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Gräbersuche-Online

Karl Lange

Geburtsdatum -

Geburtsort -

Todes-/Vermisstendatum 26.10.1917

Todes-/Vermisstenort bei Paschendaele

Dienstgrad -

Karl Lange ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Langemark überführt worden.

Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Langemark überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Karl Lange einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.

wahrscheinlich unter den Unbekannten

  • Name und die persönlichen Daten von Karl Lange sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.
  • Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
  • Falls Karl Lange mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Langemark, Belgien

Das Gemeinschaftsgrab in Langemark ist mit 24.917 Gefallenen das größte auf einem deutschen Soldatenfriedhof. Die Anlage in Flandern entstand 1915.

Friedhofbeschreibung

Die Kriegsgräberstätte Langemark liegt in der belgischen Provinz Westflandern. Die Anlage wurde 2015 von Grund auf instandgesetzt. Neben der Wiederherstellung eines Innenhofs im Eingangsbereich und der Sanierung des Eingangsgebäudes erfolgte die Neuverlegung der Grabsteine sowie eine Sanierung der Wegeflächen und die Instandsetzung von Grünflächen. Am zentralen Gemeinschaftsgrab entstand ein kleiner Platz. Die Figurengruppe „Trauernde Soldaten“ des Münchner Bildhauers Emil Krieger steht seitdem wieder an ihrem ursprünglichen Ort, dem Gemeinschaftsgrab. Ähnliche Motive anderer Künstler finden sich auf deutschen Soldatenfriedhöfen in Quero, Pordoi und Lommel.

Belegung

In Langemark sind 44.304 deutsche Soldaten begraben, die im Ersten Weltkrieg während der Flandernschlacht 1914 fielen. Die Gefallenen, deren Personalien zum Zeitpunkt der Umbettungen bekannt waren, wurden in Einzelgräbern beigesetzt, während alle Unbekannten im großen Gemeinschaftsgrab Aufnahme fanden. Mit 24.917 Gefallenen ist es das größte auf einem deutschen Soldatenfriedhof.

Historie

Von Oktober bis November 1914 tobte im Ersten Weltkrieg die sogenannte erste Flandernschlacht. Ein besonders verlustreicher deutscher Angriff erfolgte am 10. November bei dem damaligen Dorf Langemark. Die daran beteiligten Regimenter bestanden großenteils aus jungen Kriegsfreiwilligen. Von der Obersten Heeresleitung (OHL) wurde der massenhafte Tod der Soldaten propagandistisch zum „Mythos von Langemark“ verklärt. Am Ende des Ersten Weltkrieges gab es in Belgien in 678 Gemeinden und Ortsteilen deutsche Soldatenfriedhöfe, 15 größere Anlagen befanden sich im Ortsbereich Langemark. Der Friedhof entstand 1915 aus einer kleinen Gräbergruppe. Die Zahl der deutschen Friedhöfe wurde auf Wunsch der belgischen Regierung deutlich reduziert. 1919/20 bettete der belgische Gräberdienst deutsche Gefallene in Langemark zusammen und löste vorhandene Anlagen auf. Der deutsche Soldatenfriedhof Langemark wurde am 10. Juli 1932 offiziell eingeweiht.

Zwischen 1956 und 1958 wurden die deutschen Gefallenen von den noch bestehenden 128 Friedhöfen auf die drei deutschen Soldatenfriedhöfe Langemark, Menen und Vladslo in Flandern zusammengebettet.

Seit 1990 ist der Friedhof Langemark Betreuungsfriedhof des Landesverbands Nordrhein-Westfalen im Volksbund.

Besonderheit

Am 12. Oktober 2019 fand die feierliche Einbettung der Gebeine von 84 deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs in Langemark statt. Die Toten waren bei archäologischen Arbeiten an der früheren Stellung „Hill 80“ bei Wijtschate (Heuvelland) gefunden worden. An der Bergung der Toten beteiligten sich Menschen aus ganz Europa. In einem transnationalen Crowdfunding-Projekt bargen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unter wissenschaftlicher Begleitung deutsche, britische, französische und südafrikanische Tote und dokumentierten ihre Funde. Der Volksbund hatte das Projekt mit 25.000 Euro unterstützt.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

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