25. September 2019

Projekt "Russenfriedhof" am Unteren Pfauenteich

Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld setzt Arbeit an der Geschichts- und Erinnerungstafel fort

Clausthal-Zellerfeld. Nur ein unscheinbares Straßenschild „Kriegsgräberstätte“ an der B 241 weist den Weg zu dem Friedhof, auf dem mehr als 130 sowjetische ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene bestattet sind. Der Friedhof selbst, eine traurige, dreieckige Rasenfläche mit zwei Stelen und von einer mannshohen Hecke umwachsen, enthält keinerlei Erklärungen. Die beiden Stelen, die eine mit lateinischen, die andere mit kyrillischen Schriftzeichen, verzeichnen Namen. Von den Umständen, unter denen die Menschen starben, und über die Gründe, warum sie hier bestattet sind, erfahren Besucher nichts.Dabei liegt der Ort, an dem die Zwangsarbeiterinnen und die Kriegsgefangenen starben in unmittelbarer Nähe: das Werk Tanne, eine der größten deutschen Sprengstofffabriken während des Zweiten Weltkriegs. Heute ist das von den Produktionsrückständen verseuchte Gelände Sperrgebiet.Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen...

18. September 2019

Eine Geschichts- und Erinnerungstafel für den Hauptfriedhof in Braunschweig

Das Gräberfeld 69b wird aufgewertet

Braunschweig. Auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof befindet sich ein großer Ehrenfriedhof, der noch während des Zweiten Weltkriegs angelegt worden war, um die deutschen Opfer der Bombenangriffe zu bestatten. An dem 1962 eingeweihten Gedenkstein finden heute die Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag statt.Nur durch eine Hecke von der gepflegten Anlage getrennt liegt das Gräberfeld 69b. Es diente während des Zweiten Weltkriegs als Massengrab für ausländische Arbeitskräfte. Kurz vor Kriegsende kamen erschossene sowjetische Kriegsgefangene hinzu. Keine Gedenktafel erklärt den Ort. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10EX und ihr Lehrer Dr. Gustav Partington von der Neuen Oberschule in Braunschweig wollen das ändern. Sie werden im Rahmen des Geschichtsunterrichts eine Geschichts- und Erinnerungstafel erarbeiten.Am Montag, 16. September, traf sich die Klasse auf dem Friedhof. Regina Blume vom Arbeitskreis...
Das Europäische Parlament in StraßburgDrei Tage lang haben wir uns mit dem alten Europa des Nationalismus beschäftigt und die desaströsen Folgen kennengelernt, zu denen die Überhöhung der eigenen Nation in der Vergangenheit geführt hatte. Als Abschluss unserer Studienfahrt besuchen wir das Europäische Parlament in Straßburg.Die Architektur des Gebäudes beeindruckt, besonders der große Plenarsaal, in dem die Abgeordneten der EU-Länder eben nicht nach ihren Herkunftsländern getrennt sitzen, sondern in den Fraktionen ihrer politischen Familien. Hier verlaufen die Konfliktlinien nicht entlang der nationalen Zugehörigkeit, sondern der Problemstellungen, der Lösungsansätze und politischen Überzeugungen. Und hier gilt es Kompromisse zu finden, Interessen auszugleichen, sich mit den Standpunkten und Ideen der anderen auseinanderzusetzen und Mehrheiten zu organisieren. Die Führung durch das Gebäude, die Erklärungen...
Verdun Der Erste Weltkrieg liegt mehr als 100 Jahre zurück. Warum sollten junge Menschen sich mit ihm beschäftigen? Es gab doch noch einen Zweiten Weltkrieg, der für uns Deutsche viel gegenwertiger ist, dessen Folgen uns bis heute prägen. Gewiss, aber für unsere Nachbarn, besonders in Frankreich, ist der Erste Weltkrieg „la Grande Guerre“, der große Krieg, der vier Jahre lang auf französischem Boden ausgetragen wurde. Während dieses Krieges erreichte die deutsch-französische Feindschaft einen bis dahin unbekannten Höhepunkt. An keinem Ort wird dieser Konflikt so greifbar wie in Verdun. Dort tobte 1916 die erste große Materialschlacht des Ersten Weltkriegs. Die Landschaft zeigt bis heute die Wunden dieser Kämpfe. Darum begann unsere Besichtigung in Bezonvaux, einem „village martyre“. Dieser Begriff bezeichnet Dörfer, die während der Kampfhandlungen so vollkommen zerstört worden sind, dass ein Wiederaufbau...
Was ist Gedenkarbeit und warum gedenken wir Kriegstoten?Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des zweiten Tags in Niederbronn-les-Bains. Joelle Krieger präsentierte uns ein vor der Hand banales Objekt: eine Baumscheibe, die einen schwarzen Fleck, eine merkwürdige Unebenheit zeigte. Der Baum war vor einigen Jahren in der Nähe von Niederbronn gefällt worden. Im Winter 1944 fanden hier heftige Kämpfe zwischen amerikanischen und deutschen Soldaten statt. In deren Verlauf traf ein Splitter den Baum, verletzte die Borke und das Splintholz. Der Baum wuchs weiter und schloss die Verletzung in seinem Stamm ein. Auf der Baumscheibe tritt sie uns heute als schwarzer Fleck, als Unebenheit entgegen. So wie diese Verletzung aus der Vergangenheit, die lange eingeschlossen und verdeckt war, wieder zum Vorschein kommt, so brechen auch Elemente der Vergangenheit immer wieder in unsere Gegenwart ein. Genau das erleben...
Landkreis Northeim/NiederbronnMontag, 9. September 2019:5:40Uhr, 23 Auszubildende des Landkreises und der Stadt Northeim treffen sich auf dem Schützenplatz. Um 6 Uhr fährt unser Bus ab, sieben Stunden später sind wir in Niederbronn-les-Bains.Nach einem Picknick beginnt die Arbeit. Joelle Krieger führt uns in die Geschichte des Elsass ein. Was geschieht mit Menschen, die in 70 Jahren fünf Mal die Nationalität gewechselt haben? Wie werden Menschen zu Deutschen oder zu Franzosen (gemacht)? Wie bilden sich Identitäten heraus? Als was verstehen sie sich heute?Aber gerade auf die letzte Frage, sollen die Auszubildenden selbst die Antwort finden. Dazu füllen sie zunächst selbst einen Fragebogen aus, der nach den Merkmalen fragt, die für ihre eigene Identität wichtig sind: die Stadt oder die Region, in der sie leben, ihre Staatsbürgerschaft, ihre Religion oder Europa. Im Anschluss gehen sie in die Stadt...
Helmstedt. Derzeit reist Rainer Grygiel, Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, mit dem Fahrrad durch Niedersachsen. Anlass für die Reise ist das 100jährige Bestehen des Volksbundes, und sein Ziel ist es, 100 Kriegsgräberstätten in Niedersachsen zu besuchen.Gestern legte er bei bestem Wetter und wenig Gegenwind 50 Kilometer durch den Landkreis Helmstedt zurück und besuchte u.a. Kriegsgräber in Gevensleben, Emmerstadt, Söllingen und Schöningen. Auf der letzten Station des Tages, dem Ehrenfriedhof auf St. Stephani in Helmstedt, wurde er durch den Kreisvorsitzenden des Volksbundes, Landrat Gerhard Radeck, empfangen, der Grygiel für sein Engagement dankte. Es fanden sich auch interessierte Bürger dort ein, und es entwickelten sich gute Gespräche rund um die Friedensarbeit des Volksbundes.   Michael GandtBezirksgeschäftsführer
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