Sammlung bei, denn über 1.400 Euro konnten eingenommen werden.Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!

25. September 2019

Projekt "Russenfriedhof" am Unteren Pfauenteich

Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld setzt Arbeit an der Geschichts- und Erinnerungstafel fort

Clausthal-Zellerfeld. Nur ein unscheinbares Straßenschild „Kriegsgräberstätte“ an der B 241 weist den Weg zu dem Friedhof, auf dem mehr als 130 sowjetische ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene bestattet sind. Der Friedhof selbst, eine traurige, dreieckige Rasenfläche mit zwei Stelen und von einer mannshohen Hecke umwachsen, enthält keinerlei Erklärungen. Die beiden Stelen, die eine mit lateinischen, die andere mit kyrillischen Schriftzeichen, verzeichnen Namen. Von den Umständen, unter denen die Menschen starben, und über die Gründe, warum sie hier bestattet sind, erfahren Besucher nichts.Dabei liegt der Ort, an dem die Zwangsarbeiterinnen und die Kriegsgefangenen starben in unmittelbarer Nähe: das Werk Tanne, eine der größten deutschen Sprengstofffabriken während des Zweiten Weltkriegs. Heute ist das von den Produktionsrückständen verseuchte Gelände Sperrgebiet.Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen...

18. September 2019

Eine Geschichts- und Erinnerungstafel für den Hauptfriedhof in Braunschweig

Das Gräberfeld 69b wird aufgewertet

Braunschweig. Auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof befindet sich ein großer Ehrenfriedhof, der noch während des Zweiten Weltkriegs angelegt worden war, um die deutschen Opfer der Bombenangriffe zu bestatten. An dem 1962 eingeweihten Gedenkstein finden heute die Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag statt.Nur durch eine Hecke von der gepflegten Anlage getrennt liegt das Gräberfeld 69b. Es diente während des Zweiten Weltkriegs als Massengrab für ausländische Arbeitskräfte. Kurz vor Kriegsende kamen erschossene sowjetische Kriegsgefangene hinzu. Keine Gedenktafel erklärt den Ort. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10EX und ihr Lehrer Dr. Gustav Partington von der Neuen Oberschule in Braunschweig wollen das ändern. Sie werden im Rahmen des Geschichtsunterrichts eine Geschichts- und Erinnerungstafel erarbeiten.Am Montag, 16. September, traf sich die Klasse auf dem Friedhof. Regina Blume vom Arbeitskreis...
Das Europäische Parlament in StraßburgDrei Tage lang haben wir uns mit dem alten Europa des Nationalismus beschäftigt und die desaströsen Folgen kennengelernt, zu denen die Überhöhung der eigenen Nation in der Vergangenheit geführt hatte. Als Abschluss unserer Studienfahrt besuchen wir das Europäische Parlament in Straßburg.Die Architektur des Gebäudes beeindruckt, besonders der große Plenarsaal, in dem die Abgeordneten der EU-Länder eben nicht nach ihren Herkunftsländern getrennt sitzen, sondern in den Fraktionen ihrer politischen Familien. Hier verlaufen die Konfliktlinien nicht entlang der nationalen Zugehörigkeit, sondern der Problemstellungen, der Lösungsansätze und politischen Überzeugungen. Und hier gilt es Kompromisse zu finden, Interessen auszugleichen, sich mit den Standpunkten und Ideen der anderen auseinanderzusetzen und Mehrheiten zu organisieren. Die Führung durch das Gebäude, die Erklärungen...
Verdun Der Erste Weltkrieg liegt mehr als 100 Jahre zurück. Warum sollten junge Menschen sich mit ihm beschäftigen? Es gab doch noch einen Zweiten Weltkrieg, der für uns Deutsche viel gegenwertiger ist, dessen Folgen uns bis heute prägen. Gewiss, aber für unsere Nachbarn, besonders in Frankreich, ist der Erste Weltkrieg „la Grande Guerre“, der große Krieg, der vier Jahre lang auf französischem Boden ausgetragen wurde. Während dieses Krieges erreichte die deutsch-französische Feindschaft einen bis dahin unbekannten Höhepunkt. An keinem Ort wird dieser Konflikt so greifbar wie in Verdun. Dort tobte 1916 die erste große Materialschlacht des Ersten Weltkriegs. Die Landschaft zeigt bis heute die Wunden dieser Kämpfe. Darum begann unsere Besichtigung in Bezonvaux, einem „village martyre“. Dieser Begriff bezeichnet Dörfer, die während der Kampfhandlungen so vollkommen zerstört worden sind, dass ein Wiederaufbau...
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Bendick


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