25. Juli 2016

Tagungsband zur Fachdidaktischen Tagung erschienen

"Vertrieben, geflohen-angekommen?" jetzt im Buchhandel erhältlich

Die enorme Anzahl der Menschen, die auf der Flucht vor Verfolgung, Bürgerkrieg und sozialem Elend in Europa Schutz suchen, wird zur Herausforderung für den Zusammenhalt des Kontinents und für die politische Stabilität Deutschlands. In dem jetzt erschienen Band wird das Phänomen Flucht und Vertreibung in einen größeren historisch-politischen Zusammenhang gestellt und mit der aktuellen Migrationskrise in Verbindung gesetzt. Die Beiträge beleuchten aus historischer, politikwisssenschaftlicher, psychologischer und didaktischer Sicht zahlreiche Aspekte der komplexen Flüchtlingsthematik.Der Band will dazu beitragen, den Angstreaktionen in Teilen der Bevölkerung zu begegnen und das historisch-politische Denken in rationale Bahnen zu lenken. Er wendet sich vor allem an Lehrende in Schulen, Hochschule und Erwachsenenbildung und bietet eine Fülle von Hinweisen und Anregungen zur Bearbeitung der entscheidenden Frage,...
Das „Förderer-Workcamp“ ist eine Veranstaltungsform des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. für Erwachsene ab dem 30. Lebensjahr. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Kriegsgräber- / Gedenkstätte, welche durch die Teilnehmenden gepflegt und nach Bedarf instand gesetzt wird. Darüber hinaus werden historische Kontexte vermittelt, um den Teilnehmenden die Bedeutung des Kriegsgrabes zu vermitteln. Die ersten beiden Maßnahmen in Frankreich (Souain) und in Lettland (Kalnciems) sind bereits abgeschlossen. Die Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Ergebnisse der jeweiligen Einsätze haben wir hier in Einzelberichten zusammengefasst.

15. Juni 2016

Kriegsgräberfürsorge braucht mehr Planungssicherheit

Schatzmeister sieht Bund in der Pflicht - Bezirksverband Weser-Ems zieht Bilanz

Oldenburg. Vor dem Hintergrund sinkender Mitgliederzahlen und zurückgehender Beitragseinnahmen beim Volksbund Deutsche Kriegsgräbervorsorge sollte der Verein umgehend und „sehr nachdrücklich“ Verhandlungen mit der Bundesregierung über die Finanzstruktur des VDK führen. Das hat dessen Landesschatzmeister Professor Dr. Axel Saipa während des VDK-Bezirksvertretertages am Dienstag in Oldenburg gefordert. Er halte es „nicht für überzeugend“, dass der Bund dem Verein dessen Aufwendungen für Kriegsgräber im Ausland lediglich rückwirkend erstatte, obwohl es sich dabei eigentlich um eine staatliche Aufgabe handele. Vielmehr müsse der VDK einen „echten Rechtsanspruch“ gegen den Bund erhalten, damit der Verein über eine institutionelle Förderung Planungssicherheit für die Zukunft habe, machte Saipa während der Sitzung im ehemaligen Landtag im Rahmen eines mit viel Applaus bedachten Vortrags über „die Arbeit des...

12. Mai 2016

Landesverband präsentiert Kriegsgräberstätten

Friedenserziehung in Niedersachsen wird gestärkt

Der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Niedersachsen, Prof. Rolf Wernstedt, und der Schirmherr des Volksbundes in Niedersachsen, Landtagspräsident Bernd Busemann haben in der vergangenen Woche ein Verzeichnis aller 1.417 Kriegsgräberstätten in Niedersachsen vor geladenen Pressevertretern im Niedersächsischen Landtag präsentiert.In Niedersachsen sind mehr als 258.000 Kriegstote auf Kriegsgräberstätten bestattet. Alle Gräber müssen nach internationalem Recht auf Dauer erhalten bleiben.Niedersachsen ist damit das erste Bundesland, das über eine moderne Infrastruktur der Informationen über seine gesamten Kriegsgräber verfügt.Das Verzeichnis ist mit einer Kurzbeschreibung im Internet unter http://www.volksbund.de/niedersachsen/kriegsgraeberstaetten-in-niedersachsen.html abrufbar.Der Volksbund erweitert und vervollständigt damit seine Anstrengungen, alle...

27. April 2016

Gedenkveranstaltung zum Kriegsende

09. Mai um 15:00 Uhr Maschsee-Nordufer Hannover | Interessierte sind herzlich eingeladen

Am 8. Mai 1945 endete mit der Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands der Zweite Weltkrieg in Europa. Auch in diesem Jahr erinnern wir in diesen Tagen an das Ende des Krieges und die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.Für viele Menschen kam diese Befreiung zu spät. Dies gilt auch für die wenige Tage vor dem Einmarsch der alliierten Truppen ermordeten 386 Menschen, deren sterbliche Überreste nach der Befreiung Hannovers aus Massengräbern auf dem Seelhorster Friedhof exhumiert und auf der neu angelegten Anlage des Ehrenfriedhofs Maschsee-Nordufer in Einzelgräbern bestattet wurden. Bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung wird das Schicksal von Nadja Podmogilnaja von Schülerinnen und Schülern der Bertha-von-Suttner-Schule vorgestellt. Der Jugendchor „Blagovest“ der Maria-Verkündigungskirche Hannover begleitet die Veranstaltung musikalisch. Im Anschluss werden am Mahnmal...
Gemeinsam mit Landrat Detlev Kohlmeier und Roland Behrmann vom Volksbund Landesverband Niedersachsen eröffnete Bürgermeister Henning Onkes in der vergangenen Woche die Ausstellung geflohen, vertrieben - angekommen!? - im Nienburger Rathaus. In einer kleinen Eröffnungsveranstaltung wurden deutliche Parallelen zu den damaligen Flüchtlingstrecks und zu den heutigen Strömen deutlich. Als der Volksbund im Jahr 2014 das übergreifende Thema "Flucht und Vertreibung" präsentierte war nicht absehbar, wie aktuell es heute sein würde. Unterschiedliche Reaktionen von Optimismus bis Angst, von einer Willkommenskultur bis zu Fremdenfeindlichkeit sind zu beobachten. Nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart soll die Ausstellung thematisieren. Interessierte können sich die Ausstellung bis zum 29.03. zu den regulären Öffnungszeiten des Rathaus ansehen. Weitere Informationen und Hinweise zur...
vertrieben, geflohen, angekommen?! -  Das Thema Flucht und Vertreibung im Geschichts- und Politikunterricht am 04. und 05. Februar 2016 in der Akademie des Sports, Hannover Das Thema „Flucht und Vertreibung“ hat in den vergangenen Monaten eine Aktualität erfahren, die noch vor einem Jahr nicht vorstellbar gewesen wäre.Die Bilder in den Medien erinnern an die Trecks der Flüchtlinge nach dem zweiten Weltkrieg: Menschen, die ihre Heimat aus Angst vor Gewalt und Elend verlassen müssen und oft nicht mehr besitzen als sie am Leibe tragen; viele von ihnen haben ihre Angehörigen verloren oder sind von Kriegsereignissen traumatisiert.Die aufnehmenden Länder stellt dies vor enorme Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Integration der Menschen in den Städten und Gemeinden, am Arbeitsplatz, in sozialen Einrichtungen und Schulen.Die Tagung hat sich von den Fragenstellungen der gegenwärtigen Problemlagen...
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