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Gräbersuche-Online

Kurt Knispel

Geburtsdatum 20.09.1921

Geburtsort Salisfeld

Todes-/Vermisstendatum 28.04.1945

Todes-/Vermisstenort Raum Znaim

Dienstgrad Feldwebel

Kurt Knispel ruht auf der Kriegsgräberstätte in Brno .

Endgrablage: Block 79D Reihe 6 Grab 445

  • Name und die persönlichen Daten von Kurt Knispel sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.
  • Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
  • Falls Kurt Knispel mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Brno, Tschechische Republik

Deutsche Kriegsgräberstätte 1939/45 Brno (Brünn) Der Volksbund ist im Auftrag der Bundesregierung für die deutschen Kriegstoten der beiden Weltkriege im Ausland und somit auch für die ehemalige Tschechoslowakei zuständig. Nach Auswertung der Grabmeldungen für die heutige Tschechische Republik konnten 18.368 Gräber deutscher Gefallener des Zweiten Weltkrieges in 1.635 Gemeinden festgestellt werden. Die tatsächliche Zahl dürfte wesentlich höher liegen. Aufgrund fehlender Unterlagen ist dem Volksbund über die Anzahl der Verluste unter den Zivilpersonen nur sehr wenig bekannt. Als Folge der veränderten politischen Situation in Osteuropa konnte der Volksbund seit Anfang der neunziger Jahre auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik tätig werden. Seitdem ist er damit befasst, die Gräber zu finden und die Gefallenen auf zentrale Sammelfriedhöfe zu überführen. Die Arbeiten erfolgen auf der Grundlage des Artikels 30 des zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik vom 04.03.1992 geschlossenen Vertrages, der die Absichtserklärung beider Regierungen, die Kriegsgräber zu schützen und ihre Erfassung und Pflege zu ermöglichen, enthält. Ein Kriegsgräberabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik konnte noch nicht abgeschlossen werden. Auf dem städtischen Friedhof in Brünn existieren Gräber von Soldaten vieler Nationen aus zwei Jahrhunderten. Die deutschen Gräberfelder aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges blieben in ihrer Ursprungsform erhalten. Erste Zubettungen erfolgten 1967/68 im sogenannten „Prager Frühling“, wodurch die Anlage erweitert wurde. Die hieran anschließenden Friedhofsflächen, die als Deponie genutzt wurden, hat der Volksbund 1992/93 für die Anlage eines Sammelfriedhofes erschlossen. Dadurch wurden Zubettungsflächen für weitere 6 500 Tote geschaffen, so dass in Brünn insgesamt 9 000 Kriegstote ihre letzte Ruhestätte erhalten können. Die bestehenden Grabfelder in den Blöcken 66 A, 79 und z. T. 79 A wurden belassen, die vorhandenen Grabplatten aufgenommen und die Gräber durch Granitkreuze gekennzeichnet. Im Rahmen der Ausbaumaßnahme entstand ein Altan (offenes Friedhofshäuschen) mit Informationstafeln. Erste Zubettungen mit Gefallenen aus Südmähren erfolgten 1995. Mittlerweile sind auch die Blöcke 79 A, 79 B und 79 C komplett belegt und die Grabkreuze versetzt. Die Belegungszahl beträgt derzeit 7.889 deutsche Kriegstote. Weitere Einbettungen werden im Block 79 D vorgenommen, wobei die Kennzeichnung der Gräber dieser Toten sukzessive erfolgt. Die Einweihung des Friedhofes fand am 23. Oktober 1993 statt. Im Außenbereich wurde 2018 ein Tisch mit zwei Namenbüchern aus Metall geschaffen, in denen die etwa 4.000 Namen der Kriegstoten, die nicht geborgen werden konnten, verewigt sind. Hinweise zu den Angaben im Namenbuch Bei den im Gedenkbuch verzeichneten Namen werden verschiedene Begriffe verwendet, die im folgenden erläutert werden: „Angaben zur Grablage“ Soweit bereits eine Umbettung stattgefunden hat, ist die genaue Grablage genannt (z.B. Block 79 C, Reihe 7, Grab 409). Haben wir noch nicht nach einem Grab suchen können, so ist der auf der Meldung genannte Todes- bzw. Grablageort verzeichnet. „Zum Gedenken“ Der Kriegstote konnte von unserem Umbettungsdienst nicht geborgen werden. „Unter den Unbekannten“ Der Kriegstote konnte bei den Umbettungsarbeiten nicht eindeutig identifiziert werden. Er ruht jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem angegebenen Block des Friedhofes und ist einer der dort als „Unbekannter deutscher Soldat“ Bestatteten. „Familiengrab“ Der Kriegstote wurde seinerzeit in seine Heimat überführt. „vermisst“ Die Person ist im Umbettungsbereich der Kriegsgräberstätte vermisst. Keine Grablageangabe Der Kriegstote ruht noch in seiner Ursprungsgrablage. Eine Umbettung hat noch nicht stattgefunden. Öffnungszeiten: Mai - August: 6 Uhr - 20 Uhr April/September: 6 Uhr - 19 Uhr März/Oktober/1. November: 7 Uhr - 18 Uhr November bis Februar: 7 Uhr bis 17 Uhr

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätten Tschechische Republik"
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  • Prospekt "Wenn Steine reden könnten ..." - Kriegsgräberstätten in Mittel- und Osteuropa
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