Foto: LV Hessen

Forschungsprojekt „Kriegsgräberstätten in Hessen“

In Hessen gibt es 1052 Kriegsgräberstätten. Auf diesen ruhen mehr als 70.000 Menschen. Je nach Friedhof können dies sehr unterschiedliche Gruppen von Kriegstoten sein: beispielsweise Bombenopfer, Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter, deutsche und ausländische Soldaten, "Euthanasie"-Opfer oder Flüchtlinge.

Die meisten Kriegsgräberstätten wurden in den 1950er und 1960er Jahren angelegt – und zwar zunächst als Orte des Trauerns und des individuellen Gedenkens. Mit zunehmendem Abstand zum Zweiten Weltkrieg nimmt die Bedeutung als Ort des Trauerns jedoch ab. Die erhoffte Mahnung, die von Kriegsgräberstätten für nachfolgende Generationen ausgehen soll, stellt sich nicht selbstverständlich ein: Kriegsgräberstätten müssen erklärt werden.

Daher hat sich der Landesverband Hessen zum Ziel gesetzt, möglichst in jedem Landkreis eine der größeren Kriegsgräberstätten zu erforschen, die Ergebnisse der Öffentlichkeit in Form von Informationstafeln oder -blättern zugänglich zu machen und auf dieser Grundlage pädagogische Angebote für Schulen und andere Bildungseinrichtungen im Umkreis zur Verfügung zu stellen.

Dabei sind wir auch auf Ihre Hilfe angewiesen: Wenn Sie uns weitere Hinweise zu Kriegsgräberstätten geben können oder wenn Ihnen biografische Informationen zu einem der hier bestatteten Menschen bekannt sind, dann sind wir für einen Hinweis sehr dankbar!

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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