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Freiwilligen-Kriegsgräberpflegeeinsätze

Wollen Sie mit uns reisen, Sehenswürdigkeiten besichtigen sowie unberührte Natur erleben und uns dabei mit freiwillig-aktivem Engagement bei der Pflege deutscher Kriegsgräberstätten im Ausland unterstützen? Dann haben wir genau das Richtige für Sie!

Freiwilligen-Kriegsgräberpflegeeinsätze

richten sich an Erwachsene ab ca. dem 30. Lebensjahr. Im Mittelpunkt stehen Kriegsgräber- und Gedenkstätten, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  pflegen und bei Bedarf instand setzen – betreut und angeleitet von einem Volksbundmitarbeiter (Campleiter/in). Darüber hinaus setzt sich die Gruppe mit dem historischen Kontext der Anlage und der Region auseinander. Dabei steht nicht nur das Kriegsgrab im Mittelpunkt...

Und für junge Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren ...

Ausschreibungen Freiwilligen-Kriegsgräberpflegeeinsätze 2023
Online-Anmeldungen sind in Kürze möglich - noch etwas Geduld bitte!

1. Nadolice Wielkie (Polen) 
25.06. - 08.07.2023 (14 Tage / 13 Übernachtungen)

Der Zweite Weltkrieg hinterließ zerstörte Städte und millionenfachen Tod. Breslau, damals "Festungsstadt", ist in alter Schönheit wieder erstanden und lädt zum Besuch ein. An die Opfer des Krieges erinnern Denkmäler und Soldatenfriedhöfe in der Umgebung.

Nur etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt entstand in Nadolice Wielkie (ehemals Groß-Nädlitz) auf einem über drei Hektar großen Gelände eine deutsche Kriegsgräberstätte für etwa 18.000 Gefallene. Ein Sammelfriedhof, auf dem alle im Raum Niederschlesien noch zu bergenden Kriegsopfer eine endgültige Ruhestätte erhalten. Seit 1998 wurden etwa 12.500 Kriegstote umgebettet. Bei der Planung dieses Friedhofes wurde die Idee für einen Friedenspark in die Gesamtgestaltung übernommen. Die Begrünung der Anlage erfolgte unter anderem mit über 600 Laubbäumen (Ebereschen, Ahorne und Eichen). Jeder Baum hat einen Paten, der für die Pflanzung einen Betrag von 250 Euro gespendet und damit auch den Ausbau des Friedhofes mitfinanziert hat. Jeder Baum trägt eine Plakette mit einer Nummer und dem Namen des Spenders. Im Eingangsgebäude des Friedhofes, in dem auch eine kleine Ausstellung über die Aufgaben und Ziele des Volksbundes informiert, liegen Bücher mit Namen und Daten der bereits identifizierten Gefallenen und der Baumpaten aus (die "Namenbücher"). Die Namen und Daten der hier Ruhenden sind auf Granitstelen angebracht, die am Rande des jeweiligen Belegungsblockes aufgestellt werden. Am 5. Oktober 2002 fand die Einweihung dieser Anlage statt.

Selbstkostenbeteiligung:   
550,00 € - 650,00 € p. P. im Doppelzimmer
700,00 € - 800,00 € p. P. im Einzelzimmer (begrenzte Kapazität)

Leistungen:
Unterkunft (Hotel), Verpflegung (Vollpension), Transfers und Transport (Bus) ab/bis Hannover (ZOB), Eintrittspreise für Museen und eventuelle Führungen

2. Lommel (Belgien)
06.08. - 13.08.2023 (8 Tage / 7 Übernachtungen)

Auf der deutschen Kriegsgräberstätte Lommel in Belgien sind 39.111 Tote – hauptsächlich aus dem Zweiten Weltkrieg – bestattet. 1993 eröffnete der Volksbund seine internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte „Huis over Grenzen“ neben der Kriegsgräberstätte: heute eine Jugendherberge mit einem historischen, sozialen und politischen Bildungsangebot.

Das pädagogische Team der JBS besteht aus Historikern und erfahrenen Lehrkräften. Hier werden im hauseigenen Archiv anschauliche Erinnerungen von Angehörigen gesammelt und die Lebensgeschichten damit aus ihrer Anonymität geholt. Und weil Geschichte immer mehr ist als nur Vergangenheit, wird sie ebenso in Verbindung zu aktuellen politischen und ethischen Fragen gebracht.

Dem Volksbund ist es wichtig, seinen Gästen sowohl einen lehrreichen als auch einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Dafür sind Gastfreundschaft und Geselligkeit die Schlüsselwörter – und gutes Essen natürlich auch. Daher..... herzlich willkommen in der JBS Lommel!

Selbstkostenbeteiligung:           
300,00 € - 350,00 € p. P. im Doppelzimmer
400,00 € - 450,00 € p. P. im Einzelzimmer (begrenzte Kapazität)         

Leistungen:
Unterkunft (Jugendbegegnungsstätte des Volksbundes oder Hotel), Verpflegung (Vollpension), Transfers und Transport (Bus) ab/bis Hannover (ZOB, Zusteigemöglichkeiten entlang der Strecke nach Absprache möglich), Eintrittspreise für Museen und eventuelle Führungen

3. Riga (Lettland)
08.09. - 24.09.2023 (16 Tage / 15 Übernachtungen)

Bei der Gräber- und Gedenkstätte im Wald von Bikernieki (bei Riga) handelt es sich um größtenteils jüdische Opfer des Zweiten Weltkriegs. Hier befinden sich 55 größere und kleinere Massengräber. Zwischen 1941 und 1945 wurden etwa 25.000 deutsche Juden nach Riga deportiert. Am 26. März 1942 wurde eine unbekannte Zahl der Deportierten in dem Wald von Bikernieki erschossen. Es folgten weitere Mordaktionen. Schätzungsweise 35.000 bis 40.000 Menschen wurden im Zweiten Weltkrieg im Hochwald von Riga ermordet. Unter den Ermordeten waren neben jüdischen Familien, politische Häftlinge und sowjetische Kriegsgefangene. Wie viele Tote genau in den Massengräbern liegen, ist nicht mehr zu beziffern.

