Für die Kinder - für die Zukunft

UNO Jugenddelegierte nehmen 1.921 rote Hände aus Sachsen - Anhalt mit zur UN Vollversammlung

Trotz Sommerferien kamen heute fünfzehn Jugendliche aus Halle, Gardelegen, Stendal und Magdeburg in den Landtag um dort Landtagspräsident Gürth und die UNO Jugenddelegierten Heidrun Fritze und Andreas Deutinger zu treffen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Jahr in verschiedenen Projekten gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten engagiert und insgesamt 1.921 Menschen dazu bewegt, ihre Stimme für diese Sache abzugeben.

Die gesammelten Papiere wurden heute Herrn Gürth übergeben, der sie an die UNO Jugenddelegierten weiterreichte mit dem Auftrag, sich in New York Gehör zu verschaffen.

Herr Gürth betonte, wie wichtig es sei, besonders Kinder zu schützen und wünschte den beiden viel Erfolg.

Im Herbst werden sie im Hegelgymnasium von ihren Erfahrungen in New York berichten.

Meldung in der Volksstimme vom 16.08.2011

Bericht des MDR Fernsehens

Meldung bei DNews.de

15.08.2011 Text: Philipp Schrage, Foto: Volksbund

Von Magdeburg nach New York

Schüler aus Sachsen - Anhalt schicken 1.921 rote Handabdrücke zur UNO

Kinder sind unser kostbarstes Gut. Sie sind unsere Zukunft, unsere Hoffnung. Eltern würden alles für ihre Kinder tun, sie beschützen sie mit all ihrer Kraft.

Kinder in den Krieg zu schicken ist hingegen eine der grausamsten Dinge, die man sich vorstellen kann. Und doch ist es für mehr als 200.000 Kinder tagtägliche Realität. Auf fast allen Kontinenten der Welt müssen Kinder Waffen tragen, Menschen töten oder andere Dienste im Militär verrichten.

Kinder sind keine Soldaten!

Gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten richtet sich die Aktion Rote Hand. In über 20 Ländern auf der ganzen Welt wurden seit 2002 weit über 350.000 rote Handabdrücke von Menschen gesammelt, die sich gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten aussprechen.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist bereits seit einigen Jahren in der Aktion engagiert und hat gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Sachsen - Anhalt mehrere Projekte zum Thema Kindersoldaten durgeführt. Schüler aus Gardelegen, Aschersleben und Magdeburg haben allein in diesem Jahr 1.921 rote Handabdrücke gesammelt. Traditionell werden die gesammelten Hände dem Landtagspräsidenten übergeben. Herr Gürth, amtierender Landtagspräsident von Sachsen - Anhalt, hat auf dem Sachsen - Anhalt Tag selbst seinen Handabdruck gegeben und unterstützt die Aktion.

In diesem Jahr bietet sich die einmalige Gelegenheit die roten Hände aus Sachsen - Anhalt direkt zur UNO nach New York zu schicken. Am 15.08.2011 wird Herr Gürth vier große Stehordner mit den Abdrücken an die UNO Jugenddelegierte Heidrun Fritze übergeben, die sie mit zur UNO Vollversammlung nach New York nimmt und sie dort dem deutschen Botschafter Wittig übergibt, dem Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Kinder in bewaffneten Konflikten".

Ein klares "Nein!"

Kinder sind keine Soldaten - Gymnasiasten aus Gardelegen setzen eindeutiges Zeichen

Über zweihundert Schülerinnen und Schüler opferten ihre Schulpause und versammelten sich im neugebauten Amphietheater des Geschwister - Scholl Gymnasiums von Gardelegen. Sie wurden gleich von einer ganzen Delegation empfangen - Bürgermeister Fuchs war ebenso gekommen wie der Schulleiter Collatz, Herr Steinecke, Vorsitzender des Landesverbandes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und der Kreisverbandsvorsitzende Dr. Becker.

Sie alle waren wegen einer Botschaft anwesend: Kinder sind keine Soldaten! 

Herr Dr. Becker erinnerte in einer Ansprache an den schrecklichen Einsatz von Kindern am Ende des zweiten Weltkrieges und schlug den Bogen zu Gegenwart, in der weit mehr als 250.000 Kinder weltweit mit der Waffe umgehen müssen.

Welcher Kontrast das Leben dieser Kinder im Vergleich zu den Chancen der anwesenden Jugendlichen bildet, machte auch Herr Steinecke klar und bedankte sich bei den jugendlichen für ihren Einsatz für Demokratie und Frieden. Nicht umsonst darf die Schule stolz den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" tragen. Bereits seit Jahren engagieren sich Schüler zum Beispiel auf der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe.

Schließlich strömten die Schüler an die Tische, an denen sie die Möglichkeit hatten mit ihrem Handabdruck ein deutliches Zeichen zu setzen. 194 Schülerinnen und Schüler forderten heute in Gardelegen: Waffen nicht in Kinderhände!

Schulleiter Collatz unterstützte die Aktion

Presseartikel aus der Volksstimme vom 22.06.2011

 

 

 

523 Stimmen für den Frieden

Schüler des Hegelgymnasiums Magdeburg engagieren sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Vom Einsatz der Schülerinnen und Schüler war selbst eine erfahrene Lehrerin wie Frau Tacke überrascht: Innerhalb von nur drei Tagen überzeugten die Mitglieder der Projektgruppe "Kindersoldaten" 523 ihrer Mitschüler, Lehrer und Passanten dazu, sich die Hände schmutzig zu machen um gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu protestieren.

