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Friedenspark

Alte und neue Baumpaten gesucht!

Vor rund 20 Jahren wurde dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. von der französischen Regierung, gegenüber unserer Kriegsgräberstätte La Cambe, ein riesiges hügeliges Gelände zur freien Verfügung überlassen.

Daraus entstand die Idee eines Friedensparks – Bäume wachsen für den Frieden. Bäume sollten in Erinnerung an einen lieben Menschen, an Vermisste oder Gefallene, gepflanzt werden. Die Baumpaten haben durch ihre Spende und Übernahme einer Baumpatenschaft ein lebendes Zeichen gegen das Vergessen und der Mahnung zum Frieden gesetzt. 

La Cambe war der erste Friedenspark, den der Volksbund 1996 errichtet hat. Aufgrund der enormen Nachfrage unserer Förderer, die durch ihre besondere finanzielle Unterstützung des Volksbundes zu Baumpaten wurden, konnten rund 1.200 Kugel-Ahorn-Bäume im Friedenspark La Cambe gepflanzt werden. Nach kurzer Zeit war das gesamte Gelände  bepflanzt – die Kapazität erschöpft – neue Patenschaften für Bäume waren hier auf diesem Gelände nicht mehr möglich.

Nach diesem außerordentlichen Erfolg und der ungebrochen großen Nachfrage sind in den folgenden Jahren drei weitere Friedensparks in Budaörs/Ungarn, Groß Nädlitz/Polen und Sologubowka/Russland entstanden. Insgesamt haben über 2.800 Förderer des Volksbundes die Patenschaft für 3.000 Bäume in den Friedensparks übernommen.

Leider sind im Laufe der vielen Jahre die Kontakte zu einigen Baumpaten aus den verschiedensten Gründen (Umzug, Alters-/Pflegeheim, Tod) abgebrochen, sie sind für uns nicht mehr erreichbar.

Daher unser Aufruf:

Bitte melden Sie sich, wenn Sie ein Baumpate sind und Sie wissen wollen, wie es Ihrem Patenbaum geht. Auch wenn Ihnen bekannt ist, dass ein Familienmitglied vor Jahren eine Patenschaft für einen Baum in La Cambe übernommen hat, inzwischen jedoch verstorben ist oder kein Interesse mehr besteht, informieren Sie uns bitte.

Baumpflegepatenschaften für Friedensbäume
Bäume wachsen für den Frieden!

Setzen Sie ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt in der Welt. Unterstützen Sie die Pflege und den Erhalt von Kriegsgräberstätten und übernehmen Sie eine Pflegepatenschaft für einen bereits gepflanzten Baum in Ost- und Westeuropa. Der Baum wird mit einem kleinen Schild versehen, auf dem der Familienname und der Wohnort stehen. Sie erhalten eine Urkunde über die Pflegepatenschaft und auf Wunsch ein Foto des Baumes.

Werden Sie Baumpflegepate für einen Zeitraum von 5 Jahren für 250 Euro oder für einen Zeitraum von 10 Jahren für 500 Euro!

Friedensbäume:

Ginkgo-Hain in Kassel

Als offene und lebendige Gedenkstätte soll der Hain ein Ort der Ruhe und Besinnung werden, der seine Besucher zum Verweilen einlädt. Unseren Ginkgo-Hain in Kassel (Park Schönfeld, Ecke Kleiner Holzweg) haben wir am 1. September 2011 feierlich eröffnet. Dankenswerterweise hat uns die Stadt Kassel hierfür die Fläche zur Verfügung gestellt. Mithilfe von Sponsoren konnten 16 Ginkgobäume gepflanzt und zwei Ruhebänke aufgestellt werden.

Warum der Termin 1. September? Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem deutschen Überfall auf Polen. Um diesem Ereignis zu gedenken wurde in den 1950er Jahren vom Deutschen Gewerkschaftsbund der Weltfriedenstag ins Leben gerufen.

Der Ginkgo-Baum gilt heute weltweit als Symbol für den Frieden. Nach dem Atombombenabwurf in Hiroshima 1945, soll dieser als erste Pflanze wieder ergrünt sein und gab so den Überlebenden neue Hoffnung. Heute ist am Ginkgo-Baum in der japanischen Stadt eine Plakette mit folgenden Worten angebracht: „Nie wieder Hiroshima – wir beten für den Frieden“. In dieser Tradition soll auch der Kasseler Ginkgo-Hain stehen.