Lettland erklärte das etwa acht Hektar große Gelände zur Schutzzone. Mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland, des Nationalen Fonds der Republik Österreich und der im Deutschen Riga-Komitee vereinten deutschen Städte setzte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Gräber- und Gedenkstätte 1999 bis 2001 instand. Ihre Einweihung fand am 30. November 2001 statt. Rechtliche Grundlage ist das deutsch-lettische Kriegsgräberabkommen von 1996, in dem sich die Bundesregierung verpflichtet hat, auch den deutschen Opfern der Deportationen in Lettland würdige Grabstätten zu schaffen.

Die Massengräber sind mit Kantensteinen eingefasst. Der zentrale Gedenkplatz der Gräber- und Gedenkstätte ist in 55 Quadrate eingeteilt. Dessen Entwurf stammt vom lettischen Architekten Sergej Rizs. 5.000 grob geschlagene Steine aus ukrainischem Granit, unterschiedlich in ihrer Größe und Farbe, erinnern an die Gräuel im Wald von Bikernieki. In den Steinfeldern sind die 57 Namen der Städte verzeichnet, aus denen Menschen nach Riga deportiert wurden. Das zentrale Gedenkmal bildet ein sechs Meter hohes Betonelement, in dem der Namensschrein untergebracht ist. In ihm befinden sich 21 Bronzehülsen mit den Namenslisten, auf denen alle zur Einweihung 2001 namentlich bekannten Deportierten aufgeführt sind.

Selbstkostenbeteiligung:       
550,00 € - 650,00 € p. P. im Doppelzimmer
700,00 € - 800,00 € p. P. im Einzelzimmer (begrenzte Kapazität)

Leistungen:
Unterkunft (Hotel), Verpflegung (Vollpension), Transfers und Transport (Bus) ab/bis Frankfurt/Oder (Zusteigemöglichkeiten entlang der Strecke nach Absprache möglich), Eintrittspreise für Museen und Führungen

Unsere CORONA-Vorkehrungen 2023

Im Interesse des Gesundheitsschutzes aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Freiwilligen-Kriegsgräberpflegeeinsatzes halten wir es für sinnvoll, wenn die Teilnehmenden vor Reiseantritt einen Corona-Schnelltest machen – auch wenn sich die aktuelle Pandemielage entspannt hat und es momentan kaum Coronaregelungen gibt. Sollte die Reise aufgrund eines positiven Testergebnisses nicht angetreten werden können, wird der Teilnehmerbeitrag nach Vorlage des Testergebnisses zurückerstattet (offizieller „Bürgertest“ oder PCR-Testbescheinigung, nicht älter als zwei Tage).

Selbstverständlich können die Teilnehmenden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen in Eigenverantwortung treffen (z. B. das Tragen eines Mund-/Nasenschutzes, Desinfektion, Abstand halten etc).

Zudem müssen wir uns gegebenenfalls schärferen Coronabestimmungen im Gast-/Reiseland anpassen. Darüber hinaus kann es auch zu kurzfristigen Änderungen unserer Coronabestimmungen kommen, da sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu CORONA im Laufe des Jahres, je nach Pandemielage, ändern können.

Berichte zu unseren Camps 2022

In 2022 arbeiteten wir auf Kriegsgräberstätten in Litauen, Italien und den Niederlanden.

Klaipeda (Memel)/ Litauen 

Reisezeitraum:   Juli 2022
Arbeitsauftrag: Instandsetzungsarbeiten auf Friedhöfen des Ersten und Zweiten Weltkrieges

> Lesen Sie den aktuellen Bericht zu diesem Einsatz

Futa-Pass / Italien 

Reisezeitraum: Juli/August 2022
Arbeitsauftrag: Renovierungsarbeiten auf der größten deutschen Kriegsgräberstätte in Italien, auf dem Futa-Pass, durchführen.

Mit 30.683 Gefallenen ist der Friedhof Futa-Pass der größte deutsche Soldatenfriedhof in Italien.

> Lesen Sie den aktuellen Bericht zu diesem Einsatz

Ysselsteyn / Niederlande

Reisezeitraum: September/Oktober 2022
Arbeitsauftrag: Unsere Aufgabe wird es sein, Pflegeunterstützung zu leisten.

Diese Kriegsgräberstätte ist die einzige deutsche in den Niederlanden und nach ihrer Fläche die größte deutsche weltweit. Mehr als 31.700 Kriegstote haben hier ihre Ruhestätte gefunden.

> Lesen Sie den aktuellen Bericht zu diesem Einsatz

 

Kontakt

Martina Hirdes

Bürozeiten: Montag - Donnerstag

  • VDK Bundesgeschäftsstelle Sonnenallee 1
  • 34266 Niestetal

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