Die Aktion Rote Hand gibt es seit 2004, seitdem wurden weltweit 351.000 einzelne rote Handabdrücke auf Papier gesammelt. Diese Abdrücke werden von den Jugendlichen an Politiker und Entscheidungsträger übergeben und rufen ihnen immer wieder ins Bewusstsein, wie wichtig es ist, sich für Kinder einzusetzen.

Als Frau Tacke den Schülern des Hegelgymnasiums zum ersten Mal vom Projektthema erzählte, begannen diese gleich eifrig mit den Recherchen. Zahlen wurden gesucht, eine Weltkarte ausgeschnitten - bald hatten die Schüler ein Plakat fertig, das über den heutigen Einsatz von Kindersoldaten informiert.

Das Schicksal der Kinder macht Betroffen - und am Ende der Betroffenheit steht die Frage: Was mache ich jetzt damit?

Die jungen Hegelianerinnen und Hegelianer beschlossen, bei der Aktion Rote Hand mitzumachen. Mithilfe des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge bauten sie in ihrer Schule einen Stand auf, an dem sie ihre Mitschüler über die Problematik informierten. Sogleich fanden sie Verbündete, die gerne ihren Handabdruck für die gute Sache gaben.

"Wenn ihr zweihundert schafft, ist das ein gutes Ergebnis.", behauptete der Jugendreferent des Volksbundes, Philipp Schrage. Die Schüler nahmen das als Herausforderung an und erreichten so am Ende die unglaubliche Menge von 523 Handabdrücken.

Diese sollen noch in diesem Jahr mit der Jugenddelegierten der UNO, Heidrun Fritze, nach New York geschickt werden um dort die Diplomaten an ihre Fürsorgepflicht zu erinnern.

http://www.aktion-rote-hand.de/

http://www.jugenddelegierte.de/

Am 8.2.2011 durften Mitglieder des Jugendarbeitskreises (JAK) des Landesverbandes Sachsen-Anhalt und Schüler des Stephaneums aus Aschersleben den Landtagspräsidenten Herrn Steinecke treffen. Sie hatten sich im Rahmen der "Aktion rote Hand" engagiert, die sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten richtet. Das Ergebnis ihres Einsatzes übergaben sie an Herrn Steinecke: Ein Ordner mit 275 roten Handabdrücken - jeder Einzelne ein nachdrückliches Zeichen des Protests gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Die Abdrücke - mit Handfarbe auf weiße Blätter Papier gebracht - waren im Verlauf des Vergangenen Jahres beim Sachsen-Anhalt Tag und bei einem Aktionstag mit dem Stephaneum gesammelt worden.

JAK Sprecherin Diana Appelt übergab den Ordner, JAK Mitglied Gloria Tietke fasste die Botschaft der Aktion zusammen: "Lasst Kinder Kinder sein!"

Noch immer werden weltweit etwa 250.000 Kinder in bewaffneten Konflikten eingesetzt. Sie werden entführt, misshandelt und gezwungen zu töten. Selten können die Kinder der Spirale der Gewalt entkommen, und wenn doch, dann nur schwer traumatisiert.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. setzt sich gegen den Einsatz von Minderjährigen für militärische Zwecke ein - sei es in Afrika, Asien oder auch Europa. Gemeinsam mit dem Netzwerk "Aktion Rote Hand" weist die Kriegsgräberfürsorge auf vielen Aktionstagen auf die Problematik hin.

Das Symbol der Aktion ist die rote Hand. Als Zeichen des Protests können Passanten bei den Aktionstagen ihre Hand mit roter Farbe bemalen und einen Abdruck machen. Diese individuellen Handabdrücke werden gesammelt und Entscheidungsträgern aus der Politik übergeben.

Weltweit konnten bereits über 300.000 rote Handabdrücke gesammelt werden.

Aktion rote Hand:

Jugendliche des Volksbunds treffen Landtagspräsidenten Steinecke

 

Am 8.2.2011 durften Mitglieder des Jugendarbeitskreises (JAK) des Landesverbandes Sachsen-Anhalt und Schüler des Stephaneums aus Aschersleben den Landtagspräsidenten Herrn Steinecke treffen. Sie hatten sich im Rahmen der "Aktion rote Hand" engagiert, die sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten richtet. Das Ergebnis ihres Einsatzes übergaben sie an Herrn Steinecke: Ein Ordner mit 275 roten Handabdrücken - jeder Einzelne ein nachdrückliches Zeichen des Protests gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Die Abdrücke - mit Handfarbe auf weiße Blätter Papier gebracht - waren im Verlauf des vergangenen Jahres beim Sachsen-Anhalt Tag und bei einem Aktionstag mit dem Stephaneum gesammelt worden.

JAK Sprecherin Diana Appelt übergab den Ordner, JAK Mitglied Gloria Tietke fasste die Botschaft der Aktion zusammen: "Lasst Kinder Kinder sein!"

Gymnasiasten spüren dem Schicksal von Kindersoldaten nach

Für diese Schüler des Hegelgymnasiums Magdeburg startete am 11.04.2011 die Projektwoche mit einem besonders bewegendem Thema: Kindersoldaten. Die Jugendlichen der Klassen 7 und 9 werden sich die ganze Woche mit dem Themabeschäftigen und wollen informative Wandtafeln erstellen. 

Außerdem nehmen sie an der Aktion Rote Hand teil. Dabei können Menschen ihre Unterstützung für den Kampf gegen den Einsatz von Kindersoldaten kundtun, indem sie ihren Handabruck auf einem Blatt Papier hinterlassen. Die gesammelten Abdrücke werden schließlich dem Landtagspräsidenten überreicht und sollen weiter zu UNO nach New York wandern.

Die Projektlehrerin Frau Tacke ist sich sicher, dass die angestrebten vierhundert Handabrücke schnell beisammen sind.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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