Werden Sie Baumpflegepate für einen Zeitraum von 5 Jahren für 500 Euro oder für einen Zeitraum von 10 Jahren für 1000 Euro.

Sponsoren und Baumpflegepaten

Das Projekt Ginkgo-Hain Kassel konnte nur auf Grund der guten Zusammenarbeit des Volksbundes mit dem Kasseler Umwelt- und Gartenamt, der Deutschen Post AG, dem ERGO Agenturbüro Rahn aus Kaufungen, EINKAUFAKTUELL, dem Ginkgo Museum-Becker oHG Weimar, der Gartenbaufirma Kittlaus & Most aus Kassel, der Stiftung Gedenken und Frieden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sowie der Außenstelle Kassel des Landesverbandes Hessen realisiert werden.

Die Sponsoren ermöglichten die Beschaffung der Bäume und übernahmen natürlich auch Patenschaften. Das Umwelt- und Gartenamt stellte unbürokratisch eine Fläche zur Bepflanzung zur Verfügung und wird sich in Zukunft um die Pflege des Hains kümmern.

Folgende Baumpflegepaten haben am 1. September 2012 mit Repräsentanten der Stadt Kassel im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung gemeinsam ihren Ginkgo gepflanzt:

  • Frau Hedwig Tölle-Schäfer, Kassel
  • IBB Ingenieurbüro für Bauwesen Fehling + Jungmann GmbH, Kassel - Bad Wilhelmshöhe 
  • Bernhard Hanse, Niestetal 

Im Rahmen des Stadtteilfestes Wehlheiden, anlässlich der 1100-Jahr-Feier der Stadt Kassel, wurde am 24. August 2013 in einer Feierstunde durch die Stadträtin Brigitte Bergholter das neue Schild für den Ginkgo-Hain enthüllt und durch weitere Baumpflegepaten zwei neue Ginkgobäume gepflanzt:

  • DEVK Versicherungen, Regionaldirektion Kassel
  • Frau Friederike Laube, Rotenburg

Anlässlich des 75. Jahrestages Beginn des Zweiten Weltkrieges haben im Rahmen unserer Gedenkfeier nach Begrüßungsworten des Landrates des Landkreises Kassel, Uwe Schmidt, weitere Baumpflegepaten vier neue Ginkgo-Bäume gepflanzt. Die Festrede wurde von dem Vizekonsul der Republik Polen, Andrzej Dudzinski, gehalten. Anschließend hatten alle Sponsoren und Baumpflegepaten die Möglichkeit, "Ihren Ginkgo-Baum" durch ein vorgefertigtes Metallschild zu kennzeichnen.  

Neue Baumpflegepaten, Pflanzung 1. September 2014: 

  • Landrat des Landkreises Kassel, Uwe Schmidt, Kassel
  • Vizekonsul der Republik Polen, Andrzej Dudzinski, Köln
  • Dr. med. Sigrid Kaiser, Kassel
  • Volker Busche, Wolfhagen

Neue Baumpflegepaten, Pflanzung 11. August 2016

  • Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V. Arbeitsgruppe Nordhessen-Südniedersachsen
  • Internationale Jugendbegegnung (IJB) Kassel 2016 des Volksbundes

Neue Baumpflegepaten, Pflanzung 3. August 2019

  • Familie Sommerfeld, Freiburg und Berlin
  • International Workcamp Kassel 2019
  • Rückblende-Gegen das Vergessen e.V., Volkmarsen
  • "anlässlich 100 Jahre Volksbund"
    Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bundesgeschäftsstelle Kassel

Seit dem 1. September 2011 wurden insgesamt 31 Ginkgo-Bäume gepflanzt.

„Setzen Sie ein Zeichen für Hoffnung und Frieden – lassen Sie den Ginkgo-Hain Kassel wachsen“

Vier Friedensparks mit über 2.200 Bäumen

Mit 21.222 Gefallenen ist La Cambe der größte deutsche Soldatenfriedhof in der Normandie. Er liegt im Departement Calvados an der Straße Bayeux - Isigny-sur-Mer - Carentan, einen Kilometer westlich des kleinen Dorfes La Cambe.

Genau gegenüber dem Eingang des Friedhofes befindet sich ein kleiner Hügel. Seit dem 26. September 1996 stehen dort 21 Ahornbäume - die ersten 21 Bäume des Friedensparks. Genau zwei Jahre später wurde der Park mit nun mittlerweile 1.200 Bäumen eingeweiht. Die Bäume stehen im Abstand von viereinhalb Metern, in Reihen auf drei Hügeln, entlang der 1,2 Kilometer langen Zufahrt und im Eingangsbereich des Friedhofes. Jeder Baum wird von drei Stangen gehalten und so gegen die stürmischen Winde der Normandie gesichert. Grüne Schilder am Boden, unmittelbar neben dem Baumstamm, geben Auskunft über Baumnummer und Name des Baumspenders.

 

Im Westen der Stadt Budapest, an der Autobahn Wien-Budapest, liegt der Vorort Budaörs. Hier befindet sich der größte Soldatenfriedhof für deutsche und ungarische Kriegstote in Ungarn. Der Blick vom Friedhof und vom Friedenspark geht in die Budaer Berge, ein wunderschönes Landschaftsschutzgebiet. 

Alle deutschen Gefallenen des Krieges östlich der Donau - mit Ausnahme der bestehen bleibenden Friedhöfe in Szeged und Debrecen - erhalten hier ihre letzte Ruhestätte. 

Zur Zeit sind bereits über 13.000 deutsche und über 500 ungarische Soldaten bestattet.

Am 24. Oktober 1998 wurden die ersten 58 Friedensbäume gepflanzt - über 600 Bäume haben bis zum heutigen Tage
einen Baumpaten gefunden. Auch in Budaörs gibt es eine mehrsprachige Ausstellung, in der Einzelschicksale das Leid des Menschen im Krieg dokumentieren.

Einige hundert Meter neben dem Dorf Nadolice Wielkie, dem früheren Nädlingen bzw. Groß Nädlitz, fünfzehn Kilometer östlich von Breslau, entsteht ein Sammelfriedhof für gefallene deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges mit einem Friedenspark. Mit Abschluss der Einbettungen ruhen hier über 12.000 Tote.

Es sind Gefallene, die aus den nahen Woiwodschaften Breslau und Oppeln geborgen werden. Der Friedenspark wurde am 9. Oktober 1998 mit der Pflanzung von 48 Bäumen eröffnet. Heute wachsen und gedeihen hier über 600 Friedensbäume.

Die Bäume umschließen die Gräber der Gefallenen. Zusätzlich erfolgt eine einreihige Baumpflanzung am Straßenrandbereich, so daß die Besucher zum Friedhofsgelände geführt werden. Im Eingangsgebäude des Friedhofes, das im Jahr 2000 gebaut wurde, informiert eine Ausstellung den Besucher über die Arbeit des Volksbundes. 

An der Zufahrtsstraße zum Friedhof und Friedenspark ist eine Begegnungsstätte für die Gemeinde entstanden. Der vorhandene Sportplatz hat vernünftige Fußballtore bekommen und für die Kleinen wurden neue Spielgeräte angeschafft. Die Geräte wurden von Freunden und Förderern des Volks-
bundes gestiftet. Sie haben so ein Zeichen der Freundschaft und Völkerverständigung gesetzt! 

Am 9. September 2000 wurde der deutsche Soldatenfriedhof
St. Petersburg - Sologubowka der Öffentlichkeit übergeben. Über 1 000 Menschen aus Deutschland und Russland setzten gemeinsam ein Zeichen für Versöhnung und Frieden. 

Mit Abschluss der Zubettungen werden hier etwa 80 000 deutsche Soldaten eine endgültige Ruhestätte erhalten.
St. Petersburg - Sologubowka wird damit die weltweit größte deutsche Kriegsgräberstätte.

Die ersten drei Friedensbäume - zwei russische Birken und eine deutsche Eiche - wurden bei der Einweihungsfeier gepflanzt. Weitere rund 400 Friedensbäume wachsen auf und neben dem Friedhof. 

Die Bäume sind mit Granitsteinen, auf denen die Baumnummer steht, gekennzeichnet. Am Friedhofseingang liegen Listen mit den Baumnummern und den dazugehörigen Paten sowie die Ehrenbücher mit den Widmungen aus.